Der Einsatz von Gaskampfstoffen
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Tribun
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BeitragBeitrags-Nr.: 11288 | Verfasst am: 14.05.2004 - 08:49    Titel: Der Einsatz von Gaskampfstoffen Antworten mit Zitat

Hier ein kleiner Beitrag zu Deinem Thema... zwar nicht von mir, aber interessant:

Der Erste Weltkrieg war der erste Krieg, in dem Giftgas eingesetzt wurde. Der Krieg an der Westfront hatte sich schnell zum Stellungskrieg entwickelt. Geländegewinne waren kaum möglich, da beide Seiten sich in ihren Schützengräben gut eingegraben hatten. Aus militärstrategischer Sicht erforderte diese Situation den Einsatz einer Flächenwaffe, mit der man den Feind von oben beharken konnte. Die klassische Waffe dafür war natürlich die Artillerie. Besonders für die Deutschen ergab sich jedoch das Problem, dass die Sprengstoffproduktion zu keinem Zeitpunkt mit dem Bedarf der Militärs Schritt halten konnte, da es an Rohstoffen (v.a. Nitrat, das damals aus Chile über den Atlantik - und damit mitten durch vom Feind kontrolliertes Gebiet - importiert werden musste) mangelte. Erst später konnte der Nitratmangel durch das Haber-Bosch-Verfahren, mit dem Ammoniak synthetisiert werden konnte, gelindert werden.

In dieser Situation entstand die Idee, statt Sprenggranaten giftige Chemikalien zu verschießen. Eigentlich galt der Einsatz von Gift als unmilitärisch und war laut Haager Landkriegsordnung verboten, aber der Zweck sollte die Mittel heiligen. Man fing an, nach geeigneten Stoffen zu suchen. Bis Kriegsende hatte man 3.000 verschiedene Substanzen auf ihre Brauchbarkeit als Waffe geprüft.


Erste Versuche
Die ersten, die dann chemische Waffen im weitesten Sinne einsetzten, waren die Franzosen. Die Pariser Polizei hatte vor dem Krieg Tränengas-Munition entwickelt, die bis dahin ungenutzt lagerte. Diese Munition holte man jetzt hervor und probierte sie an der Front aus. Die Patronen waren mit 19 ml Bromessigsäureethylester (ein recht schwaches Tränengas) gefüllt. Sehr bald stellte sich heraus, dass das zu wenig war. Die Munition war für den Einsatz in geschlossenen Räumen entwickelt worden, unter freiem Himmel verdünnte sich der Stoff so sehr, dass dadurch niemand kampfunfähig zu machen war.


Auch die Deutschen starteten ihre ersten Versuche. Zunächst wurden ebenfalls nicht-tödliche Chemiewaffen eingesetzt. Am 27. Oktober 1914 verschossen die Deutschen bei Neuve-Chapelle zum ersten Mal Granaten, die mit Dianisidinchlorsulfonat gefüllt waren, einem feinkristallinen Pulver, das die Schleimhäute von Augen und Nase reizte. Der Erfolg blieb auch hier aus, da sich die verwendeten Stoffe beim Abschuss durch die entstehende Hitze zersetzten. Dieses Problem hatte man den ganzen Krieg durch: Die Chemikalie musste ausreichend giftig sein, aber auch genügend hitzebeständig. Während der Experimente mit Kampfgasen kam man schon früh auf Xylylbromid, das recht giftig und hitzefest war, trotzdem versagte es beim ersten Einsatz an der Ostfront: Es war Januar 1915 und man hatte nicht bedacht, dass Xylylbromid bei tiefen Temperaturen kaum in den gasförmigen Zustand übergeht. Auch hier war also die Konzentration zu gering, um dem Feind ernsthaft zu schaden.


Chlorgase und Blasverfahren
Da man mit durch die Artillerie verschossenem Giftgas augenscheinlich Probleme hatte, erfand man etwas Neues: Man nahm nun Chlorgas, das sehr billig zu erhalten war, da es ein Abfallprodukt der chemischen Industrie war. Um den Stoff zum Feind zu bringen, entwickelte Fritz Haber das Habersche Blasverfahren, mit dem das Chlorgas (schwerer als Luft und daher in Bodennähe konzentriert) nicht verschossen, sondern aus Behältern bei entsprechender Windrichtung in die französischen Schützengräben geblasen wurde.

