LLOSST SICH BELGIEN AUF
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 190730 | Verfasst am: 09.12.2010 - 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Ist in Belgien, speziell in Flandern, die Islamisierung tatsächlich schon so weit fortgeschritten, wie es dieser Bericht vermuten läßt?

http://www.youtube.com/watch?v=JOK0vf4k5Ww

Ja leider,es gibt Ortschaften da sind 30 % Leute aus Landern die MUSLIME sind.
Und dann in der Politischen situation wie Belgien jetzt ist war es auch keine Gute sach dieses Immigranten Problem zu lossen indem man sie einfach in die Wallonie UMSIEDELT.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 190878 | Verfasst am: 17.12.2010 - 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante und knallharte Rede des britischen EU-Kritikers Nigel Farage, bei der er ca. ab Min. 1:45 auch etwas zur derzeitigen Situation in Belgien sagt. Sehr sehenswert, vor allem wie der belg. Vertreter unruhig wird! Zwinkern

http://www.pi-news.net/2010/12/weihnachtsgruesse-von-nigel-farage/
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 190905 | Verfasst am: 19.12.2010 - 00:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Rede eines Extremisten, der wenig bis nichts verstanden hat.
Was Kopftuchverbot angeht, so ist der Bericht sehr schlecht recherchiert. Es gibt schon seit x Jahren(mindestens 15) in Brüssel Schulen, wo keine Kopfbedeckungen erlaubt sind.
Ich verstehe nicht ganz das Ausweichen auf ein im belgischen Tagesleben sehr sekundäres Problem. Es geht hier um den belgischen Staat; Und wenn man sich das Interview von Bart De Wever im Spiegel durchliest, dann hat er nur wahltaktische Gründe für sein Verhalten. Nach eigener Aussage wäre der Eintreitt in eine Regierung die Garantie für eine katastrophale Wahlniederlage bei der nächsten Wahl.
Das Ganze erinnert mich etwas an die NSDAP. Die hat auch viel verlangt und wenn zugestanden gleich noch etwas nachgelegt. Das macht die NVA im Prinzip seit den letzten Wahlen.
Gruss
Rainer
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 190953 | Verfasst am: 21.12.2010 - 01:36    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Ist in Belgien, speziell in Flandern, die Islamisierung tatsächlich schon so weit fortgeschritten, wie es dieser Bericht vermuten läßt?

http://www.youtube.com/watch?v=JOK0vf4k5Ww

Hallo,
der Beitrag auf youtube ist schlecht recherchiert, es gibt in Belgien seit x Jahren viele Schulen, in denen keine Kopftücher oder sonstigen Kopfbedeckungen erlaubt sind. Das ist durch Gerichtsbeschlüsse bei Klagen gegen die einschlägigen Schulverordnungen festgelegt worden. Das gilt auch in einigen Orten für die Lehrkräfte. Die Islamisierung ist in bestimmten Ghettovierteln ziemlich hoch, aber insgesamt gesehen nicht besorgniserregend. Man kann das aber auch künstlich hochreden.
Gruss
Rainer
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 190954 | Verfasst am: 21.12.2010 - 01:44    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Ist in Belgien, speziell in Flandern, die Islamisierung tatsächlich schon so weit fortgeschritten, wie es dieser Bericht vermuten läßt?

http://www.youtube.com/watch?v=JOK0vf4k5Ww

Ja leider,es gibt Ortschaften da sind 30 % Leute aus Landern die MUSLIME sind.
Und dann in der Politischen situation wie Belgien jetzt ist war es auch keine Gute sach dieses Immigranten Problem zu lossen indem man sie einfach in die Wallonie UMSIEDELT.

