SPZ Puma
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BeitragBeitrags-Nr.: 173354 | Verfasst am: 06.07.2009 - 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Rheinmetall-Konsortium erhält milliardenschweren Panzer-Auftrag

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die deutsche Bundeswehr hat bei einem Konsortium um die Rheinmetall AG 405 Schützenpanzer des Typs "Puma" bestellt. Ein entsprechender Vertrag sei unterzeichnet worden, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Montag mit. Das gesamte Auftragsvolumen liegt bei 3,1 Mrd EUR, davon entfallen 50% auf den Düsseldorfer Autozulieferer und Rüstungskonzern. Die Panzer sollen zwischen 2010 und 2020 ausgeliefert werden.


Artikel bei Focus online

Horrido!

Nicole
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 173356 | Verfasst am: 06.07.2009 - 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Groschengrab!

Der Puma ist als Vorführmodell (0-Serie) schon völlig fehlerhaft und konnte die anfangs versprochen Eigenschaften nicht aufbringen.

Jetzg wird er eingeführt, sieht wie der HS30-Skandal aus. Nur dass es heute einfacher ist, diesen zu vertuschen., Er wird dann halt später "nachgerüstet" und den "neuen Anforderungen" angeglichen.
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Florian T.
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BeitragBeitrags-Nr.: 173360 | Verfasst am: 07.07.2009 - 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hoover,


kannst du bitte ein paar Details posten, was am PUMA so alles falsch läuft? Passt das Konzept an sich nicht? Zu wenig Platz im Innenraum...

Oder haperts an der Kanone? Oder Motor zu schwach?



Bitte schreib noch ein wenig mehr. Du scheinst in dieser Hinsicht echt gut Bescheid zu wissen!




Gruß Florian
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 173369 | Verfasst am: 07.07.2009 - 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
Das Konzept des Puma ist in der Öffentlichkeit mehrfach kritisiert worden, unter anderem wegen des hohen Gewichtes. Der Puma kann nur in der Schutzstufe A im zukünftigen militärischen Transportflugzeug Airbus A400M transportiert werden. Um für drei Pumas die Module für die Schutzstufe C nachzuliefern, wird ein weiterer Flug benötigt, wodurch der Transportaufwand um ein Drittel höher ist als bei seinem Vorgänger, dem Marder. Der Aufwand und die zu nehmende Rücksicht im Transport und der Einsatzplanung, die aus dem höheren Gewicht resultieren, gleicht mehr denen eines Kampfpanzers.

Kritisiert wurde auch die Verwendung eines Koaxial-Maschinengewehr mit dem Kaliber 5,56 × 45 mm NATO. Dies ist bislang einzigartig und bringt gegenüber der üblichen Zweitbewaffnung im Kaliber 7,62 × 51 mm NATO Vorteile der Munitionsstandardisierung, aber Nachteile in Reichweite und Durchschlagskraft.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Höhe von 3,10 Metern. Mit ihr überragt der Puma vergleichbare Vorgängermodelle um bis zu 10 Zentimeter, im Gegensatz zu der Tendenz von Neuentwicklungen anderer Länder zu immer kleineren Schützenpanzern. Selbst Kampfpanzer wie der Leopard 2 sind niedriger.

Der Puma ist mit seinen Kosten um 7 Millionen Euro bisher der teuerste Schützenpanzer der Welt. Die hohen Stückkosten liegen zum Teil auch an der geringen Stückzahl, die gefertigt wird. Es ist wahrscheinlich, dass aufgrund des hohen Preises der Puma im internationalen Markt auf wenig Interesse stoßen wird; berücksichtigt werden muss dabei allerdings, dass die Entwicklungskosten auf den Stückpreis (erwartet 410 Stück) umgelegt werden, was bei weiteren Einheiten nicht mehr der Fall wäre. Traditionelle Kunden wie die Niederlande haben sich für andere Fahrzeuge entschieden


[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Puma_(Schützenpanzer)#Kritik[/url]

Winken

Gruß
Tobias
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 173370 | Verfasst am: 07.07.2009 - 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee, die Verlegbarkeit mit dem A400M zur Grundbedingung zu machen war ja auch von vorn herein ziemlich dämlich Verrückt

Ebenso wie der Traum von den luftverlastbaren Panzerverbänden eine der berüchtigten eierlegenden Wollmilchsäue des BWB Idee

Winken

Jan-Hendrik
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Florian T.
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BeitragBeitrags-Nr.: 173380 | Verfasst am: 07.07.2009 - 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Dankeschön!




