Befreiung 1945 - Massaker von Neustettin Februar 1945
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 185094 | Verfasst am: 11.05.2010 - 02:06    Titel: Befreiung 1945 - Massaker von Neustettin Februar 1945 Antworten mit Zitat

Moin,

Kann das jemand verifizieren?

Zitat:

"Massaker von Neu-Stettin Februar 1945"


"Am Morgen des 16. Februar (1945) besetzte eine russische Abteilung das RAD-Lager Vilmsee bei Neustettin. Der Kommissar bedeutete mir in gutem Deutsch, daß das Lager aufgelöst sei und daß wir als uniformierte Einheit sofort in ein Sammellager transportiert würden. Da ich als Brasilianerin Angehörige einer verbündeten Nation der Alliierten war, betreute er mich mit der Führung des Transportes, der nach Neustettin in den Hof einer ehemaligen Eisengießerei ging. Wir waren etwa 500 Maiden des weiblichen RAD. Der Kommissar behandelte uns sehr höflich und wies uns die Fremdarbeiter-Baracken des Werkes zu. Der angewiesene Platz war jedoch für alle zu eng, weshalb ich bei dem Kommissar vorstellig wurde. Er sagte, daß es ja nur vorübergehend sei, und daß ich in die Schreibstube kommen könnte, wenn es für mich zu eng wäre, was ich gerne annahm. Sofort bedeutete er mir, keinen Kontakt mehr mit den anderen aufzunehmen, da diese Angehörige einer illegalen Armee wären. Meine Vorhaltung, daß dies nicht den Tatsachen entspräche, schnitt er mit der Bemerkung ab, daß ich erschossen würde, wenn ich in irgendeiner Form nochmals etwas ähnliches wiederhole.

Ich hörte plötzlich lautes Geschrei und schon brachten zwei Rotarmisten fünf Mädchen herein. Der Kommissar befahl ihnen, die Kleider abzulegen. Als diese sich aus Scham widersetzten, hieß er mich es ihnen zu tun, und mit ihnen ihm zu folgen. Wir schritten über den Hof zur ehemaligen Werksküche, die man völlig ausgeräumt hatte, bis auf ein paar Tische an der Fensterseite. Es war entsetzlich kalt und die Bedauernswerten zitterten. In dem großen, gekachelten Räume erwarteten uns einige Russen, die anscheinend sehr obszöne Bemerkungen machten; denn jedes Wort wurde mit lautem Lachen quittiert. Der Kommissar bedeutete mir, hinzusehen, wie man aus Herrenmenschen Jammerlappen mache. Nun kamen zwei Polen, nur mit einer Hose bekleidet herein, bei deren Anblick die Mädchen aufschrieen. Rasch hatten sie die erste ergriffen und mit dem Rücken über die Tischkante gebogen, bis ihre Gelenke knackten. Ich war fast einer Ohnmacht nahe, als der eine das Messer zog und ihr die rechte Brust vor den Augen der anderen herunterschnitt. Dann hielt er einen Augenblick inne und schnitt die andere Seite ab. Ich habe noch nie einen Menschen so verzweifelt schreien hören wie dieses Mädchen. Nach dieser Operation stach er mehrmals das Messer in den Unterleib, was wiederum vom Johlen der Russen begleitet war.

Die Nächste schrie um Gnade, doch vergebens, da sie besonders hübsch war, hatte ich den Eindruck, man tat das schaurige Werk sehr langsam. Die anderen drei waren ganz zusammengebrochen, sie schrieen nach ihrer Mutter und bettelten um einen raschen Tod, doch auch sie ereilte das Schicksal. Die Letzte war noch ein halbes Kind mit einer kaum entwickelten Brust, ihr riß man buchstäblich das Fleisch von den Rippen, bis der weiße Knochen zum Vorschein kam.

Wieder brachte man fünf Mädchen herein, diesmal hatte man genaue Auslese getroffen, alle waren gut entwickelt und hübsch. Als sie die Leiber der Vorgängerinnen sahen, begannen sie zu weinen und zu schreien. Mit schwacher Kraft versuchten sie verzweifelt sich zu wehren. Doch es half ihnen nichts, die Polen wurden immer grausamer. Der einen schnitten sie den Leib der Länge nach auf und gossen eine Dose Maschinenöl hinein, das sie zu entzünden versuchten. Die andere schoß ein Russe in das Geschlechtsteil, bevor sie ihr die Brüste abschnitten.