Hallo,
gerade noch gesehen. In welchen Ortschaften in Belgien gibt es eigentlich 30% Muslime?
Mir ist keine Ortschaft bekannt. In Teilgemeinden von Brüssel wird es das aber wohl schon geben.
Winken Die aktuelle Situation in Belgien erspart dem Steuerzahler viel Geld. Die geschäftsführende Regierung kann nur die unbedingt notwendigen Ausgaben tätigen und sie hat anscheinend dadurch so etliches Geld nicht ausgegeben. Und da Bart De Wever keine Regierungsverantwortung übernehmen will, weil er dann wohl das gleiche Desaster wie Rex in den dreissiger Jahren bei der nächsten Wahl erleben wird, wird die Krise wohl noch etwas dauern.
Gruss
Rainer
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 190992 | Verfasst am: 23.12.2010 - 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6352178,00.html

Belgien geht wohl doch den Bach runter. Ich glaube aber nicht, dass das die EU zulässt. Da basteln die noch irgendwas zurecht.
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 191043 | Verfasst am: 26.12.2010 - 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
in dem Link der Deutschen Welle wird das Ganze sehr vereinfacht und auch teilweise falsch dargestellt. Das Bürgertum in Flandern war 1830 sehr französischsprachig und auch für eine Unabhängigkeit. Flandern wurde so um die 120 Jahre von Wallionen finanziell gestützt. Jetzt muss Flandern Wallonien helfen, und das passt einigen Flamen nicht.
Ausserdem, egal welche Muttersprache ein Belgier hat, in Flandern ist er automatisch Flame, dazu muss man sich nur einmal die Sprachzâhlungen ansehen, die dann in Flandern boykotiert wurden und schliesslich zur Festlegung der Sprachgrenze in belgien führte. Sprachgrenzen verschieben sich, man brauch sich nur die Geschichte anzusehen, sei es friedlich oder kriegerisch, wie deutsche Ostgebiete.
Der Witz an sich ist, in der Hauptstadt Flanderns gibt es mit ach und Krach so um die 5 % Muttersprach Niederländisch, der Rest ist ist mi Masse französischsprachig.
Ich habe viele jahre in Flandern gelewohnt und wohne jetzt dort wieder. Ich habe keine probleme, und wenn ich mich nicht auf Niederländisch unterhalten kann, dann spreche ich Französisch, und das wird ohne weiteres akzeptiert, auch bei Behörden. Die Fahrzeugpapier habe ich mir in Oostende auf Deutsch ausstellen lassen, das geht auch. Das war für die grüne 4er Plakette etwas einfacher.
Und wenn ein Bart De Wever keine Regierungsverantwortung übernehmen will, weil dann seine Partei die nächste Wahl, wie bei den Rexisten, verlieren wird, dann zeigt das wes Geistes Kind diese Gruppierung ist. Durcheinander erzeugen, aber keine Verantwortung übernehmen.
Ich kenne etliche Leute, auch Flamen, keiner will das Auseinanderbrechen Belgiens.
Und nach meiner Meinung sollte man einmal eine Volkszählung in Belgien machen, aber das fürchten manche Flamen wie der Teufel das Weihwasser. Dann würde es nämlich sehr erstaunliche Ergebnisse geben. An der Küste eine relativ starke französischsprachige Minderheit, Pensionäre, die da hingezogen sind, an der Küste der Westhoek sogar sehr stark vertreten. In quasi allen Gemeinden um Brüssel teilweise erhebliche grosser Anteil von Französischsprachigen. Witz daberi ist, dass sich EU-Angehörige meistens als Französischsprachig registrieren lassen. Warum eigentlich? Winken
Gruss
Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 191049 | Verfasst am: 26.12.2010 - 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Nanu, dann sind die Wahlergebnisse doch wohl nur Makulatur in Flamen ?
