LLOSST SICH BELGIEN AUF
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 187809 | Verfasst am: 26.08.2010 - 07:30    Titel: LLOSST SICH BELGIEN AUF Antworten mit Zitat

HALLO
ich wurde mal gerne eure Meinung zur nomentanen Situation in Belgien wissen
Es steht fest dass,bis Heute keine Regirung gebildet wurde.Die Flamen wollen ein Eigenstandigen Staat.In den normalen Tageszeitungen wird in den letzten Wochen immer mehr davon geredet.Bei Umfragen im Wallonischen Teil,wollen die Meisten wieder an Frankreich Angechlossen werden.Die Ostbelgier tendieren eher nicht mit den Franzosen,sie wurden lieber zuruck von wo sie1815 gekommen sind.
Wenn man sich das Umfeld genauer Anschaud,merkt mann schon ,dass sehr viele Sachen Z.B C130 Transporter Aufgeteilt werden.Sie versuchen auch die meisten Kaserenen in der Wallonie zu Schliesen.BASTOGNE ARLON VIELSALM HOTTON.
Genau das Gleiche passiert jetzt schon seit geraumer Zeit mit Panzern die als Monumente da standen.Das Panzer Museum in Bruxelle ist unter Flamischer Hand.
Der M4A3 105MM beim Stern in Bastogne ist fort.Der M26 in La Roche.Der M4A2 bei Dinon.Der M10 in Laglong.
Das andere Problem ist dann MONS,das HQ der Nato,das wurde dann wieder in Frankreich liegen.Es ist in Interessantes Team,Ein Land Innerhalb der EU wurde sich dann selbst Aufteilen ,andere Lander wurden dann wieder grosser werden.
Als Historiker kann ich da nur sagen,die kommenden Monate werden sehr Interssant werden . Winken
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königstiger332
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BeitragBeitrags-Nr.: 187811 | Verfasst am: 26.08.2010 - 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Steht das ernsthaft zur Debatte? Ist nur schwer vorstellbar.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 187813 | Verfasst am: 26.08.2010 - 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, das würde das mächtigere Wallonien und die EU nie zulassen. Winken
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 187821 | Verfasst am: 26.08.2010 - 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, eine interessante Situation. Aber Jugoslavien ist ja auch "zerfallen", warum auch nicht Belgien. "Globalisierung" macht auch vor Staaten nicht halt... Haarsträubend
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 187825 | Verfasst am: 26.08.2010 - 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zumindest dürfte man nicht einfach über einen offensichtlich starken Drang auch unter der Bevölkerung hinweggehen, wenn es wahrhaft demokratische Verhältnisse gibt.

Wohin das führen kann zeigt z. B. in Spanien das Baskenland und in Frankreich Korsika, mit den entsprechenden polit. und auch gewalttätigen Aspekten.

Auch die Bestrebungen der Schotten sind ein Bsp., auch wenn es da noch friedlich zugeht.
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 187827 | Verfasst am: 26.08.2010 - 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Nein, das würde das mächtigere Wallonien und die EU nie zulassen. Winken

HALLO HOOVER
Leider,ist die Situation ganz schlecht.Wir Wohnen 35 KM von Bastogne entfernt.Von meiner Arbeit aus habe ich desoftern mit Historikern aus Belgien zu tun,und ich da mitbekomme ist nicht Gut.Z.B InderWallonie kostet das TV 1500 EURO pro Jahr.FLADERN 450EURO.Auf den Kinderspiel Platzen um Bruxelle sind jetzt Schilder angebracht,wo nur Kinder Spielen durfen die Flamisch Sprechen.
In Deutschland bekommt ihr das nicht so mit,Z.B der letzte BELGICHE PREMIER hat OFFENTLICH die belgiche Fahne Verbrannt.Und die Wallonie ist nur noch der JA sager ,da geht nicht mehr.Wenn man mit den normalen Leute spricht hort man nur noch als die Flamen doch machen.Der Konig ist zwar der noch alles zusammem hallt,aber es gibt einen Skandal,op das Konigshaus den Ubersteht ist fraglich.
Im Dezember wird jedes Jahr in bastogne der Ardennen Schlacht gedacht.Es wurde ein grosses Feldlager Organisirt.leider kams wie immer.Im Umkreis von 10 KM Bastogne wurde in allen Waldern Wiesen gezeltet.Nur in VEAUX SUE SUR kam es zu einen grossen Deutschen Feldlager mit Stellungen und Schwerem Material
Die Sprache da war Flamisch und Deutsch. Winken
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 187835 | Verfasst am: 26.08.2010 - 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
.Nur in VEAUX SUE SUR kam es zu einen grossen Deutschen Feldlager mit Stellungen und Schwerem Material


