Eisenbahngeschütz 28cm
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 45451 | Verfasst am: 09.01.2005 - 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Es ging nur kurzfristig darum , das http://www.Panzerlexikon.de bereits seit längerem Tot ist ....


Hier mal ein Bild aus Kurts Alben , die den jämmerlichen Zustand der "Leopold" dokumentieren :


http://thumb7.webshots.com/s/thumb4/1/67/67/169516767VPEuZD_th.jpg


Jan-Hendrik
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 45841 | Verfasst am: 11.01.2005 - 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
der Museumseigentümer will die K 5 zumindest abschnittsweise mit Rostschutzfarbe streichen, Später soll dann wieder Originalfarbgebung angebracht werden. Mein Wissensstand vom letzten B
esuch dort, 06.2003.
Gruss
Rainer
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 49768 | Verfasst am: 12.02.2005 - 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

http://img112.exs.cx/img112/4959/anzioannie1906ls.jpg

Video :

http://www.tarrif.net/wwii/movies/k5.avi

Jan-Hendrik
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Oliver
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BeitragBeitrags-Nr.: 49885 | Verfasst am: 13.02.2005 - 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal ein paar Bilder der K5.
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Die nächsten drei Bilder stammen aus Rügenwalde.Kann mir jemand bestätigen das dort ein Artillerietestgelände war?
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Eine weitere frage hätte ich noch.Die Bundeswehr hat ja ein größeren Übungsplatz in der Letzlinger Heide.Dort wurde im 2.Wk. von den Deutschen Munition getestet.Unter anderem sollen dort auch Eisenbahngeschütze getestet worden sein.Hat da vielleicht jemand Informationen zu?In der Kaserne von dem Übungsplatz steht heute noch ein ziemlich große Granate ( Gesamtgewicht 900 Kg/ 100 Kg die Granatenhülle und 800 Kg Sprengstoff ).Überwiegend soll dort die Geschwindigkeit der Munition getestet worden sein.Überreste davon kann man heute noch sehen ( Bunker,Doppel H usw. ).Wer kann mir bezüglich Rügenwalde und Letzlinger Heide weiterhelfen?Vielen Dank schon mal im Vorraus.

Mfg Oliver
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 52964 | Verfasst am: 12.03.2005 - 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit ich bisher rausbekommen konte war dort ein "Einschießplatz" für schwere Ari , sowohl "Leopolds" als auch 21er sind nachgewiesen !

Jan-Hendrik
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ulrich wrede
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BeitragBeitrags-Nr.: 55944 | Verfasst am: 09.04.2005 - 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Leopold war nur ein Name auf einem Geschütz, der Name wurde für dieses Kaliber nicht vergeben, soweit ich mich richtig erinnern kann.
Das der Name Leopold auftaucht, hat wahrscheinlich damit zu tun, das die 28-cm-K5 (E), so die richtige Berzeichnung, mit der Aufschrift "Leopold" in Aberdeen steht, und das hat ein Autor wohl falsch verstanden. Und der Rest der Autorenmeute hat nur abgeschrieben!!

MfG U. Wrede


Die Ari wird von Vorn geführt!
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 56407 | Verfasst am: 14.04.2005 - 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
die vor Anzio eingesetzte K 5 Batterie hatte zwei Geschütze Robert und Leopold. Beide wurden nach dem Ausbruch der Amerikaner aus dem Brückenkopf gesprengt und Leopold war weniger zerstört und wurde über Neapel nach APG gebracht.
Gruss
Rainer
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haduwolff
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BeitragBeitrags-Nr.: 77989 | Verfasst am: 23.11.2005 - 16:15    Titel: K5 Modell... Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

bitte alle K5-Liebhaber zu beachten, daß die K5 in Abderdeen ein aus den Teilen von Robert und Leopold zusammengemurkstes Wrack ist. Der Verschlussblock z.B. wurde mit Hilfsblechen wieder ans Rohr geschweisst, und es fehlen wichtige Teile, so die Kraftzentrale und der MunKran.
Als Kuriosum ist auch die Bemalung zu nennen: das Sandgelb mit Braun, das von allen Modellbaufirmen und in allen Abbildungen des Leopold gezeigt wird, ist reine Phantasie.
Ich habe auf dem Anzio-Film, bei dem man Leopold sehr deutlich sieht, keinerlei Tarnbemalung in Streifenform erkennen können. Selbst das Sandgelb ist fraglich, das GEschütz ist auf dem Film sehr dunkel, und erinnert somit an andere K5, die schlicht Panzergrau gestrichen waren...

