Mil-MI 24 Hind bester Kampfheli der Welt?????
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 156835 | Verfasst am: 19.08.2008 - 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Man darf doch nicht vergessen wann entwickelt und wofür geplant einzusetzen. Also wie vieles noch zu Zeiten des Kalten Krieges, nicht als elegantes Florett und zur Verteidigung, sondern als Vorschlaghammer für den Angriff gedacht, wie viele andere russ. Waffensysteme zu dieser Zeit auch. Also Masse statt Klasse und "Durchbruchskriegsgerät".

Und dafür war und ist er wohl immer noch absolut perfekt. Nicht im filigranen techn. Sinne wie seine westl. Gegenstücke, aber als kompaktes, vielseitiges und schweres Waffensystem, auf einer robusten und aerodynamisch hervorragenden Flugplattform, das nebenbei auch noch als Truppentransporter taugt, eine für die damalige Zeit akute Bedrohung und ein sicher für den Westen schockartige Erkenntnis. Und zur Zeit des Auftauchens sicher allen anderen westl. Mustern in vielen entscheidenden Punkten voraus.


Zuletzt bearbeitet von PIV am 19.08.2008 - 15:00, insgesamt einmal bearbeitet
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S 03
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BeitragBeitrags-Nr.: 156836 | Verfasst am: 19.08.2008 - 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein kurzes aber Aussagekräftiges Video zur Thematik Mi-24 und SU-25:

http://video.google.de/videoplay?docid=1 ... yqSLb9EI382wKAlPC8CQ&vt=lf&hl=de

http://www.youtube.com/watch?v=vN2cKb7Y7kQ&feature=related

Gruss Heiko
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Panzerjäger I
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BeitragBeitrags-Nr.: 157122 | Verfasst am: 23.08.2008 - 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
In Afghanistan haben die Verluste an Hubschraubern mit den von den USA gelieferten Stinger Raketen extrem zugenommen. Darum wurden ja auch zahlreiche Modifikationen wie z.B. IR Störsender, Düppelwerfer und Luftmischer verbaut.


Dennoch waren "nur" 25% der verlorengegangenen Mi-24 auf das Konto von tragbaren Raketenkomplexen (Stinger u. Co.) gegangen, 42% hingegen wurden durch schwere Maschinengewehre abgeschossen! Jedes Jahr verlor die 40. Armee ca. 8 - 12 % ihres Bestandes.

Wie GdC allerdings schon schrieb waren die Mi-24 vor allem von oben verwundbar und damit mit einiger Aussicht auf Erfolg von höhergelegenen Bergstellungen bekämpfbar.
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 157235 | Verfasst am: 23.08.2008 - 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerjäger I hat Folgendes geschrieben:

Wie GdC allerdings schon schrieb waren die Mi-24 vor allem von oben verwundbar und damit mit einiger Aussicht auf Erfolg von höhergelegenen Bergstellungen bekämpfbar.


Von oben ist jeder Helikopter verwundbar... Grins
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Panzerjäger I
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BeitragBeitrags-Nr.: 157236 | Verfasst am: 23.08.2008 - 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Jaaa, aber beim Mi-24 und jedem anderen Kampfhubschrauber ist es schon bemerkenswert, wie leicht die von unten schwer gepanzerten Biester aus einem anderen Winkel bekämpft werden können.
Sicher, sie sind ausgelegt, einem bestimmten Bodenfeuer standhalten zu können. Aber wie die Geschichte zeigt, ist der Boden nicht immer da wo man ihn sich wünscht! Zwinkern
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 157240 | Verfasst am: 23.08.2008 - 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Apache gab es wohl mal Versuche die Rotorblattkupplungen mit einer Titankappe zu schützen, scheint sich aber aus Kostengründen nicht durchgesetzt zu haben. vielleicht war es auch nicht wirksam genug. Zur Einsatzdoktrin des Apache hätte es eh nicht gepasst. Außerdem musste ja noch Platz für den Millimeterwellenradar bleiben... Winken
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Panzerjäger I
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BeitragBeitrags-Nr.: 157363 | Verfasst am: 24.08.2008 - 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Die Rotorblätter an sich sollen ja zumindest beim Apache (und wohl noch bei weiteren Modellen) bis zum Kaliber 23mm (also gegen Shilka und Co.) ausreichend gepanzert sein. Wie soll ich mir das vorstellen? Da gibts doch zumindest eine Unwucht wenn die 23mm Granate daran detoniert und da sind Hubschrauber ja wenn ich das richtig in Erinnerung habe ja sehr empfindlich gegen.
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 157366 | Verfasst am: 25.08.2008 - 01:19    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerjäger I hat Folgendes geschrieben:
Die Rotorblätter an sich sollen ja zumindest beim Apache (und wohl noch bei weiteren Modellen) bis zum Kaliber 23mm (also gegen Shilka und Co.) ausreichend gepanzert sein. Wie soll ich mir das vorstellen?


