SS Infanterie-Regiment 9
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Jonas
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BeitragBeitrags-Nr.: 153154 | Verfasst am: 14.07.2008 - 18:32    Titel: SS Infanterie-Regiment 9 Antworten mit Zitat

Moin,
ich hätte ne wichtige Bitte ...
ich suche zur Zeit informationen über das SS Infanterie-Regiment 9.

Kurzinfo:
das Regiment entstand aus der SS-Totenkopf-Standarte K (Kirkenes).
Im April 1941 bildete es dann mit dem 6. und 7. SS Infanterie-Regiment die
SS Kampfgruppe Nord.
Die SS Kampfgruppe Nord gehörte zum Armeekommando Norwegen
jedoch wurde das SS Infanterie-Regiment 9 dann an die Heeresgruppe Nord abgegeben...

ab hier fangen dann meine Lücken an ...

Fragen:
1. wann genau wurde das Regiment an die Heeresgruppe Nord abgegeben? (ich weis das es noch im Jahr 1941 war)
2. wie war die Gliederung dieser Einheit nach der Trennung von der SS Kampfgruppe Nord? (besonders wichtig für mich)
3. welche Ziele,Aufgaben,Kämpfe usw hatte sie? (bitte nur nur die Ziele,Aufgaben,Kämpfe usw bei dennen sie denn Namen
"SS Infanterie-Regiment 9" trug (sie wurde ja später wieder umgeliedert und bekamm einen anderen Namen)

ausserdem bin ich noch dankbar für alle anderen tipps (Hilfen) über das
SS Infanterie-Regiment 9. (Literatur,Links usw)


hab gehört das hier einige Experten über die SS im Forum sind nunja ich kenn mich mit der SS eigentlich auch nicht gerade schlecht aus aber hier komm ich einfach nich mehr weiter...

Danke im voraus

Gruß
JonaS
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 153160 | Verfasst am: 14.07.2008 - 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.forum-der-wehrmacht.de/thread.php?threadid=6124

Kirkenes/9/Thule
http://www.amazon.de/SS-Regiment-Thule-P ... ks-intl-de&qid=1216059678&sr=1-1

Uwe Winken
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Jonas
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BeitragBeitrags-Nr.: 153169 | Verfasst am: 14.07.2008 - 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
also den zweiten link kannte ich schon...
aber der erste hat mich verwirrt...

im ersten link stand das hier!!
"das Bataillon Reitz war der Stamm für die spätere SS-T-Standarte Kirkenes oder SS-Inf.Rgt 9:"

nach meinem Wissen jedoch und dem "Wissen" vom Lexikon der Wehrmacht geht folgendes hervor:

Zitat:
Die Totenkopf-Standarte 9 wurde auf Befehl vom 11. November 1939 in Danzig in Westpreußen aufgestellt. Sie wurde durch Abgaben der SS-Totenkopfstandarte 6 aufgestellt. Der Stab und der I. Sturmbann haben ihre Garnison in Danzig-Langfuhr, der II. Sturmbann in Lauenburg/Posen und der III. Sturmbann in Bromberg. Am 24. April 1940 erhielt die Standarte den geheimen mündlichen Befehl für ein paar Veränderungen. Die Standarte sollte mit dem I. und III. Bataillon von Danzig bzw. Bromberg nach Brünn verlegt werden, das II. Bataillon sollte zur SS-Totenkopfstandarte 14 treten. Sie war als Ersatz für die nach Norwegen verlegende SS-Totenkopfstandarte 7 gedacht. Deren II. Bataillon sollte dann in Brünn am Tag des Eintreffens auch zur Standarte treten. Der Kommandeur der Standarte, SS-Standartenführer Nostiz sollte alle Vorbereitungen hinsichtlich der Entsendung des Vorkommandos und Transportmeldung der Standarte treffen. Am 5. Mai 1940 stand die Standarte mit allen 3 Bataillonen in Brünn. Am 12. August 1940 tritt das III. Bataillon der SS-Totenkopfstandarte 12 zur Standarte. Am 4. September 1940 verfügte das SS-Führungshauptamt, daß zur Übernahme der Wachgestellung in Prag durch das Kommando der Waffen SS die Verlegung eines Bataillons der Standarte in jeweils vierteljährlichen Wechsel nach Prag befohlen werden sollte. Beginn der Übernahme der Wachen in Prag ist am 1. Oktober 1940. Am 12. September 1940 befahl das SS-Führungshauptamt, daß die SS-Totenkopfstandarte 9 im Zuge der einheitlichen Ausrichtung sämtlicher Einheiten der Waffen SS zu einem Regiment nach den für ein Infanterie-Regiment (motorisiert) geltenden Richtlinien umgegliedert werden sollte. Nach der befohlenen Umgliederung wurde die immobile SS-Totenkopfstandarte 9 auf Befehl des Reichsführers mit Wirkung vom 15. November 1940 aufgelöst, das in Prag liegende Bataillon der Standarte wurde gleichzeitig in SS-Totenkopf-Wach-Bataillon Prag umbenannt. Der Stab bildet am 20. November 1940 den Stab der SS-Totenkopf-Standarte K (Kirkenes).

