Eisenbahngeschütz 28cm
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haduwolff
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BeitragBeitrags-Nr.: 180633 | Verfasst am: 24.01.2010 - 21:48    Titel: Farbe der Munition Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

mir ist nur bekannt, daß schwere Granaten in dunkelgrün gestrichen waren.
Dunkelgrau ist aber auch möglich.

Grüße
Haduwolff


Zuletzt bearbeitet von haduwolff am 14.10.2010 - 22:13, insgesamt einmal bearbeitet
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Dora-III
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BeitragBeitrags-Nr.: 189453 | Verfasst am: 14.10.2010 - 18:26    Titel: Hinteres Drehgestell der K5 (E) Antworten mit Zitat

Bin neu hier und wollte mich erstmal bedanken für die vielen Informationen die man hier finden kann. Das Forum ist wirklich toll.

Vielleicht kann ich euch auch etwas helfen, aber vielleicht hat sich die Frage hier im Beitrag auch schon erledigt in der Zwischenzeit.

Es ist diskutiert worden, ob und wie das hintere Drehgestell in Feuerstellung verschoben wurde.

Die Angaben , dass das hintere Drehgestell ca. 1,9m zurückgezogen werden kann (und wurde ) stimmen exakt. Bei den meisten Bildern ist das kaum ersichtlich, da es keine äußerlich auffälligen Vorrichtungen dafür gab. Wie die Gesamtkonstruktion der K5 war auch dieses Problem sehr elegant gelöst:

der Hauptlagerzapfen trägt oben als Gegenstück eine bewegliche Lagerschienenführung, die in an der Lafette befindlichen Gleitschienen verschoben werden kann. In der Endstellung gibt es eine zusätzliche Schienenführung an der Lafette mit Arretierungsmöglichkeit.
Zusätzlich hat der große Stabilisierungskreis auf dem Drehgestell auch noch tangential angesetzte Schienenstücke mit Auffahrtwinkel, die ca 2 m lang sind. (Diese Schienen fehlen z.B. im Hasegawa -Modell) Links und rechts nahe dem Ende der Laffette sitzen die dazugehörigen Rollen etwas versenkt.
Sowohl die Rollen. wie auch die Endstellungsführung gibt es jedoch 2 mal. der zweite Satz befindet sich ca. 1,9m weiter innen ( die tangentialen Rollenschienen wanderten ja mit und dank der Auffahrtwinkel wurden die gefederten inneren Rollen wieder problemlos eingefädelt.

Somit war das Zurückziehen des Drehgestells ziemlich einfach: das vordere Drehgestell wurde gebremst, die Arretierung der Gleitschiene hinten gelöst und die Lok konnte vorsichtig das hintere Drehgestell herausziehen ( bzw. einschieben). Dann arretieren und fertig.

Noch ein Hinweis: das Ganze wurde immer sofort gemacht, nachdem das vordere Drehgestell auf Position stand, also auch BEVOR die Kraftzentrale mit dem Kran hinten aufgesetzt wurde. Deshalb sieht man auf den Bildern keine Unterschiede zwischen Lade- und Feuerstellung. Das Geschütz war auch in dieser Drehgestellposition voll fahrfähig. Bei kurzen Fahrten zum Stellungswechseln konnte man in dieser Konfiguration bleiben, die Lok koppelte die Wagen wieder an und verschob den ganzen Zug komplett.

Bilder mit eingezogenem Drehgestell sind sehr selten, beide Museums-K5 sind in Feuerstellung , also ausgezogen.

Übrigens hat man damals in den Filmen auch schon Zeitraffer benutzt, das Geschütz ist weder so schnell auf eine Drehscheibe aufgefahren bzw. hat das Rohr so schnell gehoben wie dort gezeigt.

Hoffe euch auch mal geholfen zu haben

Grüsse

Dora-III
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haduwolff
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BeitragBeitrags-Nr.: 189458 | Verfasst am: 14.10.2010 - 22:03    Titel: Hinteres Drehgestell Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

danke für die gute Erklärung.

