359.Infanterie-Division
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte 2. Weltkrieg (1919 - 1945) » Einheiten
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 181219 | Verfasst am: 12.02.2010 - 14:37    Titel: 359.Infanterie-Division Antworten mit Zitat

Hier kann alles rein, was mit der Division zu hat.

Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
millmann
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.12.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Lünen

BeitragBeitrags-Nr.: 181239 | Verfasst am: 12.02.2010 - 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
da ich mich seit geraumer Zeit mit dieser Division befasse, fühle ich mich einfach mal auch persönlich angesprochen.
Die "Dokumentationslage" der Division ist äußerst dünn; auch in Freiburg liegt zur Division nicht viel vor, so daß Recherchen nur über die übergeordneten Stellen bzw. Nachbareinheiten erfolgen können.
Daher hier schon mal etwas zur Aufstellung der Division bis zum ersten Einsatz.

Mit den Befehlen vom 19. September und 25. Oktober 1943 begann die Entstehung und Aufstellung der Divisionen der „21. Welle“. Unter dem Druck der im Jahre 1943 andauernden Kämpfe an der Ostfront und den damit verbundenen hohen Verlusten, entschloß sich das OKH mit diesen Befehlen, aus den abgekämpften IDs des Ostheeres und Teilen des Feld- und Ersatzheeres ursprünglich zehn neue IDs zu bilden. So entstand mit Aufstellungsbefehl vom 7.11.1943, als eine von abschließend dann doch nur neun neuen Divisionen dieser Welle, die 359. ID.
Die Aufstellung und Ausbildung der 359. ID erfolgte ebenso wie die Aufstellung ihrer „Schwesterdivision“, der 357.ID, nicht auf einem heimischen Truppenübungsplatz, sondern in Polen, dem damaligen Generalgouvernement, auf dem Truppenübungsplatz Radom, wobei sich die 948. und 949.Gren.-Rgter dort im Lager Kruszyna befanden.
Als Rumpfeinheit diente der 359. ID mit Stab und Rahmen die aufgelöste 293.ID der Heeresgruppe Süd. Es kamen Abgaben in kleinerer Zahl aus dem Feld- und Ersatzheer, sowie einige bisher Unabkömmlich-Gestellte aus heimischen Wirtschaftsbetrieben der Jahrgänge 1901-1922 hinzu. Die Masse der personellen Auffüllung der Division bestand aber aus den Rekruten des Jahrgangs 1926.
Es war zuerst die Gliederung einer Division nach alter Art vorgesehen, aber noch während der Aufstellung wurde auf die Grundgliederung einer „Infanterie-Division 44“, also der neueren Art umgestellt und mit Jahreswechsel 1944/45 galt dann die neu eingeführte Grundgliederung „Infanterie-Division 45“.
Ursprünglich, also schon im Jahre 1943 und damit lange vor der Einsatzbereitschaft, war die 359. Infanterie-Division ebenso wie die 357. ID schon vom OKW als OKW-Reserve eingeplant und zwar für den „Fall Margarethe“ (Besetzung Ungarns durch deutsche Truppen bei Bündnisaustritt der Ungarn). Nicht zuletzt auch wegen der schon im Frühjahr 1944 erwarteten Invasion an der Westfront und dem damit verbundenen Mangel an Truppen an der Ostfront, sowie der dortigen angespannten Lage bei der HGr Süd (ab 25.3.44 : Nordukraine) besonders im Raum Tarnopol, wurden beide Divisionen dann mit hohen Erwartungen im März 1944 an die Ostfront zur 4.PzA abgegeben und hier dem XXXXVIII.PzAK unterstellt.

