Moskau bot Verhandlungen über Ostpreußen an
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Armin
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BeitragBeitrags-Nr.: 185432 | Verfasst am: 23.05.2010 - 19:28    Titel: Moskau bot Verhandlungen über Ostpreußen an Antworten mit Zitat

Zitat:

Brisantes Dokument zur Zeitgeschichte: Moskau brachte nach SPIEGEL-Informationen während der Verhandlungen zur deutschen Einheit Gespräche über den sowjetischen Teil Ostpreußens ins Spiel. Doch die deutsche Seite wehrte ab.

Hamburg - Für die Sowjetunion stand bei der Frage der deutschen Wiedervereinigung nach SPIEGEL-Informationen auch die frühere preußische Provinz Ostpreußen zur Debatte. Der sowjetische Generalmajor Geli Batenin signalisierte im Sommer 1990 gegenüber einem Bonner Diplomaten Interesse an Verhandlungen über den sowjetischen Teil Ostpreußens. Das geht aus einem geheimen Fernschreiben der Botschaft in Moskau vom 2. Juli 1990 hervor.


Ganzer Artikel:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,695928,00.html



Sachlich bleiben!

Armin
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 185446 | Verfasst am: 24.05.2010 - 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

Der Sarkamus der Geschichte....

während das sog. "Reich des Bösen" uns eine solche Offerte im Rahmen der Wiedervereinigung machte versuchten unsere 'Freunde' Mitterand und Thatcher nach Möglichkeit die Kriegskoalition wiederaufleben zu lassen, um eine dt. Wiedervereinigung zur Not durch die endgültige Auslöschung Deutschlands zu verhindern.

Die Sowjetunion wäre auch sicher noch zu anderem "Handel" bereit gewesen...wer weiß ?

Winken

Jan-Hendrik
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AG_Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 185450 | Verfasst am: 24.05.2010 - 08:25    Titel: Antworten mit Zitat

Was hätten wir mit Kaliningrad erreicht, garnichts. Die Stadt und das Gebiet drumherum wird fast komplett von Russen bewohnt.
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 185502 | Verfasst am: 25.05.2010 - 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Cool @AG_Wittmann

Recht hast du!
Wer sollte als deutscher dort wohnen? Die wenigen alten vertriebenen und Flüchtlinge?
Des weiteren war das Gebiet 1989 wirtschaftlich total am Boden,wer sollte denn den Aufbau bezahlen?
Die Alte BRD hatte schon an der DDR genug zu kauen und dann noch ein Bundesland Königsberg?
Das wäre in die Hose gegangen.

Michael1 Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 185504 | Verfasst am: 25.05.2010 - 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Immerhin haben wir selbst aus Bayern im Laufe der Jahre etwas zivilisiertes machen können Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Der-Nietenzaehler
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BeitragBeitrags-Nr.: 185513 | Verfasst am: 26.05.2010 - 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Immerhin haben wir selbst aus Bayern im Laufe der Jahre etwas zivilisiertes machen können


Ansichtssache. Meine Meinung Lachen Cool

Gruss

Frank
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 185514 | Verfasst am: 26.05.2010 - 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, bei so einer Entscheidung geht es nicht darum Ostpreussen wieder schnellstmöglich zu besiedeln und aufzubauen. Das hat und braucht Zeit und ist langfristig machbar, auch zusammen mit denjenigen Russen, die dort weiter wohnen wollen. Die im übrigen sehr begrüßen würden, wenn sich Deutschland auf allen Gebieten dort mehr engagieren würde. Nicht nur beim Wiederaufbau von Königsberg etc.

Fragwürdig ist doch die politische Entscheidung nicht nur über die Köpfe der noch lebenden Ostpreussen und ihrer Nachfahren hinweg und die freiwillige Aufgabe von urdeutschem Heimatgebiet.
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 185517 | Verfasst am: 26.05.2010 - 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Wenn schon,dann "Urpreußisch"!! Urdeutsch iss wo anders.