Zum ersten Mal hatte ein Gaseinsatz durchschlagenden "Erfolg": Am 22. April 1915 fielen in Ypern (Belgien) 5.000 Menschen einem deutschen Chlorgaseinsatz zum Ofer, 15.000 weitere erlitten Vergiftungen. Dieses Datum wird heute als Beginn der chemischen Kriegsführung angesehen.


Gegenmaßnahmen, Phosgen und Senfgas
Die nächste "Innovation" kam dann wieder von den Franzosen. Sie verschossen Ende Februar 1916 als erste Granaten mit Phosgen. Auf die Wirkung (und vor allem die Spätfolgen) dieses Kampfstoffs gehen die meisten Gastoten des 1. Weltkriegs zurück. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten Gasmasken erfunden. Nach einigen Monaten hatten beide Seiten ihre Soldaten flächendeckend mit Gasmasken ausgerüstet. Deshalb erfanden die Giftköche wieder etwas neues: Senfgas war ein Kontaktgift und führte zunächst zu schweren Verätzungen der Haut und schließlich zum Tod. Als "Testgelände" verwendeten die Deutschen wieder das Schlachtfeld bei Ypern, im Juli 1917.

1918 war der Krieg dann vorbei und man konnte sich daran machen, die Schäden zu bilanzieren. Die genaue Anzahl von durch Kampfgas Vergifteten und Toten ist nur schwer festzustellen, zumal ein Großteil der Soldaten erst nach dem Krieg an den Spätfolgen verstarb: Schätzungen gehen von ca. 496.000 Vergifteten und 17.000 Toten aus.

Meines Wissens nach, hatten zwar alle Staaten Giftgas im Arsenal, aber aufgrund der Erfahrungen im 1. Weltkrieg haben die Parteien von einem Einsatz abgesehen. Es soll von den Italiern vor Beginn des 2. Weltkrieges in Abessinien zum Einsatz von Giftgas gekommen sein.

Leider kann ich Dir nicht mehr sagen, aber ich versuche mehr in Erfahrung zu bringen!

Verrückt Tribun
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Tomimi
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BeitragBeitrags-Nr.: 11325 | Verfasst am: 14.05.2004 - 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Heut zu Tage, gibt es ein sehr extremes Nervengas, dass auch als Kanpfmittel im Irak zum Einsatz kam. Es wurde im Zweiten Weltkrieg entwickelt und heist Saringas! 300ml dieses Gases (übrigens Nervengas) reicht im schlimmsten Fall für 6000 Menschen aus, die daran sterben. Dann gibt es noch Senfgas, ebenfalls im Irak verwendet worden, weis aber nicht von wann es stammt!!! Es verätzt die Lunge und den rest kann man sich denken.

Ich halte Giftgase als Kampfmittel für absolut unnötig, weil man es nicht gezielt einsetzen kann, und es extrem qualvoll ist!!!!!!!!!!! Ist es durch die Genfer Konventionen eigentlich verboten????
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Ronin
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BeitragBeitrags-Nr.: 11376 | Verfasst am: 15.05.2004 - 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die Wehrmacht verfügte über folgende Kampfstoffe:
(Stand März 1945)

Nervenkampfstoffe 12.924 Tonnen (davon 12.869 t Tabun, 61 t Sarin, 3 t Soman)
Loste aller Art: 25.253 t
Lungenkampfstoffe (Phosgen usw.): 8.743 t
Reizstoffe aller Art / blutschädigende Kampfstoffe (Tränengase, Arsenkampfstoffe): 23.410 t

Gesamt: 70.339 Tonnen.
Darunter waren an erbeuteter Kampfstoffmunition:
ca. 2100 t Yperit (geruchsarmes Lost) aus Italien
62 t Adamsit (Frankreich)