Gruß Herbert
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 181240 | Verfasst am: 12.02.2010 - 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Darum ja ein "Sammelplatz" Zwinkern

Wie Piet anhand der 349.Infanterie-Division demonstriert hat stolpert man beim Durchschauen der Dokumente öfters mal über was. Und so ein 'Sammelplatz' erleichtert einem, diese "Fundstücke" zusammenzubringen. So in etwa wäre meine Intention Idee

Weil sonst lese ichs, weiß es vielleicht ein paar Tage später noch, auf welcher Rolle das war, aber dann vergess ich das doch wieder. So kanns nicht vergessen werden Grins

Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
millmann
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.12.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Lünen

BeitragBeitrags-Nr.: 181241 | Verfasst am: 12.02.2010 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
es folgt der erste Einsatz und damit die "Feuertaufe" der Division.
Diese Zusammenfassung habe ich schon mal am 8.10.2007 im FdW gepostet:
http://forum-der-wehrmacht.de/thread.php ... ight=359+ID&hilightuser=0&page=2

Der erste Einsatz der 359. ID erfolgte in Unterstellung der Heeresgruppe Süd (ab 25.3.44: Heeresgruppe Nordukraine, Generalfeldmarschall E. von Manstein, ab 30.3.44 Generalfeldmarschall W. Model) bei der 4. Panzerarmee (Generaloberst Erhardt Raus) und hier dem XXXXVIII. Armeekorps (General der Panzertruppen Hermann Balck) am 10. März 1944 im ehemaligen Südostpolen in der Landschaft Podolien (Ostgalizien, heutige Westukraine), einer Heidelandschaft mit wenigen Wäldern und einigen flachen Erhebungen. Umgeben von Dörfern und kleineren Nebenflüssen, die einen wie die anderen mit für uns Deutsche fast unaussprechlichen Namen, liegt am Ufer des Sereth die Stadt Tarnopol, deren Namen sich wohl jedem Divisionsangehörigen unauslöschlich eingeprägt haben dürfte.
In und um diese Stadt, einem für die Region wichtigen Handelsplatz und militärisch wichtigen Eisenbahnknotenpunkt, erfolgte nun -bei noch nicht abgeschlossener Ausbildung der Masse der Soldaten- der Einsatz der 359. Infanterie-Division in einen Großkampf, für den sie laut eines Zustandsberichtes vom 6. März im KTB-Anl. 30 des XXXXVIII. PzKorps noch gar nicht geeignet war:
„Wegen beschränkter Beweglichkeit (nur 1/3) als geschlossener Verband noch nicht einsatzbereit, körperliche Verfassung der Rekruten schlecht. Dauerbeanspruchung nicht gewachsen.“

Nachdem die Rote Armee Ende Februar 1944 im Zuge einer ihrer Nebenoperationen die Front des XXXXVIII. PzK. auf den Sereth zurückdrängte und am 3. März nur noch zwanzig Kilometer von Tarnopol entfernt war, kam dato von Hitler der Befehl, dass Tarnopol unbedingt zu halten sei und dies selbst auf die Gefahr einer Einschließung hin zu geschehen habe. Am 7. März befand sich der Feind schon am Sereth und am 8. März war Tarnopol schon ostseitig umzingelt. Durch einsickernde Verbände gelang den Russen sogar eine westliche Umgehung und damit die erstmalige Einkesselung der Stadt mit Eindringen in den Ostteil der Stadt.
Auf Grund dieser kritischen Lage musste nun das XXXXVIII. PzK immer wieder umdisponieren. So sollte ursprünglich am 7.März die 357.ID in Tarnopol ausladen und von dort aus das feindliche Vorgehen zum Stehen zu bringen (11).Weil es aber zwischenzeitlich zur Bildung eines russischen Brückenkopfs bei Czerniechow gekommen war und weitere sowjetische Kräfte sich im Vormarsch über den Sereth von Reniow-Zalosce her gen Süden befanden, befahl die Armee, dass die 357.ID schnellstens bei Jezierna auszuladen habe, um sich dem Feind frontal vorzulegen, um so die südwestliche Bahnlinie und die Straße Jezierna-Tarnopol zu sichern und um damit ein Zuführen und Ausladen der nachfolgenden 359.ID im vorgesehenen Raum überhaupt möglich zu machen (12).

