Gewehrgranatgerät
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 161887 | Verfasst am: 22.10.2008 - 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ist auch die Zusammenstellung der Gewehr-Kartuschen in dem Merkblatt 41/23 vom 20.10.1942 nicht so für voll zu nehmen? Einige sind dort ja angeführt. Oder bei Windisch?? Um nur mal Beispiele zu nennen. Bin ehrlich etwas schockiert.

In meiner Unterlage mit dem Zerleger wird extra darauf hingewiesen, daß man sie leicht mit der Nebelgranate verwechseln kann, wenn der Mantel fehlt. Auch der Aufbau sieht anders aus. Ich schicke Dir das morgen mal.
Das mit dem Entwicklungsauftrag steht in dem Buch „Deutsche Nahkampfmittel“ von Fleischer/Jülich. Auf Seite 93 wird dort behauptet, daß Anfang 1938 Entwicklungsaufträge an die Firma Th. Bergmann gegangen sind. Leider fehlt dort die Quellenangabe.

@HannesKrötz
Noch etwas aus dem Merkblatt 41/23, vielleicht hilft es ja:
http://i33.tinypic.com/30ib2hv.jpg
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 161889 | Verfasst am: 22.10.2008 - 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Die Transportkiste aus Holz für die Gewehr Sprenggranaten

http://i38.tinypic.com/2557szb.jpg

http://i34.tinypic.com/124ed4x.jpg

GGG hat da bestimmt mehr und bessere Bilder…
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HannesKrötz
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BeitragBeitrags-Nr.: 161892 | Verfasst am: 22.10.2008 - 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Danke !

Hatten eigentlich auch die Fallschirmjäger das Gewehrgranatgerät ?
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 161897 | Verfasst am: 22.10.2008 - 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der Luftwaffe war der Schießbecher mit Klappkorn eingeführt. Der Aufsatz wurde an der Seitengewehrhalterung des K98k befestigt. Die Visierung ähnlich wie beim GGrGer. Ich kenne dazu nur die "D. (Luft) 4603", in der die Handhabung wie auch die Granate beschrieben sind. Ich habe noch nie ein Original in der Hand gehabt - leider - und kenne es nur aus der Literatur.
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GGG
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BeitragBeitrags-Nr.: 161898 | Verfasst am: 22.10.2008 - 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

dauerwelle hat Folgendes geschrieben:
Ist auch die Zusammenstellung der Gewehr-Kartuschen in dem Merkblatt 41/23 vom 20.10.1942 nicht so für voll zu nehmen? Einige sind dort ja angeführt. Oder bei Windisch?? Um nur mal Beispiele zu nennen. Bin ehrlich etwas schockiert.


Na diese drei Patronen hatte ich ja gemeint. Sie sind die einzigen wirklich belegten und zugeordneten Patronen.
Wie alle anderen Zuordnungen zustande gekommen sind, ist ungeklärt. Von der Patronensammler-Vereinigung gibt es ein älteres 5-seitiges "Heftchen" mit den Treibpatronen. Ich hatte den Autor mal kontaktiert und er konnte mir keine Quelle für seine Zuordnungen nennen. Er hat es eben nach besten Wissen und Gewissen gemacht. Klar ist es schön, wenn sich jemand die Mühe macht, aber letztendlich ist meiner Meinung nach eine Zuordnung nur anhand einer textlichen knappen Beschreibung nicht möglich. Ich habe viele Unterlagen, Erprobungsberichte, etc. über Patronenvarianten. Da ist oft nur die Pulvermenge angegeben oder z.B. Informationen wie "mit Holzgeschoß". Damit kann man doch aber keine Zuordnung machen. Ich fürchte es wird für immer ein Rätsel bleiben, solange man nicht zufällig einen Bodenfund Granate+Patrone macht.

Windisch muss ich noch kontaktieren, bin mal gespannt was rauskommt.

Gruß
Michael
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GGG
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BeitragBeitrags-Nr.: 161899 | Verfasst am: 22.10.2008 - 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

dauerwelle hat Folgendes geschrieben:
Ich habe noch nie ein Original in der Hand gehabt - leider - und kenne es nur aus der Literatur.


Ich hatte bislang nur einen originalen in der Hand ... im Pattern Room in Notthingham. Koblenz, Aberdeen und andere bekannte Sammlungen haben keinen. Vor einigen Jahren konnte ich einen Bodenfund aus Lettland bekommen, zusammen mit einem Visier. Es gibt allerdings gute Nachbauten, die ein französischer Händler immer als Originale auf den Börsen anbietet. Erkennbar am WaA-Stempel auf dem Bajonettlöseknopf Grins Immer gut, wenn Fälscher zu blöd sind.

Gruß
Michael
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 161928 | Verfasst am: 23.10.2008 - 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

@HannesKrötz
Damit Du auch eine bildliche Vorstellung von dem Stück bekommst:
http://i35.tinypic.com/ms2nx1.jpg
...
http://i34.tinypic.com/4q07lw.jpg
Kopie der D. (Luft) 4603 vom April 1942
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HannesKrötz
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BeitragBeitrags-Nr.: 161939 | Verfasst am: 23.10.2008 - 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

Danke ! Also schoss das Ding nur 100mtr. weit ?
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GGG
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BeitragBeitrags-Nr.: 161940 | Verfasst am: 23.10.2008 - 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

HannesKrötz hat Folgendes geschrieben:
Danke ! Also schoss das Ding nur 100mtr. weit ?


Nö, es schoß knappe 300 Meter weit. Aber nur auf max. 100 Meter hatte man eine Chance wirkungsvoll zu treffen.

Gruß
GGG
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HannesKrötz
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BeitragBeitrags-Nr.: 161941 | Verfasst am: 23.10.2008 - 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Aja, Danke !
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 161943 | Verfasst am: 23.10.2008 - 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Schau mal auf der abgebildeten Seite 6 im oberen Drittel. Dort findet sich eine Angabe für 45Grad Abgangswinkel.
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 162121 | Verfasst am: 25.10.2008 - 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Das Gewehrgranatgerät für den K98k

http://i38.tinypic.com/2s92g41.jpg
Der Dochtsparer fehlt.
http://i36.tinypic.com/35c3h4g.jpg
http://i38.tinypic.com/b6yft1.jpg
Hier mit byf 42
http://i34.tinypic.com/osh947.jpg
http://i34.tinypic.com/dpjmvk.jpg
http://i36.tinypic.com/hrlfd5.jpg
Zum letzten Bild: Man kann bei der Zielerfassung nicht wie gewöhnlich die Waffe einziehen und den Kopf an den Kolben drücken, da man sonst die Granatvisierung nicht sieht.
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 162315 | Verfasst am: 29.10.2008 - 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hat jemand eine Erklärung für die kleine Aussparung am Granatvisier vor dem Visierfuß des K98k?
http://i35.tinypic.com/29fqxx0.jpg
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Remontenreiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 162321 | Verfasst am: 29.10.2008 - 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dauerwelle,
leider habe ich nur eine Vermutung zu dieser Aussparung.
Vielleicht benötigt man die Aussparung wenn ein ZF 41 montiert ist.
Gruß Andreas


Zuletzt bearbeitet von Remontenreiter am 29.10.2008 - 13:48, insgesamt einmal bearbeitet
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 162322 | Verfasst am: 29.10.2008 - 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Montage wie auch zur Demontage des Granatvisiers ist kein Werkzeug erforderlich.
Es wird einfach aufgesteckt und das Spannband geschlossen, das dann rechts mit der Schraube festgezogen wird.
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