Ich war dabei. Winken
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 187849 | Verfasst am: 27.08.2010 - 08:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
.Nur in VEAUX SUE SUR kam es zu einen grossen Deutschen Feldlager mit Stellungen und Schwerem Material


Ich war dabei. Winken

Wars du der mit dem JUGO42Ger der mit einen richtigen US COL der in Deutschland ist Gesprochen hast Winken
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 187851 | Verfasst am: 27.08.2010 - 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich war Ami der 28th InfDiv am Waldrand, einer von den 81mm Mörserbedienungen, die den Krach nachts gemacht haben. Winken

Als deutscher Falli bin ich dieses Jahr wieder dabei. Ich pendele immer in der Darstellung, mal Tommy, mal Ami, mal Deutscher.
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 187872 | Verfasst am: 27.08.2010 - 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Nein, ich war Ami der 28th InfDiv am Waldrand, einer von den 81mm Mörserbedienungen, die den Krach nachts gemacht haben. Winken

Als deutscher Falli bin ich dieses Jahr wieder dabei. Ich pendele immer in der Darstellung, mal Tommy, mal Ami, mal Deutscher.


Dann habe ich dich auf den Photos.Seit2006 hade ich jedes mal eine Gruppe von us OFFZ die 3 Tage lang die Stellungen um Bastogne besuchen ...BEIDE SEITEN.Dieses Jahr wollen sie die Front von MARWIE VILLEROUX FLAMIZOVILLEbis CHAMPS .
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 188103 | Verfasst am: 03.09.2010 - 20:33    Titel: Neue Kriese in Belgien Antworten mit Zitat

Hallo
Neues aus dem Belgische Zirkus
DI RUPO der jetzt schon seit 7 Monaten alles versucht um eine NEUE REGIERUNG zu bilden ,war bein Belgischen Konig .Er wollte aufhoren denn es klapt gar nichts.Sein Gesuchen wurde abgelehnt.Er muss weiter machen.Wenn man bedenkt dass Belgien von den letzten 52 Monaten 39 Monate nur mit Notregierugen am Leben gehalten wurde.Und so eine Notregierung die Presidentschaft in der EU jetzt inne hat,muss man sich doch Fragen,wieso die das uberhaupt machen,in der euen EU Verfassung sind doch fur solche Falle gesorgt.
Das Land mit regierungs problemen kann fur einen Turnus aussetzen.
Und genauer betrachtet,hat Belgien eine Zentral regierung in Bruxelle und dann haben alle 3 Sprachzohnen noch mal ihre Eigene Regierung.Man muss sich doch mal vorstellen ,die ZENTRAL REGIERUNG in Bruxelle verabschiedet ein neues Gesetz.Dieses Gefallt aber einer von den andern nicht und schon lauft nichts mehr.
So noch eine ganz einfache Frage ans FORUM.Wie wurden die Deutsche sich verhalten wenn sich die Ostkantone Entschliessen wurden ,bei einer Trennung an Deutschland angeschlossen zu werden.Wurde das nach euren Gesetzen gehen.
Winken
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 188113 | Verfasst am: 04.09.2010 - 01:30    Titel: Re: Neue Kriese in Belgien Antworten mit Zitat

Irondigger hat Folgendes geschrieben:
Wie wurden die Deutsche sich verhalten wenn sich die Ostkantone Entschliessen wurden ,bei einer Trennung an Deutschland angeschlossen zu werden.Wurde das nach euren Gesetzen gehen.
Winken


Gott bewahre. wenn das in Deutschland gehen würde, hätten wir schon längst wieder diverse Königreiche(Bayern, Franken, Preußen, ect.)... Grins
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 188135 | Verfasst am: 05.09.2010 - 01:15    Titel: Re: Neue Kriese in Belgien Antworten mit Zitat

Irondigger hat Folgendes geschrieben:

DI RUPO der jetzt schon seit 7 Monaten alles versucht um eine NEUE REGIERUNG zu bilden ,war bein Belgischen Konig .Er wollte aufhoren denn es klapt gar nichts. Wenn man bedenkt dass Belgien von den letzten 52 Monaten 39 Monate nur mit Notregierugen am Leben gehalten wurde.