Das Ausladen und Sammeln der 359.ID gelang dann auch entsprechend den Vorgaben am 9./10. März. Die Lage erforderte nun einen sofortigen Einsatz der gerade herangeführten Soldaten und so wurde das Grenadierregiment 947 schon am 10. März mit LKW-Transport (!) in den Kampfraum geworfen und es gelang ihm, einen Brückenkopf über den Sereth ostwärts von Luka Wielki - Berezowica Wielki (ca 10km südlich Tarnopol) zu bilden.
Am folgenden Tag, dem 11. März, vermochte das Grenadierregiment 948 ebenfalls weitere Brückenköpfe bei Mikulince und Myszkowice (ca 20km südlich Tarnopol) zu bilden, so daß eine gute Ausgangssituation für das weitere Vorgehen über den Sereth nach Osten geschaffen war(13). Gleichzeitig hoffte das 4.PzAK, mit dem „Heranschieben“ der 359.ID werde „der Druck auf den Ort ( gemeint: Tarnopol,Verf.) wesentlich nachlassen“ (13).

Am 10. März wurde die Stadt Tarnopol per Führerbefehl zum „Festen Platz“ erklärt. Mit Befehl der 4.PzArmee vom 10.3.44(15) sowie dessen Ergänzung musste die 359.ID schon am ersten Tag ihres Einsatzes erhebliche Kräfte an den Kommandanten des „Festen Platzes“ Tarnopol abgeben, nämlich ihr drittes Regiment, das GR 949, verstärkt durch eine Pionierkompanie, und der IV./ ArtRgt 359 (16).
Beste Literatur zum Schicksal der in Tarnopol eingesetzten und vernichteten Teile der Division:
G. Fricke: „Fester Platz Tarnopol“, Verlag Rombach , Freiburg i. Breisgau, 1969
weitere Quellen:
(11),(12) PZAOK 4, KTB, 7.März 1944
(13) ebd. 10. und 11. März 1944
(14) PZAOK 4, Operationsakten 1.-31-3-1944, Anl. 677
(15) PZAOK 4, Akte Tarnopol
(16) XXXXVIII.PzK, KTB-Anlage zum 10.3.44, Anl. 29

Ab dem 10. März 1944 teilt sich also die Geschichte der 359.ID in zwei Stränge auf.
Der Kampf um den "Festen Platz", also die Kämpfe der Divisionsteile in und um Tarnopol endete am 15. April in einem Desaster (Fricke: "Stalingrad en miniature") und ist eines eigenen Themas würdig.
Die weiteren Kämpfe des Gros der Division bei Tarnopol waren ebenfalls sehr verlustreich und gingen in der letzten Aprilwoche in einen Stellungs-und Grabenkrieg über.

Gruß Herbert


Zuletzt bearbeitet von millmann am 12.02.2010 - 18:52, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 181242 | Verfasst am: 12.02.2010 - 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Die Lage um Tarnopol am 17.3.1944:

http://i48.tinypic.com/20i7zp2.jpg

Zum Vergrößern bitte draufklicken Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik

Nachtrag
Für den geneigten Leser zur Vertiefung:

Kämpfe im Bereich Tarnopol-Lemberg 1944


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 12.02.2010 - 19:08, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
millmann
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.12.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Lünen

BeitragBeitrags-Nr.: 181244 | Verfasst am: 12.02.2010 - 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
mit der eingestellten Karte lassen sich die Aktionen der Division in den Folgetagen sicher besser verstehen Zwinkern