Ein großes Gejohle begann, als aus einer Werkzeugkiste eine Säge gebracht wurde. Jetzt zerriß man den übrigen Mädchen die Brüste damit, was in kurzem den Boden in Blut schwimmen ließ. Ein Blutrausch packte die Russen. Laufend brachte man Mädchen.

Wie in einem roten Nebel sah ich das schreckliche Geschehen, immer wieder vernahm ich den unmenschlichen Aufschrei beim Martern der Brüste und das laute Aufstöhnen beim Verstümmeln der Schamteile. Als mir die Knie versagten, zwang man mich auf einen Stuhl, der Kommissar achtete stets darauf, daß ich hinblickte, ja, als ich mich erbrechen mußte, hielten sie sogar inne bei der Marterung. Ein Mädchen hatte sich nicht ganz entkleidet, es mochte auch etwas älter als die übrigen sein, deren Alter um siebzehn Jahren lag. Man tränkte ihren Büstenhalter mit Öl und entzündete dies, was gelang, und während sie aufschrie, trieb man ihr einen dünnen Eisenstab in die Scheide, bis dieser am Nabel heraustrat.

Auf dem Hofe liquidierte man mit Knüppeln ganze Gruppen von Mädchen, nachdem man die hübschesten für diesen Marterraum ausgesondert hatte. Die Luft war erfüllt vom Todesgeschrei vieler hundert Mädchen. Doch angesichts dessen, was sich hier abspielte, war der Totschlag draußen geradezu human. Es war eine furchtbare Tatsache, daß keines der hier verstümmelten Mädchen die Besinnung verlor. Jede erlitt die Verstümmelung bei vollem Bewußtsein. Im Entsetzen waren alle gleich in ihren Äußerungen, stets war es das Gleiche, das Betteln um Gnade, der hohe Schrei beim Schneiden der Brust und das Stöhnen beim Verletzen der Geschlechtsteile. Mehrmals unterbrach man das Morden, um das Blut herauszukehren und die Leichen wegzuschaffen.

Am Abend fiel ich in ein starkes Nervenfieber. Von da an fehlt mir jede Erinnerung bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich in einem Lazarett erwachte. Deutsche Truppen hatten vorübergehend Neustettin zurückerobert und somit uns befreit. Wie ich später erfuhr, wurden in den drei Tagen der ersten russischen Besetzung etwa 2000 Mädchen ermordet, die sich in der Umgegend in RAD-, BDM- und sonstigen Lagern befanden.

Frau Leonora Geier, geb. Cavoa. ”

Die Berichte der deutsch-brasilianischen Staatsbürgerin Leonore Geier, geb. Cavoa, geb. am 22. 10. 1925, als Tatzeugin wurden auch von Bernhard Wassermann und Manfred Haer, Angehörigen der Inf.-Geschütz- und Ausbildungskomp. I G 81 bestätigt, die nachträglich mit den Bergungsarbeiten in den Lagern betraut waren, als nach einem vorübergehenden Rückzug der 1. weißrussischen Armee die deutsche Wehrmacht nach einem Gegenstoß Neustettin wieder befreit hatte."

Die Zeugin war zu dieser Zeit als Schreibhilfe im Lager „Vilmsee“ des weiblichen Arbeitsdienstes tätig. Als Brasilianerin galt sie vor der russischen Armee als Verbündete im Zwangseinsatz des NS-Staates. Die Darlegung dieser Vorrechte weist ein Schriftstück aus, welches vorlag und den Stempel der weißrussischen Armee trägt. Der Bericht wurde am 6. Oktober 1956 verfaßt und gibt die Ereignisse vom 16., 17. und 18. Februar 1945 wieder.
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 185099 | Verfasst am: 11.05.2010 - 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

das war mal ein Artikel in "Der Freiwillige" oder was ist hier die Quelle?

Uwe Winken
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 185108 | Verfasst am: 11.05.2010 - 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

schwarzermai hat Folgendes geschrieben:
das war mal ein Artikel in "Der Freiwillige" oder was ist hier die Quelle?

Uwe Winken


Das ist das Problem. Die eigentliche Primärquelle konnte ich nirgendwo orten, trotz der Benennung der Zeugin.
Als Sekundärquelle wird der "Schlesier" Jrg. 1995 angeben.
Zitat:
Mit dem Massaker näher beschäftigt hat sich: Dipl. Ing. Erwin Groke,
Witzendorffstraße 31, 21399 Lüneburg (s. "Der Schlesier" Nr. 10 vom 10.März
1995).