Quellen:
-Hahn, F.: Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933 - 1945. Band 1: Infanteriewaffen, Pionierwaffen, Artilleriewaffen, Pulver, Spreng- und Kampfstoffe. Koblenz 1992.
-Gellermann, Günther W.: Der Krieg, der nicht stattfand. Möglichkeiten, Überlegungen und Entscheidungen der deutschen obersten Führung zur Verwendung chemischer Kampfstoffe im Zweiten Weltkrieg. Koblenz 1986.
-Groehler, Olaf: Der lautlose Tod. Reinbek 1989.
-Müller, Rolf-Dieter: Die deutschen Gaskriegsvorbereitungen 1919 - 1945. Mit Giftgas zur Weltmacht? In: Militärgeschichtliche Mitteilungen 27 (1980), S. 25 - 54.
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 14928 | Verfasst am: 23.06.2004 - 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Meines Wissens nach hat die Wehrmacht zwar Haufen weise Giftgas gehortet (wie Ronin schon geschrieben hat), es aber nie eingesetzt. (Wenn ich hier falsch liege bitte korrigieren). Einerseitz weil sich die Fronten meist zu schnell verschoben, anderer seits weil Churchill im Falle eines Giftgaseinsatzes mit Vergeltungsmaßnahmen angekündigt hatte. Auch wenn ich nicht glaube das die Briten gleich eine deutsche Stadt eingegast hätten, wenn man irgedwo in Russland ein paar Somangranaten verschossen hätte. Die Deutschen entwichelten im WK2 übrigens die Giftgase Tabun, Sarin und Soman. Es sind die so genannten G-Kampfstoffe (G steht für Germany). Soman ist das giftigste von ihnen, die Schwellendosis beträgt 0,0004 mg/I.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 14930 | Verfasst am: 23.06.2004 - 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Es gab keinerlei Giftgaseinsätze von deutscher Seite im 2.WK . Der einzige mir bekannte Giftgaszwischenfall ereignete sich , als bei der Bombardierung eines italienischen Hafens durch die Luftwaffe ein mit Giftgas beladener amerikanischer Frachter getroffen wurde , was zu vielen Toten und Verletzten führte . ALlerdings wurden die Todesursachen sowie der Inhalt der Frachterladung jahrelang von alliierter Seite geheimgehalten.

Jan-Hendrik
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 14932 | Verfasst am: 23.06.2004 - 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

@Tomimi
Ja es ist laut Genfer-Konvetion verboten! (Deshalb sagt man auch, wenn einer mal so richtig einen "Fahren gelassen hat", dass es laut Genfer Konvention verboten ist, solche Gase, in dem Fall Biogase, frei zusetzen Lachen )
@flak03
Laut meinen Informationen hatte der Qualmene Trunkenbolt, Churchhill, vorgehabt, Deutschland, wenn der Kreig noch länger gedauert hätte, mit Giftgas einzunebeln. Eigendlich war es dem Terrorchef höchst Persönlich seine Idee, nämlich unserem Bomber Harris Ärgerlich Teufel Schreien
Das steht aufjeden Fall so im "Spiegel Spezial: `Als Feuer vom Himmel fiel&".
Nachdem im Frühsommer 1944 deutsche Raketen in und um London mehr als 2000 Tote gefordert hatte, verfasste Churchill am 6. Juli ein Memorandum. Darin forderte er seine zaudernden Stabschefs auf, sich auf den Einsatz von Giftgas gegen Deutschland vorzubereiten. Jaja diese Tommys....

Produktieren die USA heute nicht auch noch Giftgase? Ich meine sowas schon mal gehört zu haben.


MfG

Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 14933 | Verfasst am: 23.06.2004 - 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Giftgaszwischenfall in Italien kann ich was sagen:

Am Nachmittag des 2.12.43 starteten 96 Bomber Ju 88 der KG 54 und 76, um die wichtige Hafenstadt Bari anzugreifen. Unbemerkt von den Alliierten erschienen die Bomber um 19.30 Uhr über Bari. Insgesamt werden bei diesem Angriff 19 Transportschiffe mit ges. 73.343 BRT versenkt und 7 schwer beschädigt. Die Verluste der Alliierten betragen 1000 Mann. 8 Wochen wurden gebraucht, um den Hafen wieder nutzbar zu machen. Dies war nach Pearl Harbor der erfolgreichste Luftangriff auf einen Hafen!