Michael1 Winken
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 185518 | Verfasst am: 26.05.2010 - 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Michael1 hat Folgendes geschrieben:
Cool Wenn schon,dann "Urpreußisch"!! Urdeutsch iss wo anders.

Michael1 Winken


Meinetwegen auch so. Zwinkern
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 185519 | Verfasst am: 26.05.2010 - 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Exklave würde nur neue Probleme bringen, und die Polen wären sicher nicht erfreut, wieder in der Umzingelung zu sitzen. Winken

Da müssten wir halt um einen Korridor verhandeln...

In 10 Jahren lebt kein geborener Ostpreuße mehr, dann ist es eh vorbei (es sei denn, die Vertriebene-Neugeneration terzt wieder herum).

Nicht, dass die Briten irgendwann Helgoland wiederhaben wollen und die Russen Alaska.

Deutschland in den Grenzen von 1870, das wäre was. Gut gemacht!

Damit ich nicht faslsch verstanden werde: Das Land ist weg. Eine Änderung könnte nur einstimmung mit Zustimmung der ganzen Nachbarn erreicht werden, und da sehe ich schwarz. Außerdem hat doch Birne anno dazumals auf alle deutschen Ostgebiete verzichtet, oder irre ich mich.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 185524 | Verfasst am: 26.05.2010 - 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage wäre: konnte 'Birne' überhaupt "ungefragt" auf etwas verzichten? Zwinkern Idee

Winken

Jan-Hendrik
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 185535 | Verfasst am: 26.05.2010 - 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Die Frage wäre: konnte 'Birne' überhaupt "ungefragt" auf etwas verzichten? Zwinkern Idee


Nicht nur "Birne" hat darauf verzichtet, alle anderen vor ihm auch.
"Birne" hats nur am deutlichsten gesagt und entgültig besiegelt.
Aber das war keine Entscheidung von ihm allein.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 185536 | Verfasst am: 27.05.2010 - 04:56    Titel: Antworten mit Zitat

Alle anderen vor ihm konnten aus gewissen Souveränitätsgründen eh auf nix verzichten Zwinkern

Das 'Birne" dabei auch 'nur' "entschieden wurde" (wie z.B. in Sachen Maastricht und Euro) ist auc gar nicht sooo unwahrscheinlich Zunge rausstrecken

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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Der-Nietenzaehler
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BeitragBeitrags-Nr.: 185554 | Verfasst am: 27.05.2010 - 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
und die Polen wären sicher nicht erfreut, wieder in der Umzingelung zu sitzen.


Auf Anhieb fällt mir seit dem 8. Mai 1945 kein Ereignis in Deutschland ein, welches die polnische Politik erfreut hätte.

Vielleicht wäre es ab und zu nicht schlecht, auch einmal deutsche, oder zumindest europäische Interessen zu verfolgen? Und damit meine ich nicht die Interessen eines Europas im Kaukasus oder in Kleinasien, sondern des räumlich begrenzten "alten" Europas.

Um nicht missverstanden zu werden. Aus meiner Sicht gibt es ebensoviele Argumente für wie gegen eine "Heimkehr" ehemaliger Ostgebiete. Ich halte es jedoch für falsch, jede politische Entscheidung vom Wohlwollen der Nachbarstaaten abhängig zu machen und somit auf eine eigene Politik zu verzichten.

Deutschland wird es nie allen recht machen können. Schon aus Prinzip nicht.

Gruss

Frank
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BeitragBeitrags-Nr.: 185555 | Verfasst am: 27.05.2010 - 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich halte es jedoch für falsch, jede politische Entscheidung vom Wohlwollen der Nachbarstaaten abhängig zu machen und somit auf eine eigene Politik zu verzichten.


Wenn das aber das Hauptargument der gesamten Außenpolitik war und ist... Winken
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