Piraten
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Der-Nietenzaehler
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BeitragBeitrags-Nr.: 170107 | Verfasst am: 13.04.2009 - 14:13    Titel: Piraten Antworten mit Zitat

Hallo,

angesichts des Umfanges und der Bedrohlichkeit dieser Plage, dürfte das Thema hier sicherlich besser aufgehoben sein, als unter "Politik", oder "Allgemeines".

Meine Meinung:

Na also, es geht doch! Gut gemacht!

http://portal.gmx.net/de/themen/nachrich ... huetzen-befreien-US-Kapitaen,page=0.html

(Verd... Bloggi scheint schon anzustecken. Grins )

Frohe Ostern.

Gruss

Frank
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 170109 | Verfasst am: 13.04.2009 - 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ein Einzelerfolg.

Ohne geordnetes Vorgehen schon in den Heimathäfen nützt das alles nichts.

Wenn die kleinen Piratenschnellboote auf See sidn wird es schwer, diese unter kontrolle zu halten. Auch ein Zögern, mit Gewalt vorzugehen, halte ich für falsch.

Wenn ein solches Boot gesichtet wird muss es sofort versenkt werden. Kein Abdrängen, kein Buh-Schießen. Gleich drauf.

Immerhin verzichten die Piraten durch ihr Tun auf alle ihnen zustehenden seerechtlichen Rechte.

In den Heimtahäfen müssen alle Boote, sofern sie nur einmal von den Piraten genutzt werden, unter Wasser. Ein toter Pirat ist ein ungefährlicher Pirat. Winken
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Jagdtiger45
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BeitragBeitrags-Nr.: 170132 | Verfasst am: 14.04.2009 - 00:57    Titel: Antworten mit Zitat

Man könnte auch auf jedem Supertanker und anderem grösseren Schiff einige Soldaten Stationieren damit die, die Piraten abwehren können, anstatt sinnlos mit den Kriegsschiffen herumkurven. Idee
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Gast






BeitragBeitrags-Nr.: 170152 | Verfasst am: 14.04.2009 - 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

vielleicht sollte sich das Jachddiggerchen mal informieren wieviel Schiffchen dort vorbeituckern und ob dieser Raum der einzige mit Piraten ist.

weiter zum Thema:

Zitat:
Wer ist hier der Pirat?
Seit Jahrzehnten plündern Europäer und Asiaten somalische Gewässer. Den Fischern blieb nichts mehr, sie wurden Seeräuber. Und versetzen jetzt die Welt in Schrecken

...
Die Fischgründe vor der 3000 Kilometer langen Küste zählten traditionell zu den reichsten in Ostafrika. Vor allem Thunfisch gab es im Überfluss. Westliche Hilfsorganisationen glaubten, mit der eiweißreichen Nahrung aus dem Meer den Hunger in dem von Bürgerkriegen und Clankonflikten zerrissenen Land bekämpfen zu können. Doch seit 1991 die letzte zentralstaatliche Autorität in Somalia zerfallen ist, haben die einheimischen Fischer vor ihrer Küste eine übermächtige Konkurrenz bekommen.
Fangflotten aus Asien und Europa jagen seither in den ungeschützten Hoheitsgewässern vor allem Thunfisch, dessen Bestände mittlerweile massiv bedroht sind. Etwa 700 Schiffe, so schätzt die FAO, die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, fischen jedes Jahr ohne Lizenz vor Somalia. Nach Schätzungen von Clive Schofield, Forscher am Australian National Centre for Ocean Resources and Security und Autor einer Studie über die Plünderung der somalischen Fischbestände, haben die fremden Fangflotten erheblich mehr Protein aus Somalias Gewässern entnommen, als die Welt dem Land in Gestalt von humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt hat. »Piratenfischer« nennt deshalb die Umweltorganisation Greenpeace die asiatischen und europäischen Hochseetrawler mit ihren riesigen Schlepp- und Treibnetzen. Es sei schon »ausgesprochen ironisch«, sagt Clive Schofield, »dass viele der Nationen, deren Kriegsschiffe derzeit am Horn von Afrika patrouillieren oder auf dem Weg dorthin sind, unmittelbar mit den Fischereiflotten verbunden sind, die geschäftig Somalias Meeresschätze plündern«.
...
Ähnlich wie in der Seestraße von Malakka, dem anderen großen Beutefeld der Seeräuberei, ist Piraterie vor der Küste Somalias längst zu einem Millionengeschäft geworden – mit angetrieben von der organisierten Kriminalität, von reichen Hintermännern im Ausland (mit Sicherheit auch im Westen), die gezielt Aufträge zur Kaperung von Schiffen vergeben.
...
http://www.zeit.de/2008/49/Piraten?page=all
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Eifeler
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BeitragBeitrags-Nr.: 170153 | Verfasst am: 14.04.2009 - 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Naja, ein Einzelerfolg.