Die 8 Wochen haben einen anderen Grund als die Zerstörungen: Der US-Frachter SS John Harvey hat neben anderer auch 100 Tonnen Gelbkreuz (zähes Senfgas) an Bord. Es war Abwurfmunition mit je 45,5 kg, die die alliierte Führung "für alle Fälle" in Italien lagern wollte.

Im ersten Angriff sank die John Harvey. Das meiste des Kampfstoffes breitete sich im Wasser des Hafenbeckens aus und vergiftete die Seeleute. Die nassen und verletzten Matrosen wurden in Lazarette gebracht, wo die Kleider trockneten. Durch diese Verdunstung wurden auch die dort befindlichen Personen vegiftet. Erst 12 Stunden nach dem Angriff wurden die Senfgasbomben entdeckt und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Es gab 617 vergiftete, von den denen 83 starben.
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BeitragBeitrags-Nr.: 14934 | Verfasst am: 23.06.2004 - 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Ergänzung , Frank !
Hatte das passende Buch nicht zur Hand .


Jan-Hendrik
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 14935 | Verfasst am: 23.06.2004 - 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hab ich mal in einer Doku gesehen. Da liegen ja zum Teil heute noch solche Bomben. Ein Fischer hatte mal so eine Bombe im Netz und wurde vergiftet. Is glaube ich gar nicht solange her..

MfG

Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 14936 | Verfasst am: 23.06.2004 - 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Dreht sich das Thema hier nur um die Damals eingestzten Giftwaffen?Den sonst würde ich Agent Orange und die anderen Amerikanischen Giftstoffe nennen.

P.S Scheiß Amis Meine Meinung
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 14945 | Verfasst am: 23.06.2004 - 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ja des mit Agent Orange war wirklich eine Sauerei. (Auch wenn es kein Gitfgas ist, sondernVon 1961 bis 1971 versprüten die Amis rund 77 millionen Liter Herbizide versprüt. (Agent Orange, Agent Blue und Agent Purple) Rund 14% der vietnamesischen Wälder wurden vernichtet und zwischen 2 bis 5 Millionen Vietnamesen kamen damit in kontakt. Laut des vietnamesischen Roten Kreuzes leiden circa 100.000 Vietnamesen an den Spätfolgen von Agent Orange. Diese sind: Krebs, Missbildungen, Immunschwächen und nachhaltige Erbgutveränderungen.
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 14954 | Verfasst am: 23.06.2004 - 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Da kann ich Fligerass nur zustimmen! Meine Meinung

Verdammte Scheiß Amis! Ärgerlich Teufel Schreien

P.S. Rumsfeld gab ja die Folter-/bzw. Verhörmethoden in Auftrag. Sauerei sowas! Und kein Mensch bestraft die USA dafür (für alle Verbrechen! Kuba-Kriese, Vietnam, Irak, 2.WK.... und und und) Frechheit!


MfG

Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 14955 | Verfasst am: 23.06.2004 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Vergesst nicht die Gasgranaten, die die Tommies nach 1945 in die Nord- und Ostsee kippten. Noch heute holen Fischer diesen Mist aus der See.

In meinem alten Standort Dörverden-Barme gab es damals eine Munitionsfabrik (Eibia) mit angeschlossener Adamsit-Produktion. Nach Kriegsende brachten die Tommies die gefundenen Adamsit-Kampfstoffe weg, nur einige Kisten waren beschädigt. Diese wurden daraufhin einfach vergraben und in den frühen 90ern wiedergefunden.

Maßnahme_ Der Bund stellte Schilder auf, denn eine Sanierung würde Millionen kosten.

Heute steht das Gelände zum Verkauf, nur haben will es keiner...
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 14957 | Verfasst am: 23.06.2004 - 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Schon klar,wer will sich denn Freiwillig vergiften! Meine Meinung
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 14960 | Verfasst am: 23.06.2004 - 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Kennt einer ein gutes Buch über C-Waffen? (Geschichte, Zusammensetzung, Wirkungsweise etc.)
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