Messerschmitts "Amerika"-Bomber
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 10662 | Verfasst am: 08.05.2004 - 22:21    Titel: Messerschmitts "Amerika"-Bomber Antworten mit Zitat

Ich will ma die Me 264 ein bischen besprechen.
Hier mal ein paar Daten:
Muster:Langsrteckenbomber
Besatzung:7
Antrieb:4 BMW801g Motoren
höchtstgeschwindigkeit:490
Überführungsreichweite:14 960
Einsatzdauer:45 stunden

so,jetzt last mal was von euch hören? Rollene Augen
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 10666 | Verfasst am: 08.05.2004 - 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

War vom Konzept her ein extrem interessants Flugzeug , übrigens der erste dt. Bomber mit Bugfahrwerk . Aber wie soviele Projekte : kam leider zu spät , ebenso wie Ju 390 oder die Heinkel 277 !

Jan-Hendrik
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bantam
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BeitragBeitrags-Nr.: 10674 | Verfasst am: 09.05.2004 - 07:19    Titel: Re: Messerschmidts "Amerika"-Bomber Antworten mit Zitat

Fligerass hat Folgendes geschrieben:
so,jetzt last mal was von euch hören? Rollene Augen



Me 264 - Die Technik

Der Flügel war um einen Hauptholm und einen Hilfsholm aufgebaut. Jede Fläche war unterteilt in einen Innenflügel von 10m Spannweite, einen Aussenflügel von 8m und Randkappen von 2.4m. Am Innenflügel waren Triebwerke und Fahrwerk befestigt. Er hatte nur vier Hauptrippen mit zwei zusätzlichen Hilfsrippen vor dem Hauptholm. Je Flügelseite waren innen dreiteilige Landeklappen und aussen zweiteilige Querruder angeordnet. Sämtlicher Treibstoff wurde in Tragflächentanks untergebracht.

Der kreisförmige Rumpf hatte vor dem Hauptspant die Vollsichtkanzel mit Führerraum (Pilot und Co leicht versetzt nebeneinander) und Navigationsraum. In der Kanzel vorn befand sich in der Mitte ein nach links und rechts klappbares Steuerhorn sowie ein kleines Bedienpult mit den notwendigen Triebwerksanzeigen und Bediengeräten. Das etwa 6.5m lange, zylindrische Mittelstück hatte unten den Bomenraum und oben einen Ausrüstungsraum, in dem - unter anderem - ein 600 Liter fassender, zentraler Ölbehälter untergebracht war. Dahinter war je links und rechts ein Ruhebett vorgesehen; plus Platz für Proviant.

Hinter dem Bombenraum lag der etwa 5 m lange Waffenraum mit Abwehr-MGs oben, unten und seitlich. Dahinter erfolgte dann der Einbau von Sauerstoff und Kompass. Das elektrisch einstellbare Höhenleitwerk am Heck trug zwei äussere Seitenruder.

Für das Fahrwerk verwendete Messerschmitt Bug- und Haupteinheiten mit grossen Einzelrädern. Das Bugrad fuhr dabei nach hinten ein und kam flach unter dem Cockpit zu liegen. Für grössere Lasten waren ein Doppelbugrad und ein abwerfbares Zusatzrad an jedem Hauptfahrwerk vorgesehen.

Die Me 264 V1 war zunächst mit vier kompletten Triebwerken der Ju 88 A-4 ausgerüstet. Bei diesen handelte es sich um flüssigkeitsgekühlte Zwölfzylinder Reihenmotoren des Typs Jumo 211 J-1, die eine Startleistung von 1425 PS entwickelten und eine verstellbare Luftschraube VS-11 (Durchmesser: 3.63 m) mit chemischer Enteisung antrieben. Später wurden Dopperlsternmotoren des Typs BMW 801G-2 eingerüstet. Als Alternative schlug Messerschmitt aber auch die DB 601, DB 603 und DB 605 aus der Me 210 sowie den Jumo 213 vor.

So, dies mal zum Anfang.. Grins


Gruss, bantam

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waYne
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BeitragBeitrags-Nr.: 10683 | Verfasst am: 09.05.2004 - 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Sieht der nich der B29 verdammt ähnlich????
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 10689 | Verfasst am: 09.05.2004 - 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

kam aber erst nach der b29.
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bantam
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BeitragBeitrags-Nr.: 10716 | Verfasst am: 09.05.2004 - 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Me 264 V1 - Die Flugerprobung

23. Dezember 1942
Erstflug in Augsburg mit Karl Baur am Steuer. Wegen mangelnder Bremsleistung rollte die Maschine bei der Landung über die Bahn hinaus und wurde leicht beschädigt.

20. Januar 1943
Zweiter Flug. Baur vermerkt die zu hohen Steuerkräfte, die schlecht platzierten Instrumente und das Eindringen von Abgasen ins Cockpit.

