Panzer im 1. Weltkrieg
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Generalfeldmarschall
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BeitragBeitrags-Nr.: 12230 | Verfasst am: 27.05.2004 - 13:24    Titel: Panzer im 1. Weltkrieg Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Leser!!!

Ich hoffe, das wir gepflegt über panzer im 1. Weltkrieg reden können.

ALSO: Ich bin der Meinung, dass sie "nur" eine moralische wirkung auf feindliche Soldaten hatten. So groß wie die waren, konnten sie leicht zum ziel der Geschützbesatzungen werden.

Außerdem gibt es kampfberichte in welchen steht, dass panzer von infantrienisten mit Handgranaten Haarsträubend ausgeschaltet wurden. Soviel zum thema moral.

Gut gemacht!
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 12453 | Verfasst am: 29.05.2004 - 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Grade diese moralische Wirkung war aber nach den Abnutzungsschlachten 1917/18 entscheidend ! Eine gute Abhandlung darüber bietet "Die Geschichte der deutschen Panzerwaffe 1916-1945" von General Walter K. Nehring , 1.Kapitel . Das diese neue Waffe damals technisch noch völlig unausgereift war stegt hier Außerfrage .


Jan-Hendrik
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 12498 | Verfasst am: 30.05.2004 - 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Die Moral war damals sehr wichtig. Und sooo leicht waren diese schnaufenden Riesen auch nicht zu erledigen. Außerdem war bei der Masse an Panzern zum Schluß ein Abwehrkampf sehr schwer.
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Generalfeldmarschall
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BeitragBeitrags-Nr.: 12537 | Verfasst am: 30.05.2004 - 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Selbstverständlich gebe ich euch beiden recht, ABER der best gepanzerte Panzer war der A7V der eine "dicke" Panzerung von 30mm hatte. Schon möglich, dass er von Infantrie nicht leicht auseinandergenommen werden konnte, doch war er riesig und donnerte mit 15 km/h über das Schlachtfeld.

Ich hätte den kanonier gerne gesehen, der so ein ding nicht ganz oben auf seiner abschussliste hattte.

Meine Meinung
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 12538 | Verfasst am: 30.05.2004 - 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Nur misachtest Du dabei den Aufbau der Grabenfront im Westen . Bis dieser Panzer an die Artillilerie ran , die ihn rein theoretisch vernichten kann , hat dieser aber bereits mehrere 100m Front durchquert und unter den dort liegenden Infantristen Panik ausgelöst . Die Artillilerie war nun mal mehrere Hunder Meter hinter der eigentlichen Frontline ! Wie gesagt , lies es Dir mal im vom mir angegebenen Buch durch , dort sind auch Erfahrungsberichte deutscher Einheiten von den damaligen Panzerangriffen der Engländer .

Jan-Hendrik
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Generalfeldmarschall
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BeitragBeitrags-Nr.: 12827 | Verfasst am: 03.06.2004 - 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

@ Jan-Hendrik

ja, du hast mit der Artillerie recht. weit hinter der front, war sie nicht im stande panzer auszuschalten. höchstens zufallstreffer durch das indirekte feuer.

Dafür

@ alle
mein "lieblingspanzer" war im ersten weltkrieg der a7v. er war schneller und besser gepanzert als z.b. der englische Mark I.
Außerdem bot er eine gute sicht für den kommandanten, da seine Platz über dem fahrzeug lag.


Was ist eurer lieblingstank? Schreibt ihn bitte in mein forum hinein und Begründet es! Dann können wir weiterhin diskutieren!!!!!!!!!1

:fresse:
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 12863 | Verfasst am: 03.06.2004 - 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Alle, bloß der Ft nich, der is ja wohl total Panne. Das die Griechen im 2 WK. noch versucht haben mit dem zu kämpfen.
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Richtschuetze
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BeitragBeitrags-Nr.: 12900 | Verfasst am: 04.06.2004 - 08:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wobei die FT-17 der Franzosen noch 1940 vetreten waren und die Wehrmacht etliche übernommen hat!(wenn auch nur in 2 Linie)
In manschen Büchern wird sogar der FT-17 als bester gennant!(weil schnell/ein Turm zu drehen/einige MG andere Variante Kanone/wendig!)
Aber das Ding war so schlecht gepanzert das schon MG Muni durch kam!(bzw der Besatzung die Nieten innen um die Ohren schlugen)
Mich hätte mal interressiert wie die deutschen LK I/II sich geschlagen hätten!Sonst würde ich auch sagen A7V!Panzerrung/Feuerkraft!