Hallo,
hier steht ja etwas sehr Falsches; die letzte Wahl in Belgien war am 13. Juni 2010, davor im Juni 2007. Ein paar Tage nach dem 13. Juni 2010 wurde der Vorsitzende der belgischen PS vom König zum "Préformateur" berufen. Also von Juni bis September sind es keine 39 Monate, sondern mit Ach und Krach zwölf Wochen. Und zwischen 2007 und 2010 gab es fast die ganze Zeit eine normale Regierung, die zwar unter Führungsschwâche litt, aber funktionierte.
Und ich finde es bei jeder Wahl lustig, dass seit X-Jahren jede Wahl in Belgien mit einer Staatsreform verbunden sein sollte/muss. Die bisherigen haben die Steuerzahler schon einige Milliarden(man geht von einem mindestens zwei-, bzw. dreistelligen Milliardenbetrag aus(keine belgischen Francs sondern Euro). Und wenn ich mir so einige flämischen Forderungen ansehe, dann kann ich nur sagen, die Ideen wurden schon einmal in Deutschland getestet und erwiesen sich als wenig geeignet.
Gurken wachsen auf flämischem Boden genauso gut oder schlecht wie in Brüssel oder in Wallonien oder in den Ostkantonen oder in Deutschland oder in China. Sprachgrenzen verschieben sich in der Geschichte einfach, sei es friedlich, sei es durch kriegerische Aktionen.
Gruss
Rainer
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 188223 | Verfasst am: 08.09.2010 - 15:15    Titel: BELGIEN Antworten mit Zitat

Hallo
Was du da Geschrieben hast,lese einfach mal die Zeitung L;AVENIER.von letzten Samstag.Was du da Schreibst mit der Belgischen Regierung.Ja alle Regierungen bleiden im Amt nur zu Weiterfuhrung der Geschafte,nur sie konnen keine neuen Gesatze mehr ERLASSEN.
Neues nun
Di Rupo wurde am Samstag Abend von seinen Pfischten vom konig ENTBUNDEN.Es wurden ZWEI andere einer von PS Flandern und vom PS Wallonien damit beauftragt es zu versuchen,was noch Machbar ist.Am Sonntag stand in einer der Gossten zeitung der Wallonie,ein kommentar von einerPS Abgeordneten,und die schreibt man musste sich in Belgien mit dem Gedanken anfreunen das es Belgien Moglicherweise nicht mehr lange geben wird.
In mehrern Lokalzeitungen in der Arloner bis Marcher gegent werden schon Umfragen gestartet wo der Weg der Prowintz de luxembourg hingehen soll.
1839 wurden wir nicht gefragt ,ob wir zu Belgien wollen.WAS WOLLEN WIR HEUTE.
Auf diese Frage sollen die Leute Antworten.Das Ergebnis wollen sie in 14 Tagen Veroffentlischen. Cool
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 188565 | Verfasst am: 19.09.2010 - 00:37    Titel: Re: BELGIEN Antworten mit Zitat

Irondigger hat Folgendes geschrieben:
Hallo

Di Rupo wurde am Samstag Abend von seinen Pfischten vom konig ENTBUNDEN.Es wurden ZWEI andere einer von PS Flandern und vom PS Wallonien damit beauftragt es zu versuchen,was noch Machbar ist.Am Sonntag stand in einer der Gossten zeitung der Wallonie,ein kommentar von einerPS Abgeordneten,und die schreibt man musste sich in Belgien mit dem Gedanken anfreunen das es Belgien Moglicherweise nicht mehr lange geben wird.
In mehrern Lokalzeitungen in der Arloner bis Marcher gegent werden schon Umfragen gestartet wo der Weg der Prowintz de luxembourg hingehen soll.
1839 wurden wir nicht gefragt ,ob wir zu Belgien wollen.WAS WOLLEN WIR HEUTE.
Auf diese Frage sollen die Leute Antworten.Das Ergebnis wollen sie in 14 Tagen Veroffentlischen. Cool