Gruß Florian
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 173386 | Verfasst am: 07.07.2009 - 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Scheunentor als Abgesang der mentalen Tiger-Ära. So stand es mal im Spiegel.
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königstiger332
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BeitragBeitrags-Nr.: 173572 | Verfasst am: 12.07.2009 - 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Verlegbarkeit mit der A400M ist ja inzwischen sowieso hinfällig, da es sehr wahrscheinlich zu einem Abbruch des Projekts kommt! Das eigentlich Erstaunliche ist ja, dass es gar kein Konkurrenzprodukt gibt und selbst das versemmelt die EADS neben dem zivilen A380.

http://www.zeit.de/2009/25/EADS

Na und - werden eben wieder Antonows gemietet oder die US Airforce fliegt mit ihren Hercules und Galaxys den deutschen Mist ein, wenn sich eine ausreichend lange und befestigte Landebahn findet... Lachen

Die BW hat ja zudem auch keinen richtigen Transporthubschrauber mehr - der CH 53 ist kaum noch einsatzfähig und der schleppend einzuführende NH-90 ist viel zu klein und schwach, die Aufgaben so zu übernehmen. Daher frage ich mich schon, was die BW inzwischen noch mit ihrer Luftverlast- und Luftverladebarkeit möchte? Wieder einmal überholt die Realität die tollen und viel zu langen Planungen der BW. Dagegen

Der Puma ist ja zudem eher mit dem CV9030, Bradley, Ulan und Warrior zu vergleichen - allerdings sind diese deutlich leichter. Die anderen Radschützenpanzer wie Piranha, Stryker, VBCI, Rosomak usw. dagegen eher mit dem Boxer. Anhand dieser Vielfalt sieht man ja auch, dass es diesbezüglich keine einspurige Richtung gibt, wie ein solches Fahrzeug zukünftig aussehen soll.


Zuletzt bearbeitet von königstiger332 am 14.07.2009 - 19:11, insgesamt 2-mal bearbeitet
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königstiger332
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BeitragBeitrags-Nr.: 173634 | Verfasst am: 14.07.2009 - 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Köstlicher Stoff...Verrückt

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/puma.html

http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1289898978

http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=34&t=9475

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,623846,00.html

http://www.youtube.com/watch?v=J0I66GvdLws
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 173635 | Verfasst am: 14.07.2009 - 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Man hätte ja auch den Marder 2 weiterentwicklen können...wär letztlich wohl wesentlich billiger geworden Grins

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 173639 | Verfasst am: 14.07.2009 - 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ob er billiger wäre? Keine Ahnung. Aber man hätte heute einen einsatzstarken SPZ, mit dem es evtl besser in AFG laufen würde. Die Marder dort unten sollen fast nur in der Inst stehen. Herrje, hat denn in den 70ern keiner an einen Einsatz in der Wüste gedacht? Grins
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seekarnickel
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BeitragBeitrags-Nr.: 173641 | Verfasst am: 14.07.2009 - 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

hier mal Links zum Thema Marder 2, man hätte ihn lieber bauen sollen!!!

http://www.panzerbaer.de/types/bw_spz_marder_2-a.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Marder_2
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BeitragBeitrags-Nr.: 173657 | Verfasst am: 15.07.2009 - 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, zu schwer, zu teuer sind doch Argumente dagegen.

Wobnei ich ich frage, warum die dt. Schützenpanzer immer größer werden, während andere kleiner werden (Warrior und Bradley sind aber auch nur etwas kleiner).

Der Panzerbär-Artikel hat einen Fehler: Es gibt nur einen Museumspanzer, der wird immer zwischen Munster und Koblenz getauscht.
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seekarnickel
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BeitragBeitrags-Nr.: 173659 | Verfasst am: 15.07.2009 - 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Aber das Konzept des Marders 3 klingt besser als des Pumas, finde ich, vielleicht sollte man wieder dran gehen und den halt so ändern das er die zukünftige Bedrohungen gerecht wird.
zu teuer.mhh der Puma wird ja auch nicht günstig, zu schwer ok das kann ich verstehen.

Warum größer vielleicht hat das was mit der Sicherheit zu tun und das man zusätzliche Ausrüstung mit nehmen kann, die Amis hängen ja ihre Sachen draußen auf.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 173660 | Verfasst am: 15.07.2009 - 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist nun mal:

Was will ich?

Ein Gefechtsfeldtaxi oder einen vollwertigen Schützenpanzer?

Will ich Letzteres, so muß ich ihn auch mit einem halbwegs adequaten Schutzniveau versehen, damit er auf dem Gefechtsfeld überleben kann. Und ihn mit einer entsprechenden Bewaffnung versehen, damit er sich seine Gegner vom Leib halten kann.

Und schon bin ich in der Gewichtsklasse der 40to+....bringt aber letztlich mehr als ein 20jähriges Genudel um einen "Puma", der die eierlegende Wollmichsau werden soll, luftverlastbarkeit inklusive, und dann letztlich erst 2020 wirklich bei der Truppe ankommt....nur weil ein paar Herren davon träumen, mit sowas denne Deutschland am Hindukusch zu verteidigen, während in der Realität die Soldaten ihre Haut in oftmals ueraltem Gerümpel zu Markte tragen müssen (Vorsicht, Sarkasmus!).

Wäre natürlich klasse, wenn auf der Hardthöhe sich eben nicht nur die übliche Jasagerkamrilla befinden würde, sondern auch mal Soldaten, die den Herren Politkern bezüglich der Einsatzrealitäten und den denen diametral entgegenstehenden Ausrüstungsrealitäten Tacheles einschenken würden Idee

Man kann halt nicht vom IdZ träumen, wenn in der Realtät überall lediglich Mangelverwaltung getätigt wird Rollene Augen

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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