Gepanzert sind die nicht. Und leicht zu treffen auch nicht. Versuche doch mal mit einem Steinchen, eine Speiche in einem drehenden Rad zu treffen... Winken
Die Rotorkupplungen, Taumelscheibe, ect. sind hier der wunde Punkt. allerdings haben auch nur wenige Gegner die Fähigkeit einen Kampfhubschrauber von hinten oben zu erwischen. Wenn das passiert, hat der Pilot schon einige Fehler gemacht und eigentlich "verdient" abgeschossen zu werden... Zwinkern
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Panzerjäger I
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BeitragBeitrags-Nr.: 157403 | Verfasst am: 25.08.2008 - 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Gepanzert sind die nicht. Und leicht zu treffen auch nicht. Versuche doch mal mit einem Steinchen, eine Speiche in einem drehenden Rad zu treffen...


Ein Steinchen = ein Schuß = Treffer sehr unwahrscheinlich.
Aber eine Shilka (theoretische Feuergeschwindigkeit 3400 Schuss/min) beispielsweise, oder ein Gepard( Feuerrate 1100 Schuss pro Minute), die verschießen nicht nur ein Projektil. Und bei diesem "Gießkannenprinzip" sieht die Sache schon gewaltig anders aus.
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 157645 | Verfasst am: 26.08.2008 - 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerjäger I hat Folgendes geschrieben:
Und bei diesem "Gießkannenprinzip" sieht die Sache schon gewaltig anders aus.


Die schießen auch nicht auf die Rotoren. Grins Und bei der Feuerdichte würde auch eine Panzerung der Rotoren nicht viel bringen, außer den Vogel schwerer und unbeweglicher zu machen. Der beste Schutz des Hubschraubers ist Beweglichkeit und Geschwindigkeit.
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Kimura
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BeitragBeitrags-Nr.: 157647 | Verfasst am: 26.08.2008 - 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerjäger I hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Gepanzert sind die nicht. Und leicht zu treffen auch nicht. Versuche doch mal mit einem Steinchen, eine Speiche in einem drehenden Rad zu treffen...


Ein Steinchen = ein Schuß = Treffer sehr unwahrscheinlich.
Aber eine Shilka (theoretische Feuergeschwindigkeit 3400 Schuss/min) beispielsweise, oder ein Gepard( Feuerrate 1100 Schuss pro Minute), die verschießen nicht nur ein Projektil. Und bei diesem "Gießkannenprinzip" sieht die Sache schon gewaltig anders aus.


Der Rotor des AH-64 dreht mit 5Hz, bei 4 Blatt entspricht effektiven 20Hz, wäre es ein 1-Blatt-Rotor. Da einen Stein durchzukiregen, ohne dass dieser touchiert, ist eher unwahrscheinlich.
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 157740 | Verfasst am: 26.08.2008 - 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kimura hat Folgendes geschrieben:

Der Rotor des AH-64 dreht mit 5Hz, bei 4 Blatt entspricht effektiven 20Hz, wäre es ein 1-Blatt-Rotor. Da einen Stein durchzukiregen, ohne dass dieser touchiert, ist eher unwahrscheinlich.


Es sei den du beförderst den "Stein" auf eine Geschwindigkeit von 905m/s... Grins
(Womit wir schon langsam off topic werden Winken )
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Kimura
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BeitragBeitrags-Nr.: 157786 | Verfasst am: 27.08.2008 - 07:35    Titel: Antworten mit Zitat

Michael aus G hat Folgendes geschrieben:
Kimura hat Folgendes geschrieben:

Der Rotor des AH-64 dreht mit 5Hz, bei 4 Blatt entspricht effektiven 20Hz, wäre es ein 1-Blatt-Rotor. Da einen Stein durchzukiregen, ohne dass dieser touchiert, ist eher unwahrscheinlich.


Es sei den du beförderst den "Stein" auf eine Geschwindigkeit von 905m/s... Grins
(Womit wir schon langsam off topic werden Winken )


Bei einem Kaliber 2x-115mm, welches mit besagter v0 auf den Rotor schiesst habe ich eine Rotorblatttrefferwahrscheinlichkeit von >8%. Das Geschoss braucht in etwa 0.0016s um seine eigene Länge+Rotorblattdicke zu überwinden. In dieser Zeit rotiert das Blatt um 29°. Bei einer 4-läufigen ZSU-23 steigt das Trefferrisiko mit der Anzahl Rohre (also ca.30%).

Back2topic
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 157862 | Verfasst am: 27.08.2008 - 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ah ja, danke. Allerdings trifft diese Berechnung nur zu, wenn der Hubschrauber sich im Schwebeflug befindet. Da haben selbst Blinde mit der Schilka ein Trefferwahrscheinlichkeit von >90%... Grins
Denn du musst noch die unterschiedlichen Rotorblattgeschwindigkeiten kalkulieren, denn der Hubschrauber wir sich mit großer Wahrscheinlichkeit bewegen. Auch ist der Anflugwinkel der Geschosse zu berücksichtigen, also auf- oder ablaufendes Ziel. Oder doch Vorbeiflug? Ebenso zu berücksichtigen ist, das dadurch jedes einzelne Rotorblatt eigentlich eine schraubende Bewegung durch die Luft vollführt, quasi damit 4 ineinander verschlungene Schrauben,...

Genau deshalb hat die Schilka 4 Rohre, und es zielt bestimmt keiner auf die Rotoren... Grins
Wie gesagt, aber schon weit off topic Winken
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Karat
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BeitragBeitrags-Nr.: 158893 | Verfasst am: 06.09.2008 - 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Schöne Fotos einer Mi 24 mit Krokodilaugen.
mfg karat
http://englishrussia.com/?p=425
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