Mit was bitte hat Wallonien Flamen unterstützt 120 Jahre ? Mit Kohle und Eisen die über die flämischen Häfen exportiert wurden? Ein gutes Geschäft für die Flamen. Hier versuchst Du den geneigten usern ein Bayern in Belgien einzureden. Nur den Flamen ging es immer schon besser als den Walloniern. Handel, Wandel, Schifffahrt, gute Bäuerliche Erträge auf hoch kultivierten Landschaften haben sie zu einen der Reichsten Gemeinden in Europa gemacht. Ein flämischen Bauern ging es immer schon besser als ein unter Tage schuftender Bergarbeiter in der Wallonie. Die Häfen und Städte waren vom Reichtum einer prosperienden Bürgerschicht geprägt. Mit bitte was hat die Wallonie Flandern unterstützt, 120 Jahre Fragend
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 191056 | Verfasst am: 26.12.2010 - 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
sicher gab und gibt es reiche bauern, aber schau dir einfach einmal einige Ortsgeschichten an, ein paar Bauern und eine ganze Menge tagelöhner im gleichen Ort und Dds besonders in ländlichen Gebieten.
Wo gab es eigentlich nennenswerte Industrie in Flandern im 19. oder bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, ausser Textilindustrie und Agrarerzeugnissen? Bis zum Niedergang der Kohleindustrie war Wallonien der wichtigste Geldbeger des belgischen Staates. Die Wallonie und Brüssel haben z. B. den Ausbau des Hafens Zeebrugge mit Masse bezahlt.
Ich habe in Flandern noch Leute kennengelernt, die jedes Jahr im Winter mehrere Monate arbeitslos waren.
Bei manchen Flamen ist es auch ein Problem, dass sie sich unterdrückt fühlen, besonders was die Amnestie der Kollaborateure angeht. Man schätzt, dass es noch etwa 600 Personen in Flandern gibt, die nicht die entsprechenden Schritte unternommen haben.
Das Wahlergebnis ist nicht verwunderlich, aber die NVA will gerade deswegen keine Regierungsverantwortung übernehmen und hat in der Vergangenheit die Verhandlungen immer wieder mit neuen Forderungen blockiert.
Dem "flämischen " Bauern ging es sicher gut, aber den Tagelöhnern absolut nicht, die lebten ziemlich erbärmlich. Und ich habe noch Leute gesehen, die in kurz nach dem ersten Weltkrieg für Obdachlose aufgebauten Baracken wohnten(achtziger Jahre). Die waren so reich, dass sie sich keine vernünftige Wohnung, bzw. ein Haus leisten konnten.
Du solltest dich vielleicht auch einmal erkundigen, wer nach dem ersten Weltkrieg den Wiederaufbau bezahlt hat. Besonders entsprechende Landesgeschichte lesen.
Gruss
Rainer
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 191058 | Verfasst am: 26.12.2010 - 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Der Vielvölkerstaat Jugoslawien ist zerbochen, weniger aus politischen, sondern vor allem aus nationalen Gründen und Ursachen, im Zentrum Europas haben sich Tschechen und Slowaken wieder getrennt. Separatisten und Nationale gibt es in GB, Frankreich, Spanien, Italien und damit in den größten europäischen Ländern etc. Und wer weiß, wenn Bayern und Baden-Württemberger könnten wie sie wollten, ob die nicht ihre Transfermitgliedschaft in der BRD schnellstens beenden würden? Weshalb sollte also sich nicht auch Belgien, mit den vorhandenen nationalen Unterschieden und Spannungen, wieder in die Usprungsgebiete und Regionen aufteilen? Nur weil die Globalisierer in ihrem EU-Wahn das nicht und unbedingt verhindern wollen? Man hat an Jugoslawien gesehen, daß selbst eine nationale "Zwangsehe" nur bedingt und eben nur unter Zwang so lange hält, bis die Menschen eben mit den Füßen abstimmen. Und selbst in der EU kocht ja jeder weiter sein eigenes Süppchen, zumindest unter der Tischdecke des ach so tollen "vereingten Europa"! Zwinkern