Während des 12.März wurden die südostwärts Tarnopol liegenden Ortschaften Toustolug, Kipiaczka und Zawastie am Fluß Gniczna von Teilen der Regimenter 947 und 948 nach harten Kämpfen erobert und damit war für den Folgetag der Ausgangspunkt der Division für den befohlenen Stoß nach Norden und Nordosten gegeben.
Am 13.März tritt die Division frühmorgens mit beiden GrenRgt (947. und 948.) nach Nordosten an, wobei sich auf ihrem rechten Flügel das 947. GrenRgt jedoch mehrerer sowjetischer Angriffe von Teilen der sowj. 336.SD aus nördlicher und nordöstlicher Richtung erwehren musste und damit ein Vordringen verhindert wurde.
«Auf dem linken Flügel brach sie (die 359.ID, der Verf.) mit dem aus Berezowica Wielki nach Nordosten angetretenen Grenadierregiment 948 nach Überschreiten der Straße Toustolug - Tarnopol im Waldgebiet um Gaje Wielki (südlich der Bahn) zähen Widerstand von hier stehenden Kräften der 322. sowjetischen Schützendivision. Im Zuge dieses Angriffs gelang es dem II./Grenadierregiment 948, bei Punkt 372 die Verbindung mit der gepanzerten Gruppe des Kommandanten von Tarnopol herzustellen. Gemeinsam mit dieser konnte der Angriff schnell gegen die Bahnlinie Podwolczyska-Tarnopol vorgetragen werden, die am Abend des 13. März erreicht wurde. » (Fricke a.a.O, S.47/48).

Gruß Herbert
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 181281 | Verfasst am: 13.02.2010 - 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wer war der letzte Kommandeur oder Führer der Division? Bei mir ist GL Arndt eingetragen aber durchgestrichen, nach Balsi übernahm er das XXXIX.PzKps.

Als Ia hab ich zum Ende Major ? Blasius, als Ib Major ? Möller und als Ic Hauptmann der Reserve Dellmann oder Dollmann, ist schlecht zu lesen...

Winken

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 13.02.2010 - 15:00, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
millmann
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.12.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Lünen

BeitragBeitrags-Nr.: 181327 | Verfasst am: 13.02.2010 - 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
jaja, die Stellenbesetzung der Division ist eine harte Nuß...
Unbestritten war GL Karl Hermann Arndt , genannt "Knochen-Karl", der Kommandeur vom ersten Tag der Aufstellung bis zum 21.April 1944. An diesem oder am Folgetag wurde er wohl darüber informiert, daß er die Nachfolge von General K. Decker (Freitod am 21.4.44) beim XXXIX.PzK antreten sollte und hat die Division verlassen. Die 359. ID hatte aber entgegen anderslautenden Veröffentlichungen bis Kriegsende weiter Bestand und war nicht zerschlagen oder aufgelöst. GL Arndt wird dann offiziell am 25.4.44 als mit der Führung des PzK beauftragt. Wie sich die Situation in den 3-4-Tagen der Zwischenzeit darstellt, ist mir nicht bekannt.
Man bedenke ja auch, daß die Division im Osten vor Breslau lag, wenige Tage zuvor schwere Abwehrkämpfe überstand, bei denen der GL Arndt in vorderster Linie stand und die Abwehr führte, wobei es ihn fast erwischt hätte, und er das XXXIX.PzK ja auch erst einmal erreichen mußte (Standort des Gefechtsstandes PzK ?)
Bei einem leider nicht ergiebigen Telefonat mit einer Tochter des Generals erfuhr ich, daß ihr "Papi" nach dem Krieg oftmals gesagt habe, daß, wenn der Krieg noch ein paar Wochen länger gedauert hätte, er ein "richtiger" General geworden wäre. Aber es sei gut so, daß dies nicht geschehen sei.
GL Arndt hat in amerikanischer Gefangenschaft eine Studie für die Historical Division über das XXXIX.PzK in Altmark und an der Elbe verfaßt
Zur anschließenden Besetzung der Kommandeursstelle bei der Division habe ich zwar Hinweise, die ich aber vor Veröffentlichung erst verifizieren möchte.