Übrigens feuert die K5 am hellichten Tage auf einem Vögele-Drehtisch in einem Bahnhofsgelände stehend. Deutlich ist die gotische Aufschrift "Leopold" zu lesen. Die hielt ich bisher für einen Fake, aber jetzt... Rot werden

Man sieht auch die Einschläge..uiuiuiui, das rummst aber!

Euer
Haduwolff
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 78070 | Verfasst am: 24.11.2005 - 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Neulich hatte sich der Sohn von Jemanden , der in Rügenwalde und später bei Anzio auf der K5 gedient hat , bei mir per E-Mail gemeldet . Der hatte diesen Thread gelesen . leider hat er auf meine Antwort-Mail nicht reagiert Keine Ahnung

Winken

Jan-Hendrik
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haduwolff
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BeitragBeitrags-Nr.: 78083 | Verfasst am: 24.11.2005 - 17:52    Titel: Zeitzeuge... Antworten mit Zitat

Moin,

DAS wäre echt grossartig, wenn da Kontakt möglich wäre. Insbesondere die Einsatzart (Drehscheibe, Schiesskurve, Kreuzbettung?) und die Bemalung des guten Stückes würde einer Klärung bedürfen. Da "Leopold" auf der Wochenschau über die Beschiessung Anzios weder Tarnflecken hat, noch vor einem Tunnel steht, sondern in einem Industriegebiet/Bahnhofsgelände auf Drehtisch schiesst stellen sich diese Fragen schon. War da bei beiden Geschützen ein Tunnel, oder lagen die Tunnel weiter weg, wo befanden sich die Stellungen genau.....?....?
Dazu natürlich, was der E-Artillerist in Rügenwalde erlebt hat, wie andere K5 bemalt und bezeichnet wurden usw...

WOUW, bin extrem gespannt... Fragend

Gruß
Haduwolff
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haduwolff
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BeitragBeitrags-Nr.: 78110 | Verfasst am: 24.11.2005 - 19:55    Titel: Bilder... Antworten mit Zitat

Moin,

ich vergaß zu sagen...auf den schönen Bildern weiter oben sieht mans ja auch...keine Tarnflecken...nur noch die Frage..ist das grau oder sandgelb...?

Gruß
Hadu
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haduwolff
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BeitragBeitrags-Nr.: 78962 | Verfasst am: 03.12.2005 - 18:34    Titel: Namen... Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

...nach der Sitte, dickem Gerät (Loki, Ziu, Thor, Dora, Robert, Leopold) Namen zu geben, stellt sich die Frage nach den anderen 24 Namen der 28cm K5, zumindest ist anzunehmen, daß es zu "taufen" gekommen ist...kann mir da jemand weiterhelfen? Am besten noch mit Batterie-Nummer und Einsatzort...


K-5-liebender
Hadu
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 82198 | Verfasst am: 04.01.2006 - 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Eine K5 in Rügenwaldermünde :

http://tinypic.com/jpz9kn.jpg

Winken

Jan-Hendrik
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 82210 | Verfasst am: 04.01.2006 - 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Mal noch zur Ergänzung :

Es gab 9 Eisenbahn-Artillerie-Regimenter, 676, 679, 680, 681, 702, 720, 766, 780 und 781, mit insgesamt 16 bzw, ab Juni 41 mit 20 Batterien.

Die Batterie-Nummern waren: 655 (15 cm), 717 und 718 (17 cm), 701 (21 cm), 664, 674, 721 und 722 (24 cm), 688-690, 694-696, 710 und 712 (28 cm).

Die Geschütze mit dem Lauf L/40 gebaut zwischen 1936 und 1938 liefen unter dem Namen "Kurzer Bruno", und waren aufgeteilt auf die Batterien 690, 694, 695 und 696. (unter anderem Belgische Kanalküste)

Die Geschütze mit dem Lauf L/42 liefen unter dem Namen "Schwerer Bruno", zwei Stück waren in der Batterie 689. Eins davon war "Leopold" oder von den Amerikanern "Anzio Annie" oder auch "Anzio Express" benannt.

Und es gab noch drei 1937 gebaute 28 cm mit Lauf L/4 genannt "Langer Bruno".

Alle K5 wurden aber auch als "Schlanke Berta" bezeichnet.

Quelle: "German Railroad Guns in action" von Joachim Engelmann

Fred Winken
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haduwolff
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BeitragBeitrags-Nr.: 82343 | Verfasst am: 05.01.2006 - 16:23    Titel: Bemalung... Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

auf Wochenschaubildern aus Italien habe ich zumindest eine K5 gesehen, die mit kleinen Tarnflecken braun und/oder grün über dem sandgelb getarnt war.
Diese kleinen streifenförmigen Flecken (länge nach Standbild jeweils etwa 50-80 cm) entsprechen aber in nichts den falschen Tarnschemen der K5-Bausätze.

Gruß
Hadu
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