Es scheint dazu dan auch ergänzende Zeugenberichte dazu gegeben zu haben, leider auch noch nicht verifiziert.

Zitat:
Ein damals 24jähriger Panzerführer war in der ersten Hälfte Februar 1945 in
Cottbus mit anderen Besatzungen zu einer Ersatz-Abteilung zusammengestellt
und dann nach Frankfurt/Oder verlegt worden. Am 15. Februar wurden rund 20
Panzerbesatzungen mit Infanterie-Waffen ausgestattet und zunächst auf LKW
und dann im Fußmarsch in Richtung Neustettin in Marsch gesetzt. Sie sollten in
einem Wald westlich von Neustettin bereitgestellte Panzer übernehmen
und mit diesen einen Gegenangriff in Richtung Osten fahren. Der Zug des Zeugen
griff einen Vorort von Neustettin an, der auch eine Bahnstation hatte.

"Nach Erledigung einiger PAK ergaben sich die Russen. Rund 200 kamen aus den Häusern und ließen sich auf dem Vorplatz des Bahnhofs nieder
(Anm. Saarlänner: Habe ich leichte Zweifel - möglicherweise hatten sie sich
verschossen ?)
Dann geschah etwas Unerwartetes. Einige deutsche Frauen rannten auf die Russen zu und stachen mit Messern und Gabeln auf die Russen ein.
Die Gefangenen waren unsere Schutzbefohlenen, das durften wir nicht zulassen.
Erst als ich eine MP-Garbe vor den Frauen in die Luft abgab, wichen sie zurück
und beschimpften uns, dass wir diese Bestien auch noch schützten.

Sie forderten uns auf, in die Häuser zu kommen und uns die Bestialitäten
anzusehen. Wir taten es nach und nach und waren total erschüttert,
so was hatten wir noch nicht erlebt - unfassbar abscheulich. In vielen Zimmern
lagen entblößte tote Frauen. Sie hatten in den Unterleib eingeritzte
Hakenkreuze, ihre Eingeweide quollen teils heraus, die Brüste waren
zerschnitten, die Gesichter zerschlagen und auf-gequollen. Andere waren mit
Händen und Füßen an Möbeln angebunden und massakriert. Aus der Scheide
steckte ein Besenstiel heraus, bei einer anderen ein Reisigbesen usw.
Für mich als junger Mann von 24 Jahren ein erschütternder Anblick,
unfassbar.

Dann berichteten die Frauen: Die Mütter mussten erleben, wie ihre zehn-und
zwölfjährigen Töchter von ca. 20 Typen vergewaltigt wurden und die Töchter
die Vergewaltigungen der Mütter erleben- auch der Großmütter. Frauen, die
sich wehrten, wurden brutal zu Tode gequält. Da gab es kein Erbarmen!

Viele Frauen waren nicht aus dem Ort; sie waren aus anderen Orten vor den
Russen geflohen - hierher.
Sie berichteten auch von dem Schicksal der RAD-Maiden, deren Lagerbaracken vonden Russen eingenommen waren.
Als das Massaker an den Maiden begann, konnten sich einige unter den Baracken verkriechen. Sie konnten dann nachts fliehen und berichteten uns.
Es waren drei dieser Maiden. Die Frauen und Mädchen sahen und erlebten z.T.
das, was Frau L. Geier schildert.
Die von uns befreiten Frauen befanden sich in einer kaum beschreibbaren
Verfassung.
Sie waren übermüdet, hatten einen verwirrten, stieren Gesichtsausdruck.
Einige waren nicht ansprechbar...


Nachdem wir die Folgen dieser unmenschlichen Bestialitäten gesehen und erlebt
hatten, waren wir ungeheuer motiviert.
Wir wussten, das der Krieg nicht mehr zu gewinnen war; es war uns aber eine
Verpflichtung, dass wir bis zur letzten Patrone zu kämpfen hatten."
Soweit ein Soldat als Zeitzeuge.
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 187323 | Verfasst am: 05.08.2010 - 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Michael

als ich den Bericht gelesen habe, mußte ich erst mal schlucken

Der zwote WK ist zwar nicht mein Fachgebiet, aber von Recherche verstehe ich doch schon einiges
Und so etwas sollte nicht unkommentiert stehen bleiben


Zitat:
Am Morgen des 16. Februar (1945) besetzte eine russische Abteilung das RAD-Lager Vilmsee bei Neustettin.
(---)
Der Bericht wurde am 6. Oktober 1956 verfaßt und gibt die Ereignisse vom 16., 17. und 18. Februar 1945 wieder.



