Die Schlacht in der Normandie 1944
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Richtschuetze
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BeitragBeitrags-Nr.: 12715 | Verfasst am: 02.06.2004 - 08:26    Titel: Die Schlacht in der Normandie 1944 Antworten mit Zitat

Ausgegebenen Anlass,was denkt Ihr hätte die Landung noch glücken können wenn die Panzerdivisonen rechtzeitig freigegeben worden wären!?
Hätte die Panzerreserve die Invasion scheitern lassen!?Die Alliierten sagten ja nach dem Krieg wohl ganz offen das A.Hs Fehlentscheidungen ihnen mehr als nur eins ums andere mal geholfen haben!

Gruss und Winken

P.S Im Augenblick kommen ja schon viele Berichte im TV über die Befreiung Deutschlands/Europas was haltet Ihr von dem Wahrheitsgehalt dieser Sendungen!(Ich denke Guido Knopp hat doch seine Finger mit dadrin!)
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Richelieu
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BeitragBeitrags-Nr.: 12717 | Verfasst am: 02.06.2004 - 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

davon bin ich sogar überzeugt! durch das zu späte in marsch setzen der waffen ss und wehrmachtpanzerdiv. ist viel versäumt worden. rommel hatte das mehrfach angemahnt...man mag das damit begründen, das man die invasion an anderer stelle erwartet hatte...zumindest das okw....die frontsoldaten hatten die invasion an der stelle erwartet an der sie auch vollzogen wurde..dennoch waren dort nur einheiten stationiert die keine oder wenig kampferfahrung hatten...und der fehlende luftschutz war ebenfalls ein manko
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 12721 | Verfasst am: 02.06.2004 - 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die Qualität der dt.Verbände war recht unterschiedlich , doch es gab auch solche wie das FJR 6 unter von der Heydte . Allerdings gabs auch solch qualitativ minderwertige wie die 709.Div ( Georgier , Asebeidschaner . andere "Beutekameraden"
).

Jan-Hendrik
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Munin
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BeitragBeitrags-Nr.: 14985 | Verfasst am: 24.06.2004 - 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wie sah das eigentlich mit den Verlusten aus?? Fragend
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 14989 | Verfasst am: 24.06.2004 - 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es leider kaum präzise Quellen , selbst die englischen und amerikanischen geben widersprüchle Angaben ...

Jan-Hendrik
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 15009 | Verfasst am: 24.06.2004 - 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht an einen dt. Erfolg, auch wenn alles planmäßig für die Deutschen verlaufen wäre.

Begründung:
Die deutschen Panzer standen bekanntlich zu weit im Landesinneren, wodurch ein zeitaufwendiger Marsch mit vielen Verlusten durch alliierte Jabos entstanden. Um einen Erfolg zu haben müssten die Panzer demnach nahe genug am Strand postiert werden, um am Tage (Beginn der Invasion um 06.30 Uhr) die Strände zu erreichen.

Die Panzer wären in diesem Falle total dem alliierten Schiffsfeuer ausgesetzt, und der war bekanntlich sehr genau und absolut wirksam. Außerdem waren da noch die allierten Jagdbomber, gegen die seitens der Deutschen nichts auszurichten war. Auch die wenigen "brauchbaren" Infanterieeinheiten (352. ID, Teile 91. LLD) direkt am Strand waren zu schwach. Weitere gute Einheiten waren die in Aufstellung befindlichen FJD 3 und 5 sowie die in Reserve befindlichen PzDiv PzLehr, 116., 21. sowie die 12. SS. Ein weiterer Schwachpunkt war die Zusammenfassung der PzKräfte als Panzergruppe West unter V. Schweppenburg. Dieser war natürlich gegen eine Aufsplittung der Kräfte.

Das Hauptproblem war jedoch in meinen Augen das absolut schwach besetzte Hinterland. Als die Strandhindernisse überwunden waren konnten die Deutschen die Allierten nicht mehr stoppen.

Die Deutschen hatten aufgrund der unglaublichen Übermacht keine wirkliche Chance, die einmal aus dem Strand ausgebrochenen Feindkräfte zurückzuwerfen. Auch wenn ein Strand (Omaha) "aufgelöst" werden konnte würde das die Alllierten nicht zum Rückzug zwingen, denn am Mittag waren die britischen und der Utah-Strand gesichert und ausreichend groß.

Luftüberlegenheit war für die Alliierten das Wichtigste, ohne diese hätte die Invasion nicht funktioniert.
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 15010 | Verfasst am: 24.06.2004 - 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Luftüberlegenheit gelingt meineserachtens keine groß angelegte Invasion vom Meer, ausser bei schlechten Wetter sodass die Flugzeuge nicht Starten konnten. (siehe Ardennen 1944) Aber dann wären einige Soldaten schon aufem Meer kampfunfähig....



MfG

Jörg-Sebastian
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 15018 | Verfasst am: 24.06.2004 - 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube,wenn die Dt.Divisionen rechtzeitig angekommen wären,hätte man die Alliirten wieder zurück ins Meer drängen Können.Gfm Erwin Rommel sagte ja,die Ersten 24 Stunden wären entscheident,und er hatte recht. Meine Meinung
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 15021 | Verfasst am: 24.06.2004 - 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jo, Fliegerass, erzähle uns dann doch mal, wie die deutschen Panzer bis an den Strand kommen können, ohne von der Air Force und den Schiffsgeschützen zerhackt zu werden.

