Verbleib der 35 cm Geschuetze der Mackensen Klasse
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Q
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BeitragBeitrags-Nr.: 175598 | Verfasst am: 10.09.2009 - 14:34    Titel: Verbleib der 35 cm Geschuetze der Mackensen Klasse Antworten mit Zitat

Bei Navweaps wird beschrieben, das die 35 cm SK L/45 Geschuetze der Mackensen Klasse als Feldartillerie eingesetz wurden.

Ich benoetige Quellen und/oder Daten, wann diese Geschuetze an die Front ausgeliefert wurden wo sie eingesetzt wurden, und wo sie nach dem Krieg verblieben?

Dank euch schonmal im vorraus.

Don´t Panic
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Holger Kotthaus
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BeitragBeitrags-Nr.: 175770 | Verfasst am: 15.09.2009 - 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Q,

Schade; - Hier kann ich die auch nichts sagen was du nicht schon weist, oder im Marineforum geschrieben wurde. Bin aber ebenso gespannt, wenn es etwas Neues dazu gibt.

Gruß Holger
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Q
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BeitragBeitrags-Nr.: 175771 | Verfasst am: 15.09.2009 - 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Tja meine Post ans Krupp Archv Essen ist auch schon 18 Tage unbeantwortet. Ich hoffe das von dieser Seite noch wat kuemmt.

Don´t Panic
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Topograph
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BeitragBeitrags-Nr.: 175859 | Verfasst am: 17.09.2009 - 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

"Ende 1914 wurde die Marine-Kanone 35,5 cm L/52,5 für den Einsatz im Landkrieg vorgesehen. Es handelte sich - wahrscheinlich - um eine 35,5 cm L/50 Kanone, die für die Schlachtkreuzer der "Mackensen"-Klasse vorgesehen waren. Ihre Schußweite war mit 38000 m berechnet (beim Einsatz in den Schlachtkreuzern), erreichte jedoch beim ersten Probeschuß eine Weite von 49000 m. Das Geschoß fiel in den Garten eines Pfarrers.
Diese 35,5 cm L/52,5 (verlängert) kam 1917 zum Einsatz. Sie sollte aus der Gegend von Cambrai das alliierte Hauptquartier sowie die Eisenbahnknotenpunkte St. Omer und Doullens unter Feuer nehmen. Diese Kanone erhielt den Namen "König August". Mit der größten Rohrerhöhung und einer Mündungsgeschwindigkeit von 1000 m/s wurde mit Sprenggranaten ohne Haube eine größte Schußweite von 50900 m erreicht. Mit Haubenaufsatz stieg die Schußweite auf maximal 62200 m."

Quelle: Lusar Rudolf, Riesengeschütze und schwere Brummer einst und jetzt, Bonn, Bernard & Graefe Verlag, 2001, 1. Auflage J.F. Lehmanns Verlag München.

Hoffentlich habe ich jetzt nicht gegen das Urheberrecht verstoßen, zumindest habe ich mich bemüht, die Quelle korrekt anzugeben. Das Buch gibt es im Neuzustand zum Minimalpreis im Internet zu kaufen. Ein Foto des Geschützes in seiner Bettung ist auch drin.

Grüße

W.
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BeitragBeitrags-Nr.: 176043 | Verfasst am: 23.09.2009 - 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank auch Topograph. Bin gestern Abend erst von Trampen aus Glasgow zurueckgekommen deswegen auch erst jetzt die Danksagung.


Don´t Panic
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 177664 | Verfasst am: 10.11.2009 - 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt staun ich aber. Wie wurde denn dieses Geschütz lafettiert? Die haben doch nicht einfach eine Marinekanone diesen Ausmaßes auf'n Holzklotz gelegt Grins . Wurde hier eine Eisenbahnlafette gefertigt? Ist genaueres über den Einsatz dieses Geschützes zu erfahren?

Panzer Hurra
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Topograph
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BeitragBeitrags-Nr.: 177715 | Verfasst am: 11.11.2009 - 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, es sieht aus wie eine Eisenbahnlafette in einer Bettung, die in die Erde eingelassen ist. Gewicht in Feuerstellung angebl. 240.000 kg.
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 177716 | Verfasst am: 11.11.2009 - 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Gibs davon Bilderchen?
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Topograph
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BeitragBeitrags-Nr.: 177724 | Verfasst am: 11.11.2009 - 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ja. Im oben zitierten Buch. Außerdem in Franz Kosar: Artillerie im 20. Jahrhundert, Band 1-3 in einer Sonderausgabe.

