150 Jahre Kaiser Wilhelm II.
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BeitragBeitrags-Nr.: 166777 | Verfasst am: 27.01.2009 - 20:40    Titel: 150 Jahre Kaiser Wilhelm II. Antworten mit Zitat

Heute feiert der Mann Geburtstag, der als letzter deutscher Kaiser in die Geschichte einging und dessen Name eine ganze Epoche, den Wilhelmismus, prägte.

Immerhin erlebten unter seiner Ägidie Forschung und Wissenschaft in Deutschland nie wieder erreichte Spitzen.

http://www.wilhelm-der-zweite.de/

Artikel in der WELT

Horrido!

Nicole
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 166808 | Verfasst am: 28.01.2009 - 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Laut dem aktuellen Biographen Röhl, der ja zum Thema durch die Medien gereicht wird, sei er ein 'Geisteskranker' gewesen, was meiner Ansicht nach aber eher ein bezeichnendes Licht auf Röhl als auf den Kaiser wirft Zwinkern

Winken

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Wilden
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BeitragBeitrags-Nr.: 166809 | Verfasst am: 28.01.2009 - 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Geisteskrank war er sicherlich nicht, aber "ganz normal" halt auch nicht. Die Geschichte mit seinem Arm hat ihm von Anfang an eine "normale" Entwicklung verbaut. Das Selbstbewusstsein dürfte hier und da doch Schaden genommen haben. Dazu das strapaziöse Verhältnis zu seiner Mutter, die schon seinen Vater ins Grab brachte, wird auch für ihn nicht einfach gewesen sein.

Es wäre, so denke ich, für ihn und für Deutschland gut gewesen, wenn Friedrich III. nicht nur 99 Tage im Amt gewesen wäre. Das hätte uns womöglich so manches erspart.

Trotzdem: Ehret sein Andenken.
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BeitragBeitrags-Nr.: 166810 | Verfasst am: 28.01.2009 - 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

http://ef-magazin.de/2009/01/27/910-wilhelm-ii-zum-150-geburtstag-des-kaisers

Vorallem der Satz hat mir gefallen:

Darauf erwiderte Eberhard Straub trotzig, daß das Wilhelminische Zeitalter entgegen anders lautender Meinungen, den freiesten deutschen Staat hervorbrachte, den es bis dato gegeben habe.

Horrido!

Nicole
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 166840 | Verfasst am: 29.01.2009 - 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Interview mit Röhl in der WELT

U.A. Auch zur 'Huptskriegsschuld' Wilhelms II. am Ausbruch des 1.WK. Seine Argumentation ist allerdings meiner Meinung nach mehr als nur dürftig...

Winken

Jan-Hendrik
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 166843 | Verfasst am: 29.01.2009 - 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht nur "dürftig", sondern schlichtweg falsch.
In der Umfrage dieses Artikels auf der linken Seite steht eigentlich schon die treffende Aussage zum Sommer 1914:
"Er war unfähig, seine Rolle im Mächtespiel der Politik auszufüllen."

Gruß
Chris Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 166854 | Verfasst am: 29.01.2009 - 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Und noch ein Artikel dazu:

http://fact-fiction.net/?p=1731#more-1731

Horrido!

Nicole
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BeitragBeitrags-Nr.: 166878 | Verfasst am: 30.01.2009 - 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist gradezu erschreckend, das solche Dünnbrettbohrer wie Röhl ihren Wilhem-Hass so in der Öffentlichkeit ausleben können Verrückt


Man mag ihm ja zu gute halten, das er soviel Quellenmaterial zum Kaiser im Laufe der Jahrzehnte zusammengetragen hat. Aber das sein Hass jegliches halbwegs objekive Urteil verhindert, das sollte doch wohl selbst zweitklassigen Seitenfüllern im Journaille-Betrieb auffalen Rollene Augen

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 166888 | Verfasst am: 30.01.2009 - 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es ist gradezu erschreckend, das solche Dünnbrettbohrer wie Röhl ihren Wilhem-Hass so in der Öffentlichkeit ausleben können


Wundert dich das wirklich noch??

Horrido!

Nicole
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 166904 | Verfasst am: 31.01.2009 - 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wundern? Tut mich in Zeiten des Guido K. eigentlich (fast) nichts mehr Grins

Winken


Jan-Hendrik
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hammerstahl
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BeitragBeitrags-Nr.: 167157 | Verfasst am: 07.02.2009 - 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn es vielleicht nicht ganz zum Thema passt...

Mein Geschichtslehrer in der 9. Klasse hat von Kaiser Wilhelm II. schon ein wenig "geschwärmt", also was die Themen Bildung und Soziales angeht. Als Beispiele wären da zum Beispiel, dass auch die ärmeren Schichten bei entsprechenden schulischen Leistungen ihr Abitur ablegen konnten (das nannte man glaube ich Realgymnasium oder so) bis zum Arbeitsschutz in Fabriken. Vielleicht ist das heute nicht mehr so eine "krasse" Errungenschaft, damals muss es allerdings ein Novum gewesen sein.
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dauerwelle
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BeitragBeitrags-Nr.: 167162 | Verfasst am: 07.02.2009 - 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist wie immer in der Geschichte, wenn man aus heutiger Sicht Personen der Vergangenheit beurteilen will, ohne sich auch auf die vergangene Zeit einzustellen.
Ich möchte eine Biographie empfehlen, die ein Engländer geschrieben hat:
„Ein Fabeltier unserer Zeit“ von J. Daniel Chamier, 1936. Davon ist auch in den 90igern eine Neuauflage mit dem Titel „Wilhelm II. Der deutsche Kaiser“ erschienen. Beides sollte in den einschlägigen Quellen noch zu haben sein. Schon muß man sich nicht mehr über gewisse Fernseh- oder Buchautoren ärgern...
Auch seine kaiserliche Hoheit Prinz Luis Ferdinand von Preußen hat diese Biographie befürwortet.

Von den Werken Seiner Majestät und des Kronprinzen mal ganz abgesehen.
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BeitragBeitrags-Nr.: 167571 | Verfasst am: 18.02.2009 - 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Glück teilen auch andere nicht die Sichtweise Röhls:

Freispruch für seine Majestät Zwinkern

Horrido!

Nicole
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 167592 | Verfasst am: 19.02.2009 - 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist wie immer in der Geschichte, wenn man aus heutiger Sicht Personen der Vergangenheit beurteilen will, ohne sich auch auf die vergangene Zeit einzustellen.

Sehr treffend bemerkt!
Das wird heute leider allzugern vergessen.
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Der Pfälzer
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BeitragBeitrags-Nr.: 167715 | Verfasst am: 22.02.2009 - 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

Reiter hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Es ist gradezu erschreckend, das solche Dünnbrettbohrer wie Röhl ihren Wilhem-Hass so in der Öffentlichkeit ausleben können


Wundert dich das wirklich noch??

Horrido!

Nicole


Mich - ehrlich gesagt - auch nicht. In Deutschland herrscht in Sachen Geschichtsforschung sowas von Selbsthass fern jeder sachlichen Kritik, das es nur noch zum Heulen ist.
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