Ohne geordnetes Vorgehen schon in den Heimathäfen nützt das alles nichts.

Wenn die kleinen Piratenschnellboote auf See sidn wird es schwer, diese unter kontrolle zu halten. Auch ein Zögern, mit Gewalt vorzugehen, halte ich für falsch.

Wenn ein solches Boot gesichtet wird muss es sofort versenkt werden. Kein Abdrängen, kein Buh-Schießen. Gleich drauf.

Immerhin verzichten die Piraten durch ihr Tun auf alle ihnen zustehenden seerechtlichen Rechte.

In den Heimtahäfen müssen alle Boote, sofern sie nur einmal von den Piraten genutzt werden, unter Wasser. Ein toter Pirat ist ein ungefährlicher Pirat. Winken


Sehe ich auch so. Wenn ein Boot mit Bewaffneten ausläuft versenken oder Kapitulation, keine Kompromisse. Nur so kann man Gesetzlosen in einem gesetzlosen Land beikommen.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 170157 | Verfasst am: 14.04.2009 - 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Aber Stefan hat natürlich auch Recht, man muss den Fischern/Piraten eine Alternative geben. Wenn sie vom Fischfang leben können und gleichzeitig die Piraterie zu gefährlich wird, dann werden die Somalis wieder die Netze statt RPG´s auslegen. Somalia ist zwar im Moment ein rechtsfreier Raum, aber das muss man nicht ausnutzen.

Auch dxie Überwachung der Fischereigrenzen könnte von den Marinen überwacht werden.
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Rellem
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BeitragBeitrags-Nr.: 170166 | Verfasst am: 15.04.2009 - 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Das mit "Alternativen bieten" greift etwas zu kurz, denn es ist weitaus attraktiver zu kapern als zu fischen.
Nach Jahrzehnten des Bürgerkrieges dürfte der Gedanke des friedlichen mühsamen Gelderwerbes schwer zu vermitteln sein.
IMHO
Bei Somalia hilft im Moment nur eine konsequente Quarantäne.
Gruss
Rene
Btw.
Kleiner Gag am Rande
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/2009/4/14/news-117111922/detail.html
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 170168 | Verfasst am: 15.04.2009 - 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit "Alternativen bieten" greift etwas zu kurz, denn es ist weitaus attraktiver zu kapern als zu fischen.
Nach Jahrzehnten des Bürgerkrieges dürfte der Gedanke des friedlichen mühsamen Gelderwerbes schwer zu vermitteln sein.


So ist es. Auf so einen naiven und weltfremden Schwachsinn aus Piraten wieder liebe und harmlose Fischer zu machen, wenn die armen bedauernswerten bösen Jungs denn nur könnten, kann wie zu erwarten nur eine bestimmte dt. Denkgruppe kommen. Verrückt

Die Jungs wissen, daß es bislang sehr ungefährlich war und jetzt vielleicht etwas gefährlicher wird und sie dennoch an einem einzigen Coup mehr verdienen können, als in ihrem ganzen armseligen aber rechtschaffenden Fischerleben zusammengenommen. Und nur weil man garantiert, daß niemand mehr vor der somalischen Küste fischen geht, werfen die Jungs dann auch wieder ihre Netze aus!? Verrückt

http://www.welt.de/vermischtes/article3540804/Wie-ich-vom-Fischer-zum-Piraten-wurde.html

Am besten die Kriminalität gleich insg. mit dieser Naivität abschaffen. Gleich bei den Drogenbossen der Welt damit anfangen. Jobbörse für Drogendealer einrichten, nach dem Motto "Geht lieber arbeiten, als reiche und böse Buben zu sein", und schwups ist die Rauschgiftkriminalität erledigt. Nächster Fall! Verrückt Rofl Lachen

Junge, Junge, Armes Deutschland! Haarsträubend


Zuletzt bearbeitet von PIV am 15.04.2009 - 11:26, insgesamt einmal bearbeitet
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jagdtiger
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BeitragBeitrags-Nr.: 170169 | Verfasst am: 15.04.2009 - 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Das Thema der Piraterie ist doch nicht neues mehr! In der Straße von Malakka, ist das schon seit Jahren gang und gebe!

Finde es dumm von den Amis, dass da eine einzelne Person in den siebten Himmel gelobt wird, weil er doch vermeintlich die Besatzung befreit hat!!!