Ich bin sehr überrascht, denn diese Vorrichtung habe ich funktionell nirgends erwähnt gesehen, ausser im Buch von Herrn Taube.

Somit würden auch die Modelle von Trumpeter und Dragon nicht stimmen, bzw. in der Feuerstellung dargestellt sein.
Beim Besuch am Kanal habe ich am dortigen Geschütz nichts gesehen, was auf so eine Vorrichtung hindeutet, allerdings kann man da auch herzlich wenig sehen.

Also, danke!

Gruß
Haduwolff
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Dora-III
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BeitragBeitrags-Nr.: 189494 | Verfasst am: 16.10.2010 - 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Grüsse

Ja Haduwolff, von der Seite sieht man in Frankreich fast nichts davon. Die Rollenlager verdecken die inneren Rollen fast ganz, ansonsten sind es "flache Schienen von der Seite aus gesehen " (*ggg*). In Aberdeen sieht man es dagegen sehr gut, da der hintere Teil- die Kraftzentrale- ja fehlt.

Man muss bei den Museumsstücken allerdings auch immer vorsichtig bei Details sein : das K5(E) in Aberdeen ist ein Leobert oder Robold, da beide Geschütze durch die Bombardierung beschädigt waren hat man daraus eins (Lafette Leopold) zusammengesetzt/ergänzt- so gut wie man damals konnte und wollte. Mit der *Musealisierung* gibt es dann leider oft Veränderungen: die Erhaltung der äußeren Ansicht geht vor, die Erhaltung der Funktionalität geht verloren : man bepinselt mit Farbe Flächen, die eigentlich entrostet und geölt werden müssen , innere Teile werden entfernt usw. - traurig. Der Tarnanstrich ist eh immer eine Frage - der in Aberdeen ist sicher Phantasie - in den Filmen und auf Fotos sind jedoch klar K5 mit Tarnanstrich in Rügenwalde zu sehen.

Normalerweise geht auch jedes Exemplar eigene Wege nach der Auslieferung aus dem Werk : mal wird was hier verändert, mal da was extra angebaut/angestrichen. Bei den Kriegslokomotiven z.B. ist das sehr häufig zu bemerken, aus Teilemangel oder auf individuelle Wünsche/Einsatzzwecke hin hat fast jede ihre unverwechselbaren Besonderheiten, zumal man im Krieg viel improvisieren musste. Die individuelle Aufschrift *Leopold* ist ja wahrscheinlich einem ( im zivilen Leben) Maler unter der Bedienungsmannschaft zu verdanken.

Noch eine Ergänzung zum K5 : der Rücklauf des Rohres war gering (schaut mal auf die großen Rückholer/Fänger) und galt als Vorbild für die K12, welche dann maximal 750 mm Rohrrücklauf hatte. Insofern kein Problem wenn das hintere Drehgestell ausgezogen war.
Der Rückstoßweg (das Rückwärtsrutschen auf dem Gleis) des gesamten K5 mit seinen 218 Tonnen war dagegen mit 2-6 Metern (je nach Neigungswinkel) schon erheblich, Dies war aber geplant um den Gleisbau durch die Impulsminderung zu schützen. Es hätte jedoch angekoppelte Wagen (mit Kühlaggregaten,Kartuschen und Munition !) beschädigt. Diese wurden also zurückgezogen.
Der Schutz des Gleisaufbaus war wichtig, da man in Schiesskurven ja bei gleichem Ziel (siehe Schussprotokolle Anzio/Nettuno) wieder auf die selbe Gleisposition fahren musste, falls nicht die vordere Lafettenverstellung ausreichend war). Sicherlich hat die Mannschaft in Feuerpausen auch das Gleisbett repariert.
Gerade bei der Anzio-Belagerung schätze ich die täglich notwendige Koordination der Logistik zur maximalen Schussfolge inklusive aller zeitgleichen Ablenkungsmanöver (Lichtblitze und Rauchwolken) und Hilfsarbeiten als entscheidend für diese taktische Meisterleistung ein.


