Gewehr 1898
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 155601 | Verfasst am: 09.08.2008 - 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Im Militaria-Fundforum wird dco als Hersteller von "Ehrenkreuzen des Weltkrieges 1914-1918" geführt.

Gruß
Chris Winken
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 155607 | Verfasst am: 09.08.2008 - 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Du siehst, eine unendliche Geschichte… Zwinkern

Mal eine kleine Übersicht von Herstellern, die tatsächlich den K98k gefertigt haben.
Teilweise auch nur zu gewissen Zeiten und mit den unterschiedlichsten Codierungen:

Berlin-Lübecker Maschinenfabrik, Lübeck
Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke GmbH (Später Gustloff Werke), Weimar
Erfurter Maschinenfabrik Berthold Geipel (später ERMA), Erfurt
Feinmechanische Werke GmbH (später ERMA), Erfurt
Mauser Werke AG, Berlin Borsigwalde
Mauser Werke AG, Oberndorf
Sauer & Sohn, Suhl
Steyr-Daimler-Puch, Steyr Ostmark
Waffenwerke Brünn I AG, Brünn
Waffenwerke Brünn II AG, Bystrica
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Blackwulf
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BeitragBeitrags-Nr.: 158885 | Verfasst am: 06.09.2008 - 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

dco gibt es auch Bajonette für den 98k habe 1 solches. ich würde behaupten, das die genannte Fabrik nicht die waffe selber sondern einfach gewisse teile für den k98k hergestellt hatte z.b. Vordering oder Bajonetthalterung. Kam ja immer mal vor das gewisse teile von anderen firmen hergestellt wurden.

Gruss Blackwulf Winken
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 159002 | Verfasst am: 08.09.2008 - 06:50    Titel: Antworten mit Zitat

Die Behauptung dco hätte Waffenteile für den K98k hergestellt, ist so spekulativ, wie die Behauptung, es gibt Leben auf dem Mars.
Nebenbei: Eine an einem K98k von Mauser Oberndorf verbaute „gqm“ Kolbenkappe macht die Waffen deswegen nicht zu einer Waffe aus Idar-Obernstein. Aber solch einen Unterlieferant gab es tatsächlich.
Das bedeutet also, selbst wenn es vermeintlich einen Amberger Zulieferer gegeben hätte (zur Wahrscheinlichkeit habe ich mich eingangs geäußert), wird ein damit versehener K98k nicht zu einer Waffe, die aus Amberg stammt.
Es gibt eine ganze Reihe von Zulieferern zum K98k, die auch bekannt sind und auch welche, die sich nicht mehr entschlüsseln lassen. Selbst Mauser Oberndorf ist 1944 bei dem Versuch gescheitert, hier vollständige Klarheit zu erlangen. "Kam ja immer mal vor." ist einfach geraten und hat mit einer belegbaren Argumentation nichts zu tun.
Das angegebene Seitengewehr scheint mir etwas merkwürdig. Im Zusammenhang mit dem 84/98 wird dieser fragliche Hersteller nie genannt.
Wie wäre es mir Bildern des Stückes, auf dem die Stempel ersichtlich sind?
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Blackwulf
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BeitragBeitrags-Nr.: 159057 | Verfasst am: 08.09.2008 - 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

ja da hast du recht. es gibt manche codes die es einfach nicht bei gewissen gegenständen eigentlich nichts zu suchen haben. sobald ich einen neuen scanner habe, werd ich ein bild vom gesagten bajonett einstellen

gruss Winken
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 159059 | Verfasst am: 08.09.2008 - 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Du brauchst doch nur eine Kamera. Verstehe ich jetzt nicht.
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Remontenreiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 159346 | Verfasst am: 12.09.2008 - 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zwar nicht ganz das Thema aber trotzdem sehenswert.
hier noch ein Link zum Thema Gewehr 88
http://groups.msn.com/CommissionRifle/commissionrifle.msnw
Gruß Andreas
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Kaiserulan
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BeitragBeitrags-Nr.: 159348 | Verfasst am: 12.09.2008 - 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss jetzt nicht, ob ich jetzt hier den Fluss des Threads störe.

Aber ich bin schon lange auf der Suche, wann der Karabiner 98 in die bayerischen Kavallerieregimenter eingeführt wurde?

Ich habe eine Menge Regimentsgeschichten, aber das steht nirgends was drin.
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Blackwulf
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BeitragBeitrags-Nr.: 159351 | Verfasst am: 12.09.2008 - 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

ja muss ich mir zuerst eine besorgen. kommt noch Winken
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 159448 | Verfasst am: 13.09.2008 - 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Kaiserulan hat Folgendes geschrieben:
Ich weiss jetzt nicht, ob ich jetzt hier den Fluss des Threads störe.


Nö, störst nicht. Ist sowieso nichts los.

Kaiserulan hat Folgendes geschrieben:

Aber ich bin schon lange auf der Suche, wann der Karabiner 98 in die bayerischen Kavallerieregimenter eingeführt wurde?.



Der Karabiner wurde in Preußen offiziell durch AKO vom 16.01.1908 eingeführt.

Und für die bayrischen Freunde Lachen
Der Prinzregent genehmigte die Einführung für das Königreich Bayern am 10.02.1909. Im gleichen Jahr begann auch in Amberg die Karabinerfertigung, die bis 1912 lief und dann eingestellt wurde. Bis dahin wurden 44362 Karabiner 98 dort gebaut.
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Kaiserulan
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BeitragBeitrags-Nr.: 159461 | Verfasst am: 13.09.2008 - 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Prima. Die bayerische Kavallerie dankt für die Hilfe für ihr schlechtes Gedächtnis Zwinkern
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Jagdtiger45
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BeitragBeitrags-Nr.: 159468 | Verfasst am: 13.09.2008 - 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso wurde die Karabinerfertigung 1912 eingestellt Fragend
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 159482 | Verfasst am: 14.09.2008 - 07:31    Titel: Antworten mit Zitat

Weil genügend Karabiner da waren.
Nur in Erfurt wurden konstant Karabiner gefertigt. In den anderen Gewehrfabriken Spandau und Danzig nur zeitweise. Die hergestellte Gesamtstückzahl ist nicht bekannt und kann nur geschätzt werden.
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UHF51
Ist hier zuhause


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BeitragBeitrags-Nr.: 159620 | Verfasst am: 15.09.2008 - 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

@ all

Siehe die Beiträge von meinereiner Alt-Stralauer:

http://www.forum-der-wehrmacht.de/thread.php?postid=81301

Es sollen von 1934 - 1945 ca. 12.800.000 Gewehre 98k gefertigt worden sein.

Gruß, Uwe2
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 159641 | Verfasst am: 16.09.2008 - 06:09    Titel: Antworten mit Zitat

Nur vorsichtshalber noch einmal zur Klarstellung:
Der Karabiner 98 des Kaiserreiches ist nicht mit dem K98k der Wehrmacht in einen Topf zu werfen, es sind komplett unterschiedliche Waffen!!

Die gefertigte Stückzahl beim K98k ist höchst umstritten. Die angegebene Zahl schwankt je nach Quellenlage von 8-14Millionen. Das ist eine satte Differenz und die jeweiligen Autoren führen immer zig Argumente ins Feld. 100% beweisen kann sie niemand.
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