Am 18. Februar 1941 wird die Standarte durch Umbenennung der SS-Totenkopfstandarte K in Nordnorwegen wieder gebildet. Im April 1941 trat die Standarte nach Umbildung zum SS-Infanterie-Regiment 9 zur SS-Kampfgruppe Nord. Die Umbenennung erfolgte am 25. Februar 1941. Die Soldaten waren jetzt mit den Sigrunen der SS statt des Totenkopf der Totenkopf-Verbände am Kragenspiegel ausgestattet.




Dem nach ging aus der Totenkopf-Standarte 9 die SS-Totenkopf-Standarte Kirkenes hervor und diese wurde dann zum SS Infanterie-Regiment 9 umgebildet!!!

bitte verbessert mich falls das falsch ist...

Gruß
JonaS

Fremdzitat besser kenntlich gemacht! Jan-Hendrik/ Moderator
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Jonas
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BeitragBeitrags-Nr.: 153185 | Verfasst am: 15.07.2008 - 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

gibt es noch weitere Bücher über die Einheit?
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 153206 | Verfasst am: 15.07.2008 - 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Wissen" vom Lexikon der Wehrmacht


Was nicht immer grad den "Nabel der Welt" darstellt Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 153210 | Verfasst am: 15.07.2008 - 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Waffen-SS taugen doch eh nur die Sachen, die Roland geschrieben hat.

Anscheinend interessiert sich dort auch keiner für Waffen-SS. Vielleicht politisch zu korrekt? Haarsträubend

Horrido!

Nicole
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Jonas
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BeitragBeitrags-Nr.: 153234 | Verfasst am: 15.07.2008 - 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

okay sorry aber ich hab grad noch mehr zeug gehört ...
durch was das SS Infanterie-Regiment 9 zu stande kamm..

bitte tut mir jemand nen gefallen ...
erklärt mir aus was das SS Infanterie-Regiment 9 gebildet wurde...
wurde es aus der früheren SS Totenkopf-Standarte 9 gebildet?

später er gab doch das Regiment mit dem 6. und 7. SS Infanterie-Regiment die Kampfgruppe Nord oder nicht?

das 9. Regiment wurde jedoch später an die Heeresgruppe Nord abgegeben.. und trennte sich so mit von der Kampfgruppe Nord(Armeekommando Norwegen) stimmt das so weit?

im Dezember 1941 wurde das Regiment an den Fluss Volkhov verlegt (in der nähe von Leningrad) kann mir jemand die Gliederung des Regiments zu diesen Zeitpunkt sagen ?(im link (Roland) wird von dieser zeit nicht erwähnt)

sorry das ich so viele Fragen stell aber es is wirklich dringend und ich werd aus den immer anders klingenden Geschichten über das Regiment nicht schlau!!!

Gruß
JonaS
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 178973 | Verfasst am: 18.12.2009 - 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Befehl SS-FHA v.10.7.42:

Betreff: Aufstellung eines schnellen Regiments der SS-T-Division

1.) Das SS-Inf.Rgt.9 wird von seiner Frontverwendung herausgelöst und wird im Eisenbahntransport einschl. Waffen nach dem Truppenübungsplatz Sennelager verlegt.