Was mich aber noch sehr interessiert (und da suche ich schon einige Zeit) : es werden immer Langfahrten als Begründung herangezogen, warum das K5(E) eine LüP von unter 40 m haben musste( 39,2m eingezogen - auf 41.1m wenn ausgezogen) und damit das Einziehen überhaupt notwendig war. Kennt jemand eine diesbezügliche Reichsbahnvorschrift oder weiß einen nachvollziehbaren Grund? Drehscheiben können es nicht sein, die hatten ja meist maximal 24m Durchmesser.....

Grüsse

Dora-III
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 189536 | Verfasst am: 17.10.2010 - 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, also ich bin lange raus aus der Thematik. (Wagenmeister bei DR bis 1977).
Es gab für alles entsprechende DV's wie Lademaß, Zuglänge, Berechnung Bremsgewicht, Sonderlängen etc.
Ich kann mir nur vorstellen das bei dieser Länge Probleme bei Kruvenfahrten befürchtet wurden. Vorstellbar, schneiden des Kurvenraduis oder ungünstige Gewichtsverteilung auf die Drehgestelle bei Kurvenfahrt und somit Kippgefahr.

Fred Winken
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Dora-III
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BeitragBeitrags-Nr.: 189637 | Verfasst am: 21.10.2010 - 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Fred, ich glaub mit der Kurvenauslenkung liegen wir richtig. An allen 4 Rahmenecken waren immer diese gelben Eckmarkierungen ( 2 kleine Quadrate ) angebracht, sonst fehlt jeder Hinweis. Vielleicht wurde auf engen Kurven durch die Seitenauslenkung das zulässige "Lichtmaß" bei ausgezogenem Drehgestell überschritten.

Danke und Grüsse
Dora-III
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Foo.bar
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BeitragBeitrags-Nr.: 202214 | Verfasst am: 24.06.2013 - 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Dora-III hat Folgendes geschrieben:
(...) Was mich aber noch sehr interessiert (und da suche ich schon einige Zeit) : es werden immer Langfahrten als Begründung herangezogen, warum das K5(E) eine LüP von unter 40 m haben musste( 39,2m eingezogen - auf 41.1m wenn ausgezogen) und damit das Einziehen überhaupt notwendig war. Kennt jemand eine diesbezügliche Reichsbahnvorschrift oder weiß einen nachvollziehbaren Grund? Drehscheiben können es nicht sein, die hatten ja meist maximal 24m Durchmesser (...)


Hallo Dora-III, ich stimme Dir in Deinen Ausführungen grundsätzlich zu. Aber meines Erachtens sind die von Dir genannten Maße für eine K5(E) nicht korrekt. Laut einer mir vorliegenden Übersichtszeichnung waren die Maße in Marschstellung:

Länge über alles (inklusive Rohrüberhang): 31,63 m
LüP: 29,20 m
Gesamtachsstand bei 26,40 m

In Gefechtsstellung sind alle Maße wegen des um 1,90 m herausgezogenen hinteren Drehgestells entsprechend größer.


Zuletzt bearbeitet von Foo.bar am 24.06.2013 - 19:27, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Foo.bar
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BeitragBeitrags-Nr.: 202215 | Verfasst am: 24.06.2013 - 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Dora-III hat Folgendes geschrieben:
Danke Fred, ich glaub mit der Kurvenauslenkung liegen wir richtig. An allen 4 Rahmenecken waren immer diese gelben Eckmarkierungen ( 2 kleine Quadrate ) angebracht, sonst fehlt jeder Hinweis. Vielleicht wurde auf engen Kurven durch die Seitenauslenkung das zulässige "Lichtmaß" bei ausgezogenem Drehgestell überschritten.