22. Januar 1943
Überführungsflug nach Lechfeld.

Januar - Februar 1943
Beim fünften Flug wurde die Rumpfunterseite beschädigt. Das Fahrwerk liess sich wegen Hydraulikproblemen zeitweise nicht einfahren. Auch Testleiter Gerhard Caroli befand die Steuerkräfte für zu hoch. Karl Bauer erreicht bei zwei Flügen 600 km/h.

2. März 1943
Die Versuche zur Flugstabilität werden fortgesetzt.

4. März 1943
Nach 15 Minuten beginnt das Triebwerk Nr. 3 zu rauchen. Zu diesem Zeitpunkt waren elf Flüge mit zwölf Flugstunden absolviert.

23. März 1943
Nach einem Triebwerkswechsel setzt Karl Baur die Versuche mit mehreren Flügen fort. Die Ruderwirkung wird verbessert. Bei der Landung knickt ein Fahrwerk ein, das Flugzeug wird beschädigt.

22. Mai 1943
Nach Reparaturen, dem Austausch aller Motoren und der Verstärkung der Flügelbeplankung werden die Flugtests fortgesetzt. Bis 5. Juni finden sechs Flüge (12h 15min) statt.

11. August 1943
Die Me 264 V1 wird für die Umrüstung auf BMW 801 aus dem Flugprogramm genommen.

16. April 1944
Der erste Flug mit den neuen Triebwerken führt nach Memmingen.

April 1944
Piloten von der Erprobungsstelle Rechlin und vom RLM fliegen die Me 264 nach.

26. April - 3. Mai 1944
Flugkapitän Nebel von der Erprobungsstelle Rechlin führt drei Flüge durch, um die Rudervibrationen zu untersuchen. Man versucht, das Problem mit Ausgleichsgewichten unter Kontrolle zu bringen.

5. Juni 1944
Weitere Tests zur Flugstabilität werden durchgeführt.

6. Juni 1944
Im Bereich von 380 bis 450 km/h tritt extremes Ruderflattern auf.

26. Juni 1944
Bei einem Steigflug mit Höchstleistung fällt der Kraftstoffdruck der beiden inneren Motoren auf Null. Die Kraftstoffpumpen waren defekt. Weitere Ausfälle in der Elektrik erfordern umfangreiche Reparaturen.

18. Juli 1944
Die Me 264 V1 wird bei einem alliierten Bombenangriff auf den Flugpatz Memmingen so stark beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist.

Ok, soweit mal jetzt; später mehr.. Zwinkern


Gruss, bantam Winken

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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 10747 | Verfasst am: 09.05.2004 - 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du das das aus der akttulen Ausgabe von Klassiker der Luftfahrt? Grins
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bantam
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BeitragBeitrags-Nr.: 10757 | Verfasst am: 09.05.2004 - 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Fligerass hat Folgendes geschrieben:
Hast du das das aus der akttulen Ausgabe von Klassiker der Luftfahrt?


Richtig so. Glücklicher Zufall Grins . (Oder sehr diplomatische Fragestellung von Fligerass Cool )

Was denkt ihr über dieses Magazin?

Gruss, bantam


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BeitragBeitrags-Nr.: 11536 | Verfasst am: 17.05.2004 - 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr Interesant und aufschlußreich Meine Meinung
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Chemiker
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BeitragBeitrags-Nr.: 143556 | Verfasst am: 23.03.2008 - 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Mir sind auch nicht sowviele Daten des "Amerikabombers" Bekannt.


Ich habe die Me264 auch als Modell.

Die Me264 wurde mit dem gedanken entwickelt Amerika direkt von Deutschland angreifen zu können,doch die Luftwaffe verlor ihr instresse,als die Taktik geändert wurde.

Offiziel wurden nur 2 Versuchsmuster gebaut: Die Me264 v1 und die Me264 v2.


wusstet ihr das Deutschland im 2 weltkrieg kein langstrecken-bomber Potenzial hatte?

Sie dachten mit Blitzschälgen könne man den Krieg gewinnen.
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Tiger95
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BeitragBeitrags-Nr.: 143562 | Verfasst am: 23.03.2008 - 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast geschrieben, dass du die Me264 als Modell hast, welcher Maßstab und
welcher Hersteller?
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Chemiker
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BeitragBeitrags-Nr.: 143563 | Verfasst am: 23.03.2008 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

ähmm die Verpackung habe ich Leider nicht mehr....Des teil is schon 4 jahre alt ich habs mal von nem Freund geschenkt bekommen.
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Tiger95
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BeitragBeitrags-Nr.: 143572 | Verfasst am: 23.03.2008 - 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Aber du musst doch noch wissen welcher Maßstab die hat, ich nenn dir mal ein paar gängige:1:144,1:72,1:48;1:35.
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Chemiker
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BeitragBeitrags-Nr.: 143577 | Verfasst am: 23.03.2008 - 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde sagen so 1:144 er ist nicht besonders groß aber halt ne 264^^
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Tiger95
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BeitragBeitrags-Nr.: 143582 | Verfasst am: 23.03.2008 - 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Würds dir was ausmachen das Modell mal kurz abzumessen?Das interessiert mich jetzt echt.
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