Die Offensive der 2.Weißrussischen Front begann am 24.2.1945
Neustettin wurde am 27/28.2.1945 von der 32.Garde-Kavallerie-Division besetzt,
der Vorfall soll sich aber am 16.2.1945 zugetragen haben
Also fast 2 Wochen davor
Aber genau dieser Zeitpunkt wird ja von VIER Zeugen übereinstimmend bestätigt

In und um Neustettin/Groß Küdde kämpften u.a.:
33. und 34. Regiment der 15. Waffen-SS Div "Lettland"
Batallion Fayard der 33.Waffen-SS Div. "Charlemagne"
Kampfgruppe "Hämel"


Zitat:
Die Berichte (---) wurden auch von Bernhard Wassermann und Manfred Haer, Angehörigen der
Inf.-Geschütz- und Ausbildungskomp. I G 81 bestätigt, die nachträglich mit den Bergungsarbeiten in den Lagern betraut waren, als nach einem vorübergehenden Rückzug der 1. weißrussischen Armee die deutsche Wehrmacht nach einem Gegenstoß Neustettin wieder befreit hatte.


Zitat:
Der Zug des Zeugen griff einen Vorort von Neustettin an, der auch eine Bahnstation hatte.


Darauf, das die Propaganda das nicht wie bei Nemmersdorf ausgeschlachtet hat, will ich gar nicht weiter eingehen
Aber wann und von wem soll Neustettin denn überhaupt zurückerobert worden sein?

Da diese Geschichte unmöglich am 16/17/18.2 stattgefunden haben kann, dann muß es gemäß der nachprüfbaren Fakten am 28.2/01./02.3. passiert sein und entsprechend die "vorübergehende Rückeroberung" um den 3. oder 4. März stattgefunden haben
Und das ist nie geschehen

Auch sonst jede Menge Ungereimtheiten:

Zitat:
Die Zeugin war zu dieser Zeit als Schreibhilfe im Lager „Vilmsee“ des weiblichen Arbeitsdienstes tätig. Als Brasilianerin galt sie vor der russischen Armee als Verbündete im Zwangseinsatz des NS-Staates. Die Darlegung dieser Vorrechte weist ein Schriftstück aus, welches vorlag und den Stempel der weißrussischen Armee(sic) trägt.



Auf die Erfüllung solch formaljuristischer Spitzfindigkeiten legt die russische Einheit also großen Wert
Man findet sogar noch Zeit für einen gestempelten Passierschein
Allen anderen Angehörigen dieser Einheit wird der zweifelsfreie Kombattantenstatus jedoch abgesprochen
Und dann geht man nahtlos zu den Gepflogenheiten tatarischer Kriegführung aus dem Mittelalter über und begeht Gräuel, die Jack the Ripper wie einen Heilpraktiker dastehen lassen


Fazit:
Da gibt es nichts zu verifizieren
Die Daten halten ja selbst einer oberflächlichen Überprüfung nicht stand
(Ich habe dafür nicht mal eine Stunde gebraucht)

Der Fokus der Story liegt auf der mehr als expliziten Beschreibung der Verstümmelungen, Qualen und Todesarten von nackten, hübschen und "gut entwickelten" Mädchen "um die 17"
Das wird auf drei Viertel des Textes genüßlich im Detail ausgebreitet
Der Rest ist dagegen oberflächlich, ungenau, nicht nachprüfbar oder schlicht falsch


Deswegen wirst Du die eigentliche Primärquelle wohl auch nur in einer Onaniervorlage für völlig Degenerierte finden Krank Ärgerlich
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 187326 | Verfasst am: 05.08.2010 - 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Danke. Bis auf deinen letzen Satz, gute Argumentation. Gut gemacht!
Du musst allerdings noch lernen, emotionsfrei heranzugehen.

Das es sich hier wahrscheinlich eher um "Kriegslyrik" handelt, ist mir schon bewusst.
Denoch hat auch diese Geschichte einen Ursprung/Erstveröffentlichung. Um sauber gegen solche Mythen argumentieren zu können, befarfs nun mal der Fakten, auch wenn oder sogar gerade dann, es die Entstehung eines Propagandamythos zeigt.


Das mann leider nichts von vorherein ausschließen kann, da Krieg nun mal das schutzigste Geschäft der Welt ist und gerade in ideologisch geführten Kriegen die übelsten Grausamkeiten stattfinden, brauchen wir ja nicht weiter auszuführen.