Danke und Grüsse
Dora-III


Bei diesen Markierungen handelt es sich so genannte Bremsecken, das sind Hinweise auf die eingebaute Bremsanlage. Mit dem Lademaß haben sie nichts zu tun.
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papabaer465
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BeitragBeitrags-Nr.: 202765 | Verfasst am: 05.09.2013 - 09:57    Titel: 8. Batterie Artillerie-Ersatz-Abteilung 100 Antworten mit Zitat

moinmoin,

auf der Suche nach Experten zu 28cm-Eisenbahngeschützen bin ich ja hier wohl richtig

ich habe meine Frage auch schon im FdW gestellt, allerdings gabs da bisher keine Rückmeldung, also stell ich die Frage hier nochmal den 28cm-Experten.

"Hallo Wissende,

wie der Threadtheme schon aussagt bin ich auf der Suche nach weiteren Informationen über die 8. Batterie der Artillerie-Ersatz-Abteilung 100.
siehe auch hier im Lexikon

im Thieke - "Das Ende zwischen Oder und Elbe" ist auf S.96 von dieser Einheit die Rede. Demnach soll sie über 3 Geschütze vom Kaliber 28cm verfügen.
Steht im April irgendwo zwischen Müncheberg und Werbig und ist durch Feindeinwirkung handlungsunfähig.
Und wer oder was ist diese im Lexikon erwähnte "Einheit Kramer"?

Daher meine Frage: Wer weiß mehr?

Danke und lg Thomas "

demnach sind in der KW16 im Jahre 1945 diese Geschütze bzw. Einheiten mit in die Kampfhandlungen verwickelt.

Weiß da jemand genaueres darüber?

lg
Thomas
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boxpock
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BeitragBeitrags-Nr.: 204775 | Verfasst am: 25.08.2015 - 11:50    Titel: Eisenbahnartillerie Antworten mit Zitat

Hallo miteinander

Habe die bisherige Diskussion mit großem Interesse verfolgt.

Leider geht es nur um Einsätze an der Westfront.
Mich interessieren ganz speziell der Einsatz / die Anwesenheit von Eisenbahngeschützen in BÖHMEN.
Die mir bisher bekannte Literatur sowie die Diskussionen in versch, Foren schweigen sich dazu beharrlich aus.
Erst "papabaer465" verschiebt die Information mal nach Osten.

Ich habe Zeitzeugenberichte von April/Mai 1945 über
-Stationierung und Einsatz südöstlich von Komotau (heute Chomutov)
-Dto. in Sebastiansberg ( Hora Sv. Sebastiana) nördlich von Komotau, an der Grenze zu Deutschland.
Ob es sich dabei um das gleiche Geschütz handelt?
Wohin die Geschütze regelmäßig geschossen haben?

Wer weiß etwas über Rückzugswege und Verbleib der Geschütze nach Kriegsende im Osten? (Bitte nicht "DORA" und "GUSAV") Das Geschütz in Sebastiansberg, einschließlich zugehöriger Waggons,wurde von der Mannschaft einfach stehengelassen und diente dann als Spielplatz und Verpflegungsstelle für die Kids.
Danke

Jerten
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 206382 | Verfasst am: 26.07.2016 - 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jerten

die Lehr- und Ersatzabteilung für Eisenbahnartillerie (mot.) 100 wurde im März 1945 - in Lehr-Ersatz-und Ausbildungs-Abteilung für schwerste Heeres-Artillerie (mot.) 100 umbenannt und nach Leutkirch/Allgäu verlegt.
Ehemalige Soldaten erinnern sich an mehrere Eisenbahngeschütze, zumindestens 1 Geschütz scheint gesichert.