Mit der schwachen infanteristischen Ausstattung der Strandverteidigung ("Stützpunktverteidigung") konnte man nichts ausrichten. Die Panzer wären verloren.
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Parabellum
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BeitragBeitrags-Nr.: 15043 | Verfasst am: 24.06.2004 - 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Abgesehen davon hatte die US-Luftwaffe alle Nachschubwege und Straßen zerstört. Selbst wenn die Deutschen bis zum Strand gekommen wären, wegen Nachschubmangel hätten sie innerhalb kürzester Zeit aufgeben müssen.
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Richtschuetze
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BeitragBeitrags-Nr.: 15063 | Verfasst am: 25.06.2004 - 07:38    Titel: Antworten mit Zitat

@Fliegerass ich denke auch wenn die Panzerreserven rechtzeitg dagewesen wären,hätte es gelingen können!(Das sagten ja auch nach dem Krieg einige deutschen sowie alliierte Generäle aus)Da sich die Alliierten schon so gegen die schwachen deutschen Divisionen schwer getan haben!
Die Luftüberlegenheit ist ganz klar ein großes Problem!Aber auch so konnte sich einige Verbände halten!

Gruss und Winken
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 15073 | Verfasst am: 25.06.2004 - 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da sich die Alliierten schon so gegen die schwachen deutschen Divisionen schwer getan haben!


Klar haben sie das. Denn eine Landung an einem vom Feind gehaltenen Strand ist nur unter Verlusten möglich. Aber da das Hinterland auf der Halbinsel Cotentin durch die Luftlandungen abgeschnitten wurden war die Halbinsel schon am ersten Tag verloren. An den britischen Stränden war der Kampf mit dem Zerschlagen der Kampfgruppen der 21. PD verloren, danach war Schluss an der deutschen Front. Nur durch die Übervorsichtigkeit der Tommies war es den Deutschen möglich, vor Caen die Front wieder zu schließen. Hätten die Tommies entschlossen mit allen verfügbaren Panzern an den ersten 3 Tagen angegriffen hätten die Deutschen nicht viel entgegenstellen stellen können. Aber das unterscheidet anscheinend den entschlossenen Rommel vom vorsichtigen Montgomery (dessen Devise, immer mit der dreifachen Überlegenheit frontal anzugreifen nicht sehr strategisch war).

Der einzige Strand, an dem es wirklich für die Amis kritisch war, war Omaha. Wenn die Amis dort den Durchbruch bis zum Abend geschafft hätten, wollte Ike die Truppen dort abziehen. Dann wären es zwei getrennte Räume (Cotentin und die britischen/Kanadischen Strände), die vielleicht mit den Panzern geschlossen eingedrückt werden konnten. Aber wie sollte man die Panzer bei der totalsten Luftüberlegenheit überhaupt am Tage bewegen? Falaise/Mortain hat gut gezeigt, was eine Luftüberlegenheit bedeutet.
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Richtschuetze
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BeitragBeitrags-Nr.: 15074 | Verfasst am: 25.06.2004 - 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dann wären es zwei getrennte Räume (Cotentin und die britischen/Kanadischen Strände), die vielleicht mit den Panzern geschlossen eingedrückt werden konnten.
@Hoover genau das meinte ich,bei der Überlegenheit der deutschen Panzer und der Kampfkraft der deutschen Elitedivisionen!

Hätten die Tommies entschlossen mit allen verfügbaren Panzern an den ersten 3 Tagen angegriffen hätten die Deutschen nicht viel entgegenstellen stellen können. Aber das unterscheidet Strand sind sie am wehrlosesten!

Das wäre aber nicht gelungen wenn dann die deutschen Panzer schon dagewesen wären!So schell hätten die,die Panzer nicht landen können wie sie von den deutschen Panzer erledigt worden wären!
Aber mit der Lutüberlegenheit da gebe ich Dir recht,das wären große Verluste gewesen!Ab wann standen den auf deutscher Seite ein paar Jäger zu verfügung?
Hast Du da was!?

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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 15080 | Verfasst am: 25.06.2004 - 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Am Invasions-Tag waren 2 Jäger zur Verfügung. Der Oberst Josef Priller `Pips& mit seinem Rottenflieger. Zuvor wurde ihm sein Geschwader versetzt. Der Einsatz am Invasions Tag war erfolgreich, gegen irgend ein britischen Abschnitt.
Zu den alliierten Panzern. Die erste Welle an Panzern ist doch jemerlich im Meer abgesoffen....


MfG

Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 15096 | Verfasst am: 25.06.2004 - 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die erste Welle war Fischfutter, aber die ersten LST mit den Shermans und Fireflies kam H+10 an Land, und an den britischen Stränden klappte ja alles weit besser als an Omaha.

Die Panzer müssten also etwa 10 Minuten Marschzeit von der Küste stehen (direkt wäre Selbstmord wegen der Ari), und dann wären die Jabos da.

Ich würde den Deutschen auch keine Chance geben, wenn die Panzer nahe an der Küste lägen. Ohne Luftüberlegenheit war nichts zu machen.

Übrigens haben es die Deutschen ja versucht, mit der Luftwaffe in den Invasionsraum einzudringen. Zwei haben es ja geschafft (Priller und Rottenflieger), aber über den franz. Fliegerhorsten sind am 6.6.44 fast 300 dt. Jäger zerstört worden. Die Alliierten hatten halt die Übermacht.
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