Passend und interessant dazu heute ganz aktuell:

http://www.welt.de/wirtschaft/article11833088/Unternehmer-fuerchten-Ausweitung-der-Euro-Krise.html
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 191068 | Verfasst am: 27.12.2010 - 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
in Belgien nationale Gründe anzuführen, empfinde ich als Jux. Es hat noch nie einen eigenständigen wirklich unabhängigen Staat Flandern, Wallonien oder sonst was gegeben. Die gehörten entweder zu Frankreich, Deutschland, Niederlande oder Österreich. Spanien hat da auch noch mitgespielt bis zu den Erbfolgekriegen.
Von Zwangsehe kann man in Belgien nicht reden, denn auch der "flämischsprachige" Teil der Niederlande wollte mit Brüssel und Wallonien einen eigenen Staat bilden. So geschehen im September 1830 und dann nach diversen Kriegen durch internationale Verträge festgelegt, die das deutsche Reich, bzw. Preussen 1914 munter gebrochen hat. Hitler dito.
Was die Masse der flämischen Eigenbrötler nicht wahrhaben will, ist die belgische Staatsschuld. Die würde bei Teilung gemäss aktuellem Proporz verteilt, und das wäre für Flandern sehr ungünstig. Schliessung Opel Antwerpen hat auch etwas damit zu tun. Ein Landesteil, der sich per Dekret über Gestze hinwegsetzt ist international nicht sehr angesehen. Dann lieber in so einem Landesteil Arbeitnehmer einsparen, als in Ländern, wo es gesitterter zugeht.
Gruss
Rainer
P.S.: Ich kann nur jedem empfehlen, der bei Belgien mitreden will, sich mit der Landesgeschichte vertraut zu machen, und das nicht nur seit 1830.


Zuletzt bearbeitet von Rainer am 27.12.2010 - 23:47, insgesamt einmal bearbeitet
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 191072 | Verfasst am: 27.12.2010 - 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Man mag ja nationale Gründe als Jux empfinden, und natürlich war kein Volk, Nation oder Ethnie in Mitteleuropa wirklich dauerhaft autark, das wurde auch nirgendwo geschrieben. Und dennoch hat es geschichtliche und damit natürlich auch nationale Gründe , weshalb sich in Belgien und nicht nur da, Volksgruppen einander mehr "zugetan" sind und näherstehen als anderen. Das muß man auch gar nicht Zwangsehe nennen, wie die in der Geschichte Europas und auch Belgiens erfolgten oftmaligen Grenzverschiebungen hin und her für die Betroffenen vielleicht dennoch bedeuteten. Und man braucht da wie gesagt gar nicht nach Belgien schauen, ein Blick innerhalb Deutschlands reicht aus, wie gewisse nationale Unterschiede weiter bestehen und von den Bewohnern durchaus aufrechterhalten werden. Heute nennt man das dann offiziell eher Pflege des Brauchtums und des kulturellen Erbes, am Stammtisch nennen das die jeweiligen Bewohner dann etwas deftiger und anders. Zwinkern
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Rainer
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BeitragBeitrags-Nr.: 191082 | Verfasst am: 28.12.2010 - 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Und man braucht da wie gesagt gar nicht nach Belgien schauen, ein Blick innerhalb Deutschlands reicht aus, wie gewisse nationale Unterschiede weiter bestehen und von den Bewohnern durchaus aufrechterhalten werden. Heute nennt man das dann offiziell eher Pflege des Brauchtums und des kulturellen Erbes, am Stammtisch nennen das die jeweiligen Bewohner dann etwas deftiger und anders. Zwinkern

