Expedition Stotzingen nach dem Yemen
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Holger Kotthaus
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BeitragBeitrags-Nr.: 199864 | Verfasst am: 04.08.2012 - 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

.

Hier noch eine interessante Zeitungsmeldung der New York Times vom 15. November 1915, nach der sich Neufeld schon im Vorfeld in Medina aufhielt.
http://i46.tinypic.com/hwdcw6.jpg
Textquelle: http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F10911F8385B17738DDDAA0994D9415B858DF1D3




LTDAN schrieb am 04.10.2010:
Zitat:
Behind the Ashraf came the crimson banner of our last tribal detachment, the Rifaa, under Owdi ibn Zuweid, the old wheedling sea-pirate who
had robbed the Stotzingen Mission and thrown their wireless and their Indian servants into the sea at Yenbo. The sharks presumably refused
the wireless, but we had spent fruitless hours dragging for it in the harbour.* Owdi still wore a long, rich, fur-lined German officer's greatcoat, a
garment little suited to the climate but, as he insisted, magnificent booty. He had about a thousand men, three-quarters of them on foot, and next
him marched Rasim, the gunner commandant, with his four old Krupp guns on the pack-mules, just as we had lifted them from the Egyptian Army.



Hier eine kurze englische Personenbeschreibung über `Audah Ibn Zuweid, der die Mission ausraubte sowie weitere Details aus dem Jahre 1917.
http://i48.tinypic.com/av8u0.jpg
Bildquelle: Personalities, Chapter VII, Volume II, Handbook of Hejaz 1917,
In: Near & Middle East Titles: Military Handbooks of Arabia 1913 - 1917, Cairo 1917.





Hans Werner Neulen erwähnt in: Feldgrau in Jerusalem, “. . .das deutsche Detachement umfaßte nur fünf Mann. . . “
Major Frh. Othmar v. Stotzingen, Carl Neufeld, (mit seiner Frau?) und ein Leutnant Diel hattest du ja schon erwähnt.
Ebenfalls, dass die zwei anderen Namen noch nicht bekannt sind. Haben diese übrigen Teilnehmer die Expedition überlebt?

In dieser Quelle sind zwar sechs Personen aufgeführt. Hierbei könnte es sich ja um die Frau von Neufeld, als sechste Person handeln. Ebenfalls wird vom Tod der
anderen (beiden?) Missionsmitglieder berichtet: Germany and the Arab question in the First World War. http://www.highbeam.com/doc/1G1-13888721.html

„The German mission, comprising of six persons and led by Major Freiherr Othmar von Stotzingen, traveled by railroad into the Hijaz desert with the Ottoman army unit,
but then reaching the point beyond which no non-Muslims were allowed, it left the Ottoman unit and proceeded alone along the Red Sea coast. It planned to link up with
the ottomans further down the coast and then march on to Yemen. As it continued on its way, it learned chilling news. Bedouins had massacred another German party
during May along the Red Sea coast; it included sailors who had escaped from Java and sought to make their way back to Europe.(33) Only days later, Stotzingen's
group almost met the same fate. On 5 June 1916, as the mission reached Yanbu, the Arab revolt exploded in the Hijaz, and the Germans fled for their lives, throwing
most of their equipment into the sea. Stotzingen and two other officers managed to escape, while the others died at the hands of Bedouin attackers.(34)”


.
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 199879 | Verfasst am: 06.08.2012 - 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Baron Othmar von Stotzingen, with at least two aides. His body servant was an Indian deserter from our side, with whom he communicated in English; his interpreter, the notorious . . . Heinrich Neufeld. The latter's Kurdish bride from Damascus

Journal of the T. E. Lawrence Society, 1991: Mecca's revolt against the Turk / D. G. Hogarth

Othmar v. Stotzingen
Heinrich Neufeld
Lt. Diel ???
indischer Deserteur/Diener
2 unbek. Helfer
Neufelds kurdische Frau