MIT SCHEINT, DER AMI HAT Z.ZT. ZUWENIG HELDEN!! Meine Meinung
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 170170 | Verfasst am: 15.04.2009 - 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

jagdtiger hat Folgendes geschrieben:
Das Thema der Piraterie ist doch nicht neues mehr! In der Straße von Malakka, ist das schon seit Jahren gang und gebe!

Finde es dumm von den Amis, dass da eine einzelne Person in den siebten Himmel gelobt wird, weil er doch vermeintlich die Besatzung befreit hat!!!

MIT SCHEINT, DER AMI HAT Z.ZT. ZUWENIG HELDEN!! Meine Meinung


Sicher was Wahres dran, auf der einen Seite häufen sich die Fälle, teils mit spektakulären Fällen, weil auch immer mehr Somalis Gefallen an diesem abenteuerlichen und lukrativen Job haben, der auf jeden Fall ertragsreicher als Fischen ist. Zum anderen wird das Ganze jetzt mangels Erfolgen an anderen Fronten ordentlich vermarktet. Natürlich, neue Helden braucht das Land, Amerika allen voran. Das war ja schon immer so.

Wobei man sagen muß, daß es richtig ist, einen mutigen Kapitän auch als solchen darzustellen. Und wenigstens tun die Amis oder die Franzosen was für ihre Leute.

Mir ist jedenfalls lieber man feiert solche selten gewordenen Menschen ordentlich, statt irgendwelche abgefuckten GI´s, die angeblich oder tatsächlich ein Terroristennest ausgeräuchert haben und dabei ordentlich Kolleteralschäden an der Zivilbevölkerung hinterließen.


Zuletzt bearbeitet von PIV am 15.04.2009 - 11:29, insgesamt einmal bearbeitet
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jagdtiger
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BeitragBeitrags-Nr.: 170171 | Verfasst am: 15.04.2009 - 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

@ P IV:

Da gebe ich dir uneingeschränkt recht!!!!!!!
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BeitragBeitrags-Nr.: 170173 | Verfasst am: 15.04.2009 - 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
So ist es. Auf so einen naiven und weltfremden Schwachsinn aus Piraten wieder liebe und harmlose Fischer zu machen, wenn die armen bedauernswerten bösen Jungs denn nur könnten, kann wie zu erwarten nur eine bestimmte dt. Denkgruppe kommen


Jaja, alles, was links von rechts ist, ist links... Lachen Grins

Leider habt ihr mal wieder meinen Beitrag nciht gelesen, oder, was wahrscheinlicher ist, nicht verstanden. Winken

Daher zum Mitdenken:

Zitat:
Wenn sie vom Fischfang leben können und gleichzeitig die Piraterie zu gefährlich wird, dann werden die Somalis wieder die Netze statt RPG´s auslegen.


Natürlich werden sie einfach so nicht zum netten Fischer. (Verzweifelt zum Himmel blicken..)

Man muss die Piraterie zu etwas "totsicherem" für den Piraten machen. (auf die imaginäre MK20 schiel).

Nu kapisch?
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jagdtiger
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BeitragBeitrags-Nr.: 170175 | Verfasst am: 15.04.2009 - 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, dass dieses Volk als solches sehr kriegerisch ist (umständehalber) und leider nicht zum Fischer zu bekehren ist!

Wenn ich es mir recht überlege, würde ich glaube ich nicht anders Handeln.

Bisher ist ihnen ja noch nicht wirklich viel passiert!

Denkt doch mal an die Jungs, die von uns Deutschen kassiert wurden. So haben die noch nicht gelebt:

- neue Klamotten
- gute Unterkunft
- Essen, welches auf ihre belange abgestimmt wurde
- usw.

Sorry, wenn weiter so dagegen Vorgegangen wird schreckt die nichts mehr ab!

Meine Ansicht ist, es sind Verbrecher, die mit Waffengewalt versenkt werden müssen.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 170177 | Verfasst am: 15.04.2009 - 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich denke, dass dieses Volk als solches sehr kriegerisch ist (umständehalber) und leider nicht zum Fischer zu bekehren ist!


Die Somalis waren ja nicht immer gesetzlos, bis 1991 war es eine recht fortschrittliche und geregelte...Diktatur... Gut gemacht!

Die Mehrzahl der Piraten kennt doch gar kein Gesetz mehr. Das wird schwer, die wieder einzunorden.
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Jagdtiger45
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BeitragBeitrags-Nr.: 170182 | Verfasst am: 15.04.2009 - 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Somalis waren ja nicht immer gesetzlos, bis 1991 war es eine recht fortschrittliche und geregelte...Diktatur...


Dann sollte man halt wieder eine solche Diktatur dort einfüheren die die Leute an der Leine hält. Idee
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