Ich weiß nicht, ob ich das Bild hier überhaupt einstellen darf, wie es geht weiß ich sowieso nicht. Aber ich kann die beiden Bücher nur empfehlen, besonders "Artillerie im 20. Jahrhundert". Man bekommt sie im neuen Zustand buchstäblich hinterhergeworfen. Ich weiß nicht mehr genau, was ich gezahlt habe, aber beide kosten jeweils deutlich weniger als 10 Euro.
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 177726 | Verfasst am: 11.11.2009 - 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Literaturtipp, werd mal schnüffeln gehen, wo's die Bücherlein gibt.

Was das Präsentieren von Bildern angeht, solltest Du so lange auf der sicheren Seite sein, wie Du die Quelle richtig angibst und nicht behauptest Bild oder Inhalt stamme von Dir. Geld verdienst Du hier ja keines mit der Präsentation. Das gilt übrigens nicht für Bilder, die (z. B. aufgrund Ihres Alters) keinem Copyright unterliegen (kann man manchmal bei Bildern im Netz haben-Wikipedia oder bei explizit freigegebenen Bildern). Wenn Du Bilder hochladen willst, gibt es verschiedene Seiten, die dies ermöglichen (z. B. Tinypic.com) Einfach den entsprechenden Code in Deinen Beitrag kopieren und voilá Bild sichbar Lachen

Panzer Hurra
Panzer
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BeitragBeitrags-Nr.: 178429 | Verfasst am: 30.11.2009 - 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

@Topograph

Steht in dem Buch zufaellig auch die Anzahl der so lafettieren 35 cm Geschuetze?

Leider hat das Krupparchiv bisher trotz frankiertem Rueckumschlag nicht geantwortet. Da wird wohl auch nichts mehr kommen.

Don´t Panic
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Topograph
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BeitragBeitrags-Nr.: 178597 | Verfasst am: 06.12.2009 - 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Nur diese eine, genannt "König August". Eigentlich schon merkwürdig, daß über Dinge, die vor nicht einmal 100 Jahren passiert sind, fast nichts mehr bekannt ist.

Grüße

W.
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BeitragBeitrags-Nr.: 178612 | Verfasst am: 07.12.2009 - 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ja da hast du recht, im Gegensatz zu der Zeit der Punischen Kriege ist der erste Weltkrieg immernoch bombstisch gut aufgearbeitet.

Habe zum 2. Punischen Krieg grad letzte Woche einen Vortrag gehalten.

Don´t Panic
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Aglooka
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BeitragBeitrags-Nr.: 179203 | Verfasst am: 23.12.2009 - 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Der "König August" war urspungchlich ein probegeschütz gebaut durch Krupp fur erprobungen mit hohen schiessweiten. Es wird durch das Armee angekauft und eingezetst.

Dass "König August" Kanone war niemal für einbau in die Mackensen klasse vorgesehen doch war ein Sonderconstruction.

In ein Englisher forum hatte ein person ein kürze citat dass die 8 35 cm geschutze von "Mackensen" in Flanderen solten gebraucht sein. Aber ich kan nirgendwo mehr information finden.

Die 8 kanonen fur des nächtste shiff ("Erzats Freya) wurden gebraucht fur das Paris Kanone.

Dass buch "Die Schweren Geschutzen der Welt (F. Kosar)" dass alle land-geschützen uber 20cm in von 1900 bis heute nennt, spricht nicht uber die 8 Mackensen-laufe.

Also eine liste die ich auf internet gefunden hatte wo alle lafetten fur der 38cm max, der "Konig August", ein andere experimentelle 35cm geschutz und die Paris Kanone gebaut nennt spricht nicht uber die Mackensen kanone, die normalweise auch in diese laffetten sollten gebraucht werden denke ich.

mit entschuldigungen fur mein lamentabeles Deutsch,

viel Grusse !

Aglooka
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Topograph
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BeitragBeitrags-Nr.: 179268 | Verfasst am: 25.12.2009 - 20:19    Titel: König August Antworten mit Zitat

Aber auch Franz Kosar sagt, daß es sich um ein Marinerohr handelt, wenn auch nicht ausdrücklich für die Mackensen-Klasse, und zwar in:

Artillerie im 20. Jahrhundert, Teil 3, Schwere Geschütze und Eisenbahngeschütze, Bonn, Bernard & Graefe, 2004.

Grüße

W.
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