1. Generalstabsoffizier (Ia) der Division war am

10.12.1943 OTL i.G. Tarbuk (Quelle: Keilig) Oberst am 20.4.45
10.12.1944 M i.G. Blasis (Ouelle: Keilig)
24. 4. 1945 dito

Edit: Berichtigung der Beförderung von OTL Tarbuk am 20.4.1945 zum Oberst.


Zu den anderen Genannten habe ich keine Infos. Woher stammen diese?

Gruß Herbert


Zuletzt bearbeitet von millmann am 13.02.2010 - 15:52, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 181331 | Verfasst am: 13.02.2010 - 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zu den anderen Genannten habe ich keine Infos. Woher stammen diese?


Letzte Stellenbesetzung des dt. Feldheeres (NARA T311R171)

Blaisus (Vorname?) (Major am 1.12.43 (23)) war vorher im Generalstab des Wehrmachtsbefehlshabers Generalgouvernement.

Kurt Tarbuk wird in der Rangliste der Generalstabsoffiziere v. 1.9.1944 noch als Oberstleutnant geführt...wurde sein Patent evtl. vordatiert Fragend

Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
millmann
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.12.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Lünen

BeitragBeitrags-Nr.: 181343 | Verfasst am: 13.02.2010 - 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Asche auf mein Haupt... Die Beförderung von Tarbuk zum Oberst erfolgte lt Keilig nicht 1944 sondern 1945. Berichtigung im post erfolgte durch Edit.

Blasius wird in Keiligs Rangliste 1944 mit "zuletzt GrenRgt 11" angegeben.

Gruß Herbert
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 181362 | Verfasst am: 13.02.2010 - 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

So läßts sich doch arbeiten Cool

Hier was für Deine Arbeit:

http://i47.tinypic.com/oazy41.jpg

Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
schwarzermai
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 06.08.2005
Beiträge: 2987
Wohnort: Berlin

BeitragBeitrags-Nr.: 181375 | Verfasst am: 13.02.2010 - 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

millmann hat Folgendes geschrieben:


Mit den Befehlen vom 19. September und 25. Oktober 1943 begann die Entstehung und Aufstellung der Divisionen der „21. Welle“.

Gruß Herbert




Hallo -

die Aufst. der 359.Inf.Div. wurde doch schon im Oktober 1942 unter dem Stichwort "Brunhilde" befohlen bzw. deren Aufst. war mobmäßig vor zu bereiten - damals durch das Gen.Kdo. XIV.Res.Korps

wurden die geforderten Eingreifverbände aufgestellt und kamen zum einsatz oder wurde der Befehl für die 359. widerrufen?

danke Uwe Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
millmann
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.12.2007
Beiträge: 26
Wohnort: Lünen

BeitragBeitrags-Nr.: 181419 | Verfasst am: 14.02.2010 - 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uwe,

Deine Infos sind absolut neu für mich...
Es muß sich dann 1942 um eine "Absicht" gehandelt haben; ich konnte nirgendwo auch nur den Ansatz einer Aufstellung 1942 finden und offenbar muß dann ein solcher Befehl widerrufen worden sein.
In allen mir zur Verfügung stehenden Unterlagen wird bei der 359.ID immer von einer Division der 21.Welle ausgegangen mit "Grundgerüst" der 1943 aufgelösten 293.ID. Fragend Fragend
Mir liegt auch der Aufstellungsbefehl des OKH für die 357.ID und 359.ID vom 7.11.43 in Kopie vor (Danke an J-H!!), in dem Bezug genommen wird auf Befehl OKW vom 19.9.1943.
Gruß Herbert
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 183595 | Verfasst am: 02.04.2010 - 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ib war ab dem 15.03.1945 Major i.G. Arnold Moeller.
Dieser soll DKiG-Träger gewesen sein.



Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23785
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 189505 | Verfasst am: 16.10.2010 - 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Am 1.7.44 meldet die Division 22 s.Pak mot.Z.

Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte 2. Weltkrieg (1919 - 1945) » Einheiten Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.