Danach könnten es sogar 7 Personen gewesen sein
Ich hoffe ja immer noch, irgendwo die private Korrespondenz Stotzingens aufzutun - aber die ist WIRKLICH schwierig nachzuvollziehen...
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Holger Kotthaus
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BeitragBeitrags-Nr.: 199881 | Verfasst am: 06.08.2012 - 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Stotzingen and two other officers managed to escape, while the others died at the hands of Bedouin attackers.(34)"

Als Quelle, der Aussage, dass die anderen Mitglieder der Expedition ums Leben kamen, wird nicht nur Antonius, als Verfasser
des Arab Bulletin (No 52?) angeben, sondern dass es sich um eine Abschrift (Beleg?) eines deutschen Telegramms handelte,
welches die Engländer erbeuteten. Dieses sollte sogar eventuell noch heutzutage in Berlin zu erhalten sein?!

Zitat:
" (34.) Antonius, pp. 208-10; and a copy of Stotzingen's report of 30 June 1916, discussing what had happened, |
Abschrift. Telegramm des Militaerbevollmaechtigten Pera vom 6. Juli 1916 an Generalstab Sektion Politik Berlin', NARA/T-137/139/00244."



Darüber hinaus müssen wohl auch noch weitere Briefe von Stotzingen in deutschen Unterlagen vorhanden sein:
Zitat:
(31.) See Major Othman von Stotzingen's four reports of 15 April, 28 April, and 5 May 1916, in German embassy
Constantinople
(von Lossow) to the army's reserve general staff, 15 May 1916, NARA/T-137/139/00210-16.
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 199887 | Verfasst am: 07.08.2012 - 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Das blöde and den T-137 Registraturen aus Kew ist nur, das diese nicht vom PA/AA übernommen wurden
Und das Findbuch für Konstantinopel aus deren Bestand ist einfach zu grob abgefasst Traurig
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Holger Kotthaus
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BeitragBeitrags-Nr.: 199891 | Verfasst am: 07.08.2012 - 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Schon merkwürdig, dass solche deutschen Botschaftsunterlagen von 1914-1918 nur noch in ausländischen Archiven zu finden sind. - Fragend -
Dann hilft nur noch eins; erst mal selber nach Berlin zum AA. Vielleicht haben wir ja Glück.
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 199893 | Verfasst am: 07.08.2012 - 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Vorhanden sind sie schon - aber wir kennen nur die Registraturnummern aus Whaddon Hall, und die hat man seinerzeit bei der Rückgabe nicht übernommen
Die aktuellen Findmittel hierzulande lassen auch keine Rückschlüsse darauf zu
Wir wissen also, daß es diese Dokumente gibt (Immerhin!), aber nicht, in welchem Verzeichnis
Und deswegen haben wir jetzt diesen ganzen Aufwand mit der Rückwärtssuche
Allerdings muß man den Sachbearbeitern im PA/AA ihre Kooperationsbereitschaft bezüglich unseres Kleinkrams bisher hoch anrechnen!
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Holger Kotthaus
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BeitragBeitrags-Nr.: 204014 | Verfasst am: 03.08.2014 - 14:04    Titel: DEUTSCHE SPUREN IM WÜSTENSAND Antworten mit Zitat

DEUTSCHE SPUREN IM WÜSTENSAND

Was hat die Arbeit eines deutschen Fernsehquiz -Moderator aus den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts mit diesem Thema zu tun?

Zurück in Deutschland, fand ich vor einigen Tagen eine Reihe von Bücherbestellungen vor, worunter sich auch ein Werk befand, bei welchem
man erst einmal nicht vermuten könnte, auf solch spezifische Angaben zu stoßen, damit sie in diesen Thread passen. Es handelt sich um das
Buch: »Hartöstlich von Suez, Die feudale Halbinsel«, von Erich Helmensdorfer aus dem Jahr 1972. Bevor Helmensdorfer Fernsehmoderator
wurde arbeitete er als Auslandskorrespondent für mehrere Nachrichtenagenturen. Auszugsweise werden drei Kapitel wiedergegeben, die
nicht nur Details über von Stotzingens Mission aufführen, sondern auch die Zusammenhänge mit Kptlt. von Möllers Gruppe darstellen. Da aber
Komplexität und Zusammenhänge der Ereignisse ein `Auseinanderreißen´ nicht ratsam erscheinen ließ, sind diese hier gemeinsam dargestellt.
Überhaupt fällt es immer schwerer, die drei Threads voneinander zu trennen, da sich die Handlungsabläufe immer häufiger überschneiden.