2.) Der Führer hat dem SS-Inf.Rgt. 9 den Namen

.............................."Thule"............................
verliehen.

[........]


Winken

Jan-Hendrik
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RolandP
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BeitragBeitrags-Nr.: 179092 | Verfasst am: 21.12.2009 - 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
wenn auch etwas spät, aber vielleicht trotzdem interessant

Jonas hat Folgendes geschrieben:
....im Dezember 1941 wurde das Regiment an den Fluss Volkhov verlegt (in der nähe von Leningrad) kann mir jemand die Gliederung des Regiments zu diesen Zeitpunkt sagen ?...


aus meinen Unterlagen ... Winken

Zitat:
....Am 8.Dezember 1941 stand das Regiment, mit Ausnahme des Nachkommandos unter SS-Sturmbannführer Dern und dem technischen Personal, das in Finnland zurückblieb, in Hysiusalmi verladebereit. (Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 24, Schreiber, S.163)
Techn.Führer und Unterrführer mit Kraftfahrerfahrung, sowie Kraftfahrer, werden im Raum Kokkola und Jakobsstad zusammengezogen und betrieben bis September 1942 Kfz-Instandsetzung. (Schreiber, S.163)

Einschiffung erfolgen. Doch der Winter hatten den Bottnischen Meerbusen zufrieren lassen. Das Regiment wurde nach Helsinki umgeleitet, wo es am 13.Dezember 1941 eintraf und ab 18.Dezember nach Reval eingeschifft wurde. (Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 24, Schreiber, S. 163, hier: nach einigen Wochen später zum Weitertransport nach Reval verschifft)
Von Reval ging die Fahrt mit der Eisenbahn nach Narva. Während sich die Männer auf die Heimat freuten, griffen im Nordabschnitt der Ostfront starke Feindkräfte an. Sie erzielten zum Teil tiefe Einbrüche in die deutsche Front. (Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 24)

Angesichts der bedrohlichen Frontlage erging am 20.Dezember 1941 die Führerweisung, das SS-IR 9 (mot) sofort der HGr.Nord zuzuführen. Dieses stellte das Regiment ihrerseits dem AOK 18 als Eingreifreserve zur Verfügung. (Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 24-25)

In einer Schematischen Kriegsgliederung des deutschen Heeres vom 2.Januar 1942 wird das SS-InfRgt 9 bereits als bei der 18.Armee, HGr.Nord, direkt unterstellt geführt. (P.E.Schramm, KTB des OKW 1940-1941, Teilband II, Bd.III, S.1356)

Von der 18.Armee wurde das Regiment wieder behelfsmäßig mit Waffen und Gerät ausgerüstet. SS-Obersturmbannführer Deutsch gliederte aufgrund der Ausfälle seine Kräfte für den neuen Einsatz um.
(Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 25)

Das II.Bataillon wurde aufgelöst (Verbleib des Stabes ?, der Verf.), die Reste der 6.und 7.Kompanie traten zum I.Bataillon, die der 5.Kompanie zum neuen II., bisher III.Bataillon, so daß sich folgende Gliederung ergab:
Stab mit Stabskompanie
I.Bataillon Führer: SS-Hstuf. Kiklasch
II.Bataillon Führer: SS-Hstuf. Spanka
13.(IG-) Kp. Führer: SS-Ostuf. Förster
14.(Pak-) Kp. Führer: SS-Hstuf. Schulz
16.(PI-) Kp. Führer: SS-Ostuf. Kinzler (Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 25)

Laut Aufschlüsselung der Gefechtsstärke des SS-InfRgt 9 (mot) am 14.Januar 1942 ergab sich folgendes Bild (Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 25):

Rgt.-Stabskp.
13.Kp.
14.Kp.
16.Kp.

Stab I. Btl.
1. + 6.Kp., 2.Kp., 3.Kp., 4.Kp., 7.Kp.
Stab II. Btl
5.Kp., 9. - 12.Kp.
Zusammen aber nur 24 Führer, 65 Unterführer und 448 Mann (537 insgesamt)

Von Narwa aus wurde das Regiment über Kingisepp und von dort weiter im Fußmarsch nach Menewscha an der Tigodamündung dem I.AK zugeführt und sofort eingesetzt. Das scheint am 14., nach anderen Angaben aber bereits viel früher, am 3.Januar 1942 gewesen zu sein. (Vopersal, S.K.K., IIIa, S. 25,s.a.u.)