Hallo,
nationale Unterschiede in Deutschland? Gibt es da Gruppierungen, die Teile Deutschlands an andere Länder anschliessen wollen, bzw. ihr eigenes Süppchen mit der Forderung nach "Duitsland barst" kochen wollen und damit irgendwelche separatistischen Ideen vertreten wollen? Ich schätze in Deutschland gibt es Institutionen, die diese grundgesetzwidrigen Aktionen relativ schnell im Keim ersticken würden. In Belgien wird gegen solche Gruppierungen, ausser wenn sehr extrem und auch sonst noch gegen diverse Gesetze verstossen wird, wenig bis nichts unternommen.
Meine Frau sagt immer, wenn das Thema kommt: Ihr Deutschen habt das ja mal selbst erlebt, was eine Partei anrichten kann, die den Staat vernichten will.
Und wie einer der Vorredner anmerkte, eine Partei wurde Wahlsieger, nur jetzt entzieht sich diese Partei der Verantwortung konstruktiv in einer neuen Regierung mitzuarbeiten. Was soll man denn von einer Partei halten, die die Wahl "gewonnen" hat mit etwa 30% der Stimmen und dann sagt, wir haben unser Programm und wenn die anderen das nicht akzeptieren, dann spielen wir nicht mit. Und wenn der Vorsitzende sagt, falls wir Regierungsverantwortung übernehmen, dann verlieren wir die nächste Wahl, ist auch ein Zeichen von wessen geistes Kind diese Partei ist.
Gruss
Rainer
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 191083 | Verfasst am: 28.12.2010 - 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Nirgendwo wird behauptet, daß es ähnliche Verhältnisse oder gar Parteien gibt, wie aktuell in Belgien. Im Bezug auf Deutschland steht weiter oben:

Und wer weiß, wenn Bayern und Baden-Württemberger könnten wie sie wollten, ob die nicht ihre Transfermitgliedschaft in der BRD schnellstens beenden würden?

Ich selbst kenne eine Reihe von gutsituierten Leuten in diesen BL, die so denken. Es gibt auch durchaus in Deutschland bei ganz normalen Bürgern "kleinstaatlerisches" Denken. Und wenn man es genau nimmt, sind auch hier viele verschiedene Volksgruppen durchaus stolz auf ihre Besonderheiten und Unterschiede innerhalb der dt. Identität. Nur weil sich viele Menschen heute an das Bund-System gewöhnt haben heißt das nicht, daß alle gern "Bundianer" sind, auch wenn es hier natürlich nicht so eine Situation wie in Belgien gibt. Bis noch vor kurzer Zeit war das Ländersystem in Deutschland weniger zentralistisch, erst nach dem Krieg wurde im Rahmen der Neuordnung der Länder das System gestrafft und vereinfacht.

Auf jeden Fall ist es absurd zu behaupten, in Belgien geht die Diskussion zu einer Aufspaltung nicht auch auf nationale Unterschiede und Interessen der großen Volksgruppen dort zurück. Wenn dem nicht so wäre, dann hätten die Politiker die diese Entwicklung wollen und vorantreiben keine Chance auf Zustimmung in der Bevölkerung. Es geht immer auch um die nationale Identität in der Politik. Genau das ist auch der Grund, weshalb es kein vereintes Europa geben wird, denn unter der Kuscheldecke der EU wird gerangelt, gehauen und gestochen. Praktisch in jedem europäischen Staat gibt es Separatisten, die großen Staaten in denen es starke Strömungen in dieser Hinsicht gibt wurden weiter oben angeführt. Man kann durchaus gespannt sein, ob sich das Bild Europas in den kommenden Jahrzehnten noch verändert.
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 191087 | Verfasst am: 28.12.2010 - 14:31    Titel: Auflossung Belgiens Antworten mit Zitat

BONJOUR
Das Belgisch Problem hat doch schon lang Gekocht.Sie sind nun an inm Punkt angekommen wo s fast niht mehr weiter geht.Hier wurde auch der Name Rexisten Benutzt.Die NVA hat ja desofteren versucht damit zu Punkten,was ihnen nicht Gelang.Jetzt ist der Konig wieder am zug,was aber babei wieder herauskommt ist auch wieder so ein Kompromiss.Am 10 januar wissen wir mehr Winken
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