Kptlt. v. Möllers letzte Fahrt . . . von der SMS „Tsingtau“
http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic. ... amp;sid=ecfd8041d562790c2cbf15172ba97dc5

1. WK / Dt. Aktivitäten am Roten Meer / Kämpfe im Jemen
http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic. ... amp;sid=18a3c2af674942867c1067b0843723db





Kapitel 9 – "Die Mission von Stotzingen"
Der Hauptmann Otmar Freiherr von Stotzingen hatte sich freiwillig zur Dienstleistung im Orient gemeldet. Im Februar 1916 wurde ihm in der politischen
Abteilung des Großen Generalstabs in Berlin mitgeteilt, daß er für eine geheime Mission ausersehen sei. Die Aufgabe seiner Expedition: eine Funkstation
nach Deutsch-Ostafrika zu schaffen, die Stimmung in Arabien und im Sudan zu erforschen und Nachrichten über die Kriegslage in diesen Gebieten zu
verbreiten.
(Siehe hierzu; Anmerkung 1)

Am Vortage seiner Abreise von Berlin gab ihm Graf Rantzau ein Frühstück. Die an der Teilnahme verhinderte Gräfin Schlieffen traf nach dem Essen ein
und schenkt dem Offizier ein in grünes Leder gebundenes Tagebuch, das er, nach eigenen Worten, in der Folgezeit getreulich führte. Dieses Tagebuch
und das gesamte Gepäck v. Stotzingens fielen im August 1916 den Engländern in die Hände.
Nach dem Kriege zeichnete der zum Oberstleutnant avancierte von Stotzingen seine Erlebnisse aus dem Gedächtnis auf. Diese Aufzeichnungen, 56
Folioseiten in feiner Handschrift, sind heute im Besitz von Verwandten in der Bodensee-Gegend, wo ich sie lesen durfte.
(Siehe hierzu; Anmerkung 2)

Der Expedition von Stotzingen waren Unterhandlungen mit der türkischen Regierung vorausgegangen, die fast ein Jahr gedauerten hatten. Das Reichs-
kolonialamt zog schließlich seine Mitwirkung zurück, nachdem Staatssekretär Dr. Solf anläßlich eines Besuchs in Konstantinopel zur Überzeugung ge-
langt war, daß die Türken, trotz ihrer grundsätzlichen Zusage, „nicht die ehrliche Absicht hatten, eine deutsche Expedition nach Südarabien zuzulassen“.
Der Große Generalstab und das Auswärtige Amt beharrten jedoch auf ihrem Vorhaben.

Als Teilnehmer wurden von Stotzingen zugeteilt: der Fernmeldeunteroffizier Kerber, Unteroffizier Georg Schmidt, der Konsulatsbeamte Diehl, der Araber
Menun, der in Medina zurückgelassen werden sollte, um dort eine Zeitung im Interesse des Deutschen Reiches herauszugeben, und der Reisende Karl
Neufeld
, der nach dem ihm wohlbekannten Sudan übersetzen wollte. Das Schicksal des Herrn Neufeld beschreibt von Stotzingen ausführlich: der Sohn
eines Gutsbesitzers und Arztes in Westpreußen wollte ursprünglich Arzt werden, gab aber das Studium auf und wurde in Kairo Apotheker. Später wandte
er sich kaufmännischen Geschäften zu. Im Sudan versuchte er eine Karawane, die Gummi geladen hatte, vor den aufständischen Mahdisten zu retten,
fiel jedoch in die Hände und wurde fast 12 Jahre in Ketten Gefangener des Mahdi. Mehrfach wurde Neufeld zum Tode verurteilt, im letzten Augenblick
immer wieder begnadigt. Nach der Schlacht von Omdurman befreite Lord Kitchener den Deutschen. Neufeld zog durch Deutschland und hielt Vorträge
über seine Gefangenschaft, die ihm ziemlich viel Geld einbrachten. Er beteiligte sich an verschiedenen Geschäften und richtete in Assuan in Oberägypten
ein Sanatorium ein. Bei Kriegsausbruch stellte sich Neufeld der deutschen Regierung zur Verfügung. Er war einige Wochen in Medina, wo ihn die Araber –
da er zum Islam übergetreten war – zwar duldeten, aber scheel ansahen. Später war er Dolmetscher bei Major von Ramsey, als dieser Vermessungen
und Kartenaufnahmen auf der Halbinsel Sinai vornahm. Sein Urteil faßt von Stotzingen in die Worte: „Als ich Neufeld kennenlernte, war er zu nichts mehr
zu gebrauchen. Er war ein gutmütiger, törichter Schwätzer.“