Hallo,
Zitat aus dem Beitrag vom 03.09.2010:
"Wenn man bedenkt dass Belgien von den letzten 52 Monaten 39 Monate nur mit Notregierugen am Leben gehalten wurde"
Da würde ich doch einmal gerne die exakten Daten wissen. Wann Wahl, wann Vereidiguing der Regierung, wann Rücktritt, wann Neuwahl.
Sowohl Maastricht als auch das aktuelle Grossherzogtum Luxemburg gehörten einmal für ein paar Jahre zu Belgien.
Dass es auf wallonischer Seite auch Leute gibt, siehe Bürgermeister von Charleroi, die den Flamen gegenüber erklären, dass man sich, sinngemâss, eine Teilung des Landes vorstellen könnte.
Aber da gibt es noch das Problem der Hauptstadt Flanderns, eine Stadt in der sie minimal 5, maximal 10 Prozent der Bevölkerung stellt und die darin immer weniger werden. Cool Sie sind von der Zahl her miitlerweile von den in Brüssel wohnenden Franzosen eingeholt. Die ist gleichzeitig Hauptstadt Belgiens und quasi auch von der EU. Und wenn dann ein flämischer Politiker sagt, das sind französischsprachige Flamen, dann ist das ein Witz. Die 5 oder 10% Flamen in Brüssel haben aber knapp 20 % der Sitze der Volksvertreter in den entsprechenden Gremien.
Und wenn ich etwas in die Geschichte Belgiens zurückgehe, mir dabei die Sprachgesetzgebung ansehe, so haben die Wallonen die Hauptschuld an den heutigen sogenannten Sprachproblemen.
In der Sprachgesetzgebung, ich glaube in den 1930er Jahren, wären die Flamen durchaus bereit gewesen den Bilinguismus in den Verwaltungen zu akzeptieren. Zu dem Zeitpunkt war Wallonien der grosse Geldgeber für Flandern und da konnte so etwas überhaupt nicht in Frage kommen. Grosser Fehler!
Récensement linguistique 1957 wurde von den flämischen Bürgermeistern boykottiert. Reaktion der Regierung: Festlegung der Sprachengrenze mit unsinnigsten Entscheidungen, wie Fourons zu Flandern. Mouscron war auch so ein Fall.
Was jetzt dazu kommt und was Di Rupo hat aufhören lassen, war das Verhalten von De Wever. Im stillen Kämmerlein Kompromiss ausgehandelt, der eine Staatsreform umfasste. Kaum publik hat die NV-A nachgelegt und auch die Neufinanzierung verlangt. Als das in erneuten Verhandlungen mehr oder weniger geregelt war, kamen neue Forderungen. Das erinnert mich irgendwie an Hitler, und nicht nur mich, auch ist das in meinem Bekanntenkreis sehr verbreitet.
Das eigentliche Problem ist, dass es in Flandern Politiker gibt, die ,ur den flämischen Boden sehen. Sollen sie doch erst einmal den flämischen "Boden" bei Dünkirchen zurückholen, bevor sie den französischsprachigen in Belgien mit ihren, mich erinnert das sehr an Ideen aus dem III. Reich, auf den geist gehen. Sprachgrenzen verändern sich oft friedlich, manchmal kriegerisch, siehe deutsche Ostgrenze. Und den neuen Gegebenheiten sollte man im Interesse der Leute Rechnung tragen.
Für mich wäre die einfachste Lösung eine Volksbefragung zu machen und in Gemeinden, in denen eine andere, oder mehrere andere Sprachen ab einem bestimmten Prozentsatz angegeben worden sind, diese als Verwaltungssprachen einzuführen. Und da würden sowohl etliche Flamen, aber auch etliche Wallonen mit dem Aufjaulen nicht aufhören können.
Ich habe 1985 oder 86 die Volksbefragung in Deutschland als Befrager mitgemacht. Ich bekam Fragebogen in 12 verschiedenen Fragen in die Hand gedrückt und hätte noch ein paar andere anfordern können. Rofl
Gruss
Rainer
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