Steht nicht ein LK I in Munster!???

Gruss und Winken
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Generalfeldmarschall
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BeitragBeitrags-Nr.: 12959 | Verfasst am: 04.06.2004 - 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

@ Richtschuetze

Mir tut die Besatzung des FT-17 leid. Eine genietete Panzerung bietet bei weitem nicht so viel schutz wie eine geschweißte oder gegossene. Die kann dan noch so dick sein, die Besatzung wird faktisch durch ihre eigene Panzerung getötet Weinen

Später gab es dann noch die italenischen und tschechischen panzer mit genieteter Panzerung, aber das waren die einzigen Länder die ihre Soldaten in solche Stahlsärge gestzt haben oder???

die deutschen verzahnten sogar die panzerung für noch mehr schutz (Panther-Panzer)

das mit dem LK1 in Munster weiß ich nicht. Bin leider nur ein Österreicher Keine Ahnung


Die seitlichen türme des britischen MarkI konnten nur ziele auf jeweils beiden seiten bekämpfen. Was hätte die Besatzung wohl gemacht wenn sich feindliche soldaten von hinten oder von vorne genähert hätten??????
Fragend
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 13125 | Verfasst am: 06.06.2004 - 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Also, wenn man vor dem A7V in Munster oder den Mark V und Whippets in Brüssel steht, dann kann man schon einer moralische Wirkung erahnen.

Gibt es ein einem Film eigentlich eine Panzerszene im WK I? Mir fällt nur "Westfront 1918" ein, aber das sind nur umgebaute Traktoren.
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Tribun
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BeitragBeitrags-Nr.: 13139 | Verfasst am: 06.06.2004 - 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Generalfeldmarschall hat Folgendes geschrieben:


Die seitlichen türme des britischen MarkI konnten nur ziele auf jeweils beiden seiten bekämpfen. Was hätte die Besatzung wohl gemacht wenn sich feindliche soldaten von hinten oder von vorne genähert hätten??????
Fragend


Den Panzer gab es in zwei Ausführungen...weiblich und männlich... der eine hatte Kanonen, der andere MGs... die gingen nur gemeinsam vor, damit der mit dem MGs dem anderen vor Infantrie schützen kann... knapp hinter den Panzern sollte dann auch schon die eigene Infantrie mitgehen... so war es zumindest geplant... hat nur nicht immer geklappt.... eigentlich anfangs nie...

Verrückt Tribun
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silver
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BeitragBeitrags-Nr.: 13217 | Verfasst am: 06.06.2004 - 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Nun der Panzereinsatz bei Cambrai 1917 wurde ein großer Erfolg für die Briten und wenn genügend Reserven bereitgestanden wären(dieser Einsatz war eher ein Test und keiner rechnete mit so einem Erfolg) hätte dies möglicherweise zum entscheidenden durchbruch geführt. Meine Meinung
Wusstet ihr eigentlich auf wen die ersten Tanks der Briten zurückzuführen sind? Auf Winston Churchill!!!
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 13219 | Verfasst am: 06.06.2004 - 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast Pihlipp Swinton vergessen , Churchil war eher der politische Förderer dieses Projekts . Auf die Wirkung der ersten Kampfwageneinsätze bin ich bereits eingegangen . Siehe meine Literaturempfehlung !

Jan-Hendrik
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silver
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BeitragBeitrags-Nr.: 13226 | Verfasst am: 06.06.2004 - 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast völlig recht, ich meinte nur als die Army den Tank als unbrauchbar abgelehnt nahm der 1.Lord der Admiralität(Churrchill) ihrer an und hat Recht behalten.
Dre Name Churchill taucht eigendlich immer wieder auf, positiv wie negativ, aber er war zweifellos seiner Zeit immer weit voraus Gut gemacht!
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 13227 | Verfasst am: 06.06.2004 - 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

wieweit , das hat er ja bei den Dardanellen und in Teheran und Jalta etwas später bewiesen ...

Jan-Hendrik

P.S: Er mag ja n klasse Schriftsteller gewesen sein , aber sonst ...
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