Auszug aus Mayer, Michael „125 Jahre Bahnhof Leutkirch“ – „Mitte März 1945 … zeitgleich bezog ein Zug der Eisenbahnartillerie mit 50 Waggons samt Mannschaften in Leutkirch Quartier. Es handelte sich dabei um die Lehr- und Ersatz-Abteilung für Eisenbahnartillerie (mot.) 100“

--

zur Heeresgruppe Weichsel - für den 1.2.1945 – Heeresgruppe Weichsel/ A.O.K. 9/ Höherer Artillerie-Kommandeur (mot.) 307 – in Zuführung - Stab Eisenbahn-Artillerie-Abteilung (mot.) z.b.V. 679 mit den Eisenbahn-Batterien 701 mit 1x 21 cm Kanone (E) 12, 695 und 8./100

uwe
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 206530 | Verfasst am: 10.08.2016 - 08:46    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Frage wäre eigentlich mal....

Wie war das mit der Beobachtung im Ziel bei den weitreichenden Eisenbahngeschützen. Schallmessung?

Winken

Jan-Hendrik
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Andi 2008
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BeitragBeitrags-Nr.: 206536 | Verfasst am: 11.08.2016 - 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

abgesehen von der Frage, schreibt man Eisenbahn nicht so?
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 206537 | Verfasst am: 11.08.2016 - 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage wäre eigentlich mal....

Wie war das mit der Beobachtung im Ziel bei den weitreichenden Eisenbahngeschützen. Schallmessung?

Winken

Jan-Hendrik


zum Einschießen wurde mehr das Lichtmeßverfahren, weniger das Schallmeßverfahren genutzt. Ansonsten wurde nur nach Schußtafel geschossen.
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 206539 | Verfasst am: 12.08.2016 - 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik

siehe in meinen "Chronologien"

Juni/Juli 1944 – Aufstellung von Vermessungs- und Lichtmesszügen

- 27.6.1944 – General der Artillerie/O.K.H. an Org. Abt. – „Die schweren Kanonen-Batterien wurden entsprechend ihrer zeitlichen Aufstellung teils mit, teils ohne V.u.E.-Züge nach K.St.N. 525 vom 1.11.1941 und K.St.N. 593 vom 1.11.1941 ausgestattet. Zusätzlich wurde von ihnen Aufklärung feindlicher Artillerie gefordert. Personell sind sie jedoch nicht in der Lage dies zu leisten. Es hat sich als notwendig erwiesen, alle schweren Kanonen-Batterien mit Zügen auszustatten, die die Aufgaben der Vermessung, der Aufklärung und des Einschießens durchführen können.
- Als neue Bezeichnung wird vorgeschlagen: Vermessungs- und Lichtmesszug
- Da ferner die Kanonen-Batterien, die im Abteilungsverband eingesetzt sind, erfahrungsgemäß in den seltensten Fällen geschlossen eingesetzt werden, sind die vorhandenen Abteilungs-V.u.E.-Züge aufzulösen und gleichfalls in V.u.L.-Züge der Batterien umzuwandeln.

....

2.) Die Eisenbahn-Batterien sind bis auf die Batterien 722 und 690 mit V.u.E.-Zügen versehen (insgesamt 26) – die K.St.N. des V.u.E.-Zuges ist in der jeweiligen Batterie-K.St.N. eingebaut

II.) Es wird vorgeschlagen:....
9.) Die V.u.E.-Züge der Eisenbahn-Batterien sind in V.u.L.-Züge umzuwandeln und zu etatisieren.

- K.St.N. 525 vom 1.7.1944:
- Personal - 1 Offizier, 5 Unteroffiziere, 22 Mannschaften
- Kfz: 1 Krad, 1 Pkw., 3 Lkw.
- Gerät: 4 x Lichttheodolit, 3 x Theodolit 40, 5 x Richtkreis für Messstelle, 2 x Richtkreise, 5 x 5-Watt-Funkgerät


---

zudem waren den Eisenbahn-Batterien s.V.0.-Messzüge taktisch unterstellt, diese wurden Ende 1944 kriegsgliederungsmäßig unterstellt und umbenannt


Uwe
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