Ich prazisiere vielleicht mal noch meine Anfrage:

Ist diese Schilderung vor 1995 in dieser oder ähnlicher Weise veröffentlicht worden?
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 187327 | Verfasst am: 05.08.2010 - 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michael

der letzte Satz war auch mit Vorsatz ad hominem gebraucht und deswegen kein Argument, sondern eine unmißverständliche Stellungnahme

BTT:
Zitat:
Ist diese Schilderung vor 1995 in dieser oder ähnlicher Weise veröffentlicht worden?


Im Netz kann man die Spur bis 2002 zurückverfolgen
Dort tauchen in diversen Diskussionen immer wieder diese drei Quellen auf, die aber alle tot sind:

http://www.freerepublic.com/forum/a39afdc7717be.htm
http://www.primenet.com/~rvolk/english/ ... 60531.html
http://home.att.net/~genophilia/mw1.htm

Und denen entstammt angeblich folgende Quellenangabe:

Deutschland Journal of April 23, 1965 p. 7 issue 17.
bzw.
Deutsche Nationalzeitung, No.17-65, p.7.

gegenüber einem Dr. Trutz Fölsche

Aber da verliert sich die Spur
Und ich vermute, das ist vom Urheber wohl auch so gewollt

Olav

P.S.: Der Dipl. Ing. aus Deiner Sekundärquelle scheint noch am Leben zu sein
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BeitragBeitrags-Nr.: 187460 | Verfasst am: 10.08.2010 - 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Denoch hat auch diese Geschichte einen Ursprung/Erstveröffentlichung. Um sauber gegen solche Mythen argumentieren zu können, befarfs nun mal der Fakten, auch wenn oder sogar gerade dann, es die Entstehung eines Propagandamythos zeigt.


Im Netz geht nichts wirklich verloren
Den ersten und dritten link kann man noch rekonstruieren:

Auszug

Zitat:
Politics/Elections Opinion
Posted on 09/01/2000 09:42:31 PDT by Ruby

What the Communist Soviet Army did to innocent civilians during WW II
Der Freiwillige, June 1995, pages 10-11, under the title
In Their Terror All Were Alike, written (or edited) by Hans Koppe.

It is supplemented with the eyewitness report of an armoured infantryman who recorded his impressions on March 7, 1995. P. 7, issue 17, April 23, 1965 (Deutschland-Journal)


http://web.archive.org/web/20001212115600/http://www.freerepublic.com/forum/a39afdc7717be.htm


Zitat:
The following is an excerpt from an eyewitness's account given by Leonora Geier (born, October 22nd 1925, Sao Paulo, Brazil) to Dr. Trutz Foelsche, Ph.D, the original account of which appeared in Deutsche Nationalzeitung, No.17-65, p.7.


http://web.archive.org/web/20001210075800/http://home.att.net/~genophilia/mw1.htm


Zitat:
Ist diese Schilderung vor 1995 in dieser oder ähnlicher Weise veröffentlicht worden?

http://nonkonformist.net/forum/index.php?topic=88.0

Zitat:
Anzeiger der Notverwaltung des deutschen Ostens im Deutschen Reich. Heft 5-6/1994 Seite 57 und 58

Hierzu steht auf Seite 57 noch folgender Hinweis:

Herr Architekt Dipl.-Ing. Erwin Groke.Witzendorffstraße 31, 21339 Lüneburg, schickt den Bericht einer Dame ein, Frau Leonora Geier geb. Cavoa, bisher allein abgedruckt von Der Scheinwerfer, ODAL-Druck u. Verlag E. Hefendehl, 96476 Rodach-Sülzfeld, Nr.11,15. November 1994. Die angeschriebene Patengemeinde von Neustettin, Gemeinde Gellersen, und Herr Dr. Edgar Jahn, CDU-Mitglied aus Neustettin, hatten nicht geantwortet.- "Wir zögern", zumal in einer Weihnachtsnummer, dieses schreckliche Geschehen so ungeschützt abzudrucken. Durch kleinsten Druck breiten wir einen Gefühlswallung hemmenden Schleier darüber. Herr Groke bittet dringend darum, daß sich Leser melden, die etwa Angehörige in dem unten beschriebenen RAD-Lager hatten. Frau Geier möchte mit diesen Lesern in Verbindung treten. (Und dann folgt obiger Text in kaum lesbarer Kleinstschrift mit der Überschrift: Die deutsch-brasilianische Staatsbürgerin Keonora Geier-Cavoa berichtet)
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