Am 3.Januar 1942 erhielt der Kommandeur des InfRgt 505, Oberst Lohmeyer, 291.Inf.Division, den Befehl seines Divisionskommandeurs, an der Nahtstelle „ ... zwischen 61.und 21.I.D. an der Tigodamündung eingebrochenen Feind ... zurückzuwerfen, die Hauptkampflinie wiederzugewinnen“. Mit seinem Regiment und Teilen eines von Finnland gekommenen SS-Batailllons des SS-(Totenkopf-) Infanterie-Regimentes 9 warf sich gegen die durchgebrochenen sowjetischen Skibataillone an der Tigodamündung: brusthoher Schnee, 42 Grad Kälte, vom Unterholz verfilzte, tiefe Wälder. ... Am frühen Abend des 4.Januar fiel der Oberst Lohmeyer, der Held von Libau, auf einer Waldlichtung im Feuer eines feindlichen Granatwerfers. ... Oberst Hesse übernahm die Führung und schlug mit den zornigen Bataillonen des I.R.505 den sowjetischen Einbruch zurück. (Paul Carell, Unternehmen Barbarossa, S. 345)
Im neuen Bereitstellungsraum im Wolchow-Abschnitt sofort bei Nachtangriffen eingesetzt, gingen das II. und III. (richtig I.u.II.)/ SS-IR 9 gegen das Waldgelände im Raum Tur – Tichwin – Tigoda vor, wobei der Gegner hohe Verluste erlitt.(Schreiber, Nordlicht, S.163)

Das SS-Regiment war mit Teilen der 291.”Elch”-Division beim XXVIII.AK unterstellt.
Der Chef der 3.Kompanie, SS-Obersturmführer Heinz Schlosser fiel am 6.Januar 1942 bei Menewcha. (Moore, Führerliste)

Im Morgengrauen des 10.Januar 1941 trat das Regiment bei meterhohem Schnee zu einem neuen Großangriff an, wurde nach anfänglichen Erfolgen eingeschlossen, konnte aber bei hohen Ausfällen in der Nacht von deutschen Panzern befreit werden.(Schreiber, S. 163-164) Dabei fiel unter anderem am 10.Januar 1941 bei Tigoda der SS-Ustuf.Heinrich Sieber, Zugführer in der 10.Kompanie (Moore, Führerliste) ....


Herzliche Grüße Roland
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 180663 | Verfasst am: 26.01.2010 - 07:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann als gedruckte Quelle sowieso den Band III vom Voperal empfehlen, da er auch was zu den Kämpfen in Finnland enthält Zwinkern

Winken

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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 184314 | Verfasst am: 16.04.2010 - 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Siehe auch die Beiträge zur SS-TK-Standarte 9

in diesem Thread



Winken

Jan-Hendrik
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Balsi
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BeitragBeitrags-Nr.: 209738 | Verfasst am: 06.02.2018 - 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

auch von meiner Seite eine, wenn auch verspätete, Information zum Thema.

Im KTB des AK I vom Juli 1942 findet sich folgender Eintrag:

"Im Zuge der erforderlichen Umgruppierungen und auf Grund der neuen Abschnittseinteilung hatte die Armee eine Verlegung des SS-IR 9 in den Abschnitt Erikaschneise - in den Verband der SS-Brigade 2 - vorgesehen. Unter Berufung auf im Polargebiet zugezogene Schäden hatte das Regiment geltend gemacht, eine Verlegung in das Sumpfgebiet der Erikaschneise sei gesundheitlich für die Truppe nicht tragbar. Das Korps beantragte daraufhin bei der Armee die Verlegung des Regiments in einen geländemässig günstigeren Abschnitt. Inzwischen hatte jedoch das Regiment auf dem SS-Dienstwege nunmehr seine Verlegung in das Heimatkriegsgebiet erreicht."

NARA T314-49 S. 20

Grüsse
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