ausbleibender Kriegseintritt der USA (1.Weltkrieg)
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Tom Heyer
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BeitragBeitrags-Nr.: 148891 | Verfasst am: 03.06.2008 - 17:27    Titel: ausbleibender Kriegseintritt der USA (1.Weltkrieg) Antworten mit Zitat

Was denkt ihr was die Folgen, bzw wie sich die Gechichte im 20. Jahrhundert verändert hätte, wenn die USA neutral geblieben wäre.

Das bedeutet natürlich auch, eine ausbleibende Unterstützung der Entente, auch durch Kriegsanleihen, da dadruch die USA nicht mehr neutral wäre, also auch keine indirekte unterstützung.

Hätten die Mittelmächte den Krieg gewonnen. Wie würde die Geschichte dann weitergehen?

Hätten die Entente den krieg gewonnen. Wie würde die Geschichte dann weitergehen?
Würde es dann zum 2.Weltkieg kommen? oder wären die Ententen verhandlungbereiter gewesen weil der Krieg noch verlustreicher gewesenwäre als ohnehin schon, USA fehlt halt...

Gruß

Tom Heyer
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Pantherfibel
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BeitragBeitrags-Nr.: 167612 | Verfasst am: 19.02.2009 - 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ach wie schön das es die Sufu gibt, denn ich wollte schon grade einen Thread mit gleichem Thema erstellen.

Auch wegen der Schule beschäftige ich mich grade wieder etwas intensiver mit dem 1 WK und ich habe mir gerede eben jene Frage selber gestellt und bin eher der Meinung, dass es den Alliierten ohne die amerikanischen Soldaten eher nicht gelungen wäre die Frühjahrsoffensive zu stoppen. Vor allem ihre Moral dürfte ja deutlich schlechter gewesen sein, als die der deutschen Soldaten.
Was meint ihr dazu: Hätten die 700.000 "frischen Soldaten" (ohne Anwesenheit der Amerikaner) gereicht um das Kräfteverhältnis entscheidend zu verändern?

MfG Pantherfibel
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Der Pfälzer
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BeitragBeitrags-Nr.: 167714 | Verfasst am: 22.02.2009 - 00:04    Titel: Hallo, Herr Kaiser ... Antworten mit Zitat

Habe vor kurzem in der Bücherei in einem Buch über England im 20.Jahrhundert (siehe unten) geblättert und dabei ein Bild entdeckt, wo man erkennen kann, das auch bei den englischen Streitkräften Anfang 1918 schon fast das letzte Aufgebot bei der Musterung zum Zuge kam.

Und die Meuterei in Teilen der französischen Armee 1917 dürfte auch bekannt sein. Ich glaube allerdings, das es auch ohne die Amerikaner den Deutschen nicht gelungen wäre, die Entscheidung im Frühjahr 1918 zu erzwingen.

Die Kriegsmüdigkeit war auf beiden Seiten 1917 groß, aber vor allem bei den Entende-Streitkräften dürfte der Kriegseintritt der USA nicht nur materiell, sondern auch psychologisch enorm wichtig gewesen sein. Ich vermute daher, daß es ohne den USA-Beistand irgendwann im Spätsommer 1918 zu einem Verständigungsfrieden gekommen wäre.

Ob das allerdings den Kaiser in Deutschland gerettet hätte, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Fragend


Besagtes Buch: "Das Jahrhundert Englands" von Brian Moynahan, Petra Dubilski, und Wieland Giebel von Goldmann
http://www.amazon.de/Das-Jahrhundert-Englands-Brian-Moynahan/dp/3442151449/ref=sr_1_9?
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