Im Auswärtigen Amt wurden der Mission 180 000 Mark übergeben, teils in englischen Goldstücken, teils in Maria-Theresia-Talern. Um den Segen be-
fördern zu können, wurden im Kaufhaus Wertheim schnell zwei Reisetaschen gekauft, die jedoch solches Gewicht bekamen, daß sie von einem Mann
kaum getragen werden konnten.

Am 15. März 1916 reiste von Stotzingen mit dem Balkanexpreß aus Berlin ab. Zwei Tage später traf er in Konstantinopel ein. Das Geld deponierte er auf
der Botschaft. Mit dem türkischen Oberbefehlshaber Enver Pascha wurde nochmals verabredet, was Botschafter, Militärattaché und Chef der deutschen
Militärmission schon vereinbart hatten: von Stotzingen sollte in Begleitung eines türkischen Regiments unter Major Kari Bey in türkischer Uniform über
Damaskus nach Medina mit der Eisenbahn fahren und von dort nach Sanaa marschieren. Entsprechende Order stellte Enver in Aussicht, jedoch wurde
die Aushändigung nie erreicht. Nach von Stotzingens Ansicht fürchtete Enver offensichtlich, daß ein Legitimation, die für Christen streng verbotene Region
des Hedschas zu betreten, gegen den türkischen Oberbefehlshaber hätte ausgenützt werden können, falls sie – womit ja durchaus zu rechnen war – den
Arabern in die Hände gefallen wäre. Von Stotzingen wurde also mit mündlichen guten Wünschen auf die Reise geschickt. Bei aller Orientliebe blieb von
Stotzingen
nüchterner Beobachter: „Der wackere Major Kari Bey, von algerischer Abstammung, erwies sich als ein auf der Stufe eines deutschen Unter-
offiziers stehender Mann.“

Bei der Abreise von Konstantinopel mußte der Araber Menun zurückbleiben, weil die türkische Regierung die Genehmigung verweigert hatte, in Medina
eine Zeitung drucken zu lassen. Dagegen stieß ein Inder namens Mohammed ben Jussuf zur Expedition, der bei der Verbindung mit dem Sudan hilfreich
sein sollte. Die Korrektheit des preußischen Offiziers schlägt sich noch nach Jahren in der Empörung über den Portier der Deutschen Botschaft nieder, der
beauftragt worden war, den mittlerweile in handlichere Kästchen umgepackten Goldschatz in Rupfen einnähen zu lassen. „Der Mann betrog mich schmäh-
lich und forderte 45 Mark für die Mühewaltung.“

Nach 3 Tagen traf von Stotzingen in Bosanti im Taurus ein, dem Ende der anatolischen Bahn. Im Auto ging es weiter nach Tarsus, wo im Hause des
Konsulatsvertreters geplant war, die Funkstation probeweise aufzubauen. Der Funkunteroffizier aber wußte nicht Bescheid und es gelang, trotz Mithilfe
einiger Eingeborener, nicht, den sehr hohen Mast aufzubauen, wohl aber, etwas daran zu zerbrechen. In Aleppo traf dann auch die türkische Truppe ein
und Major Kari Bey erzählte mit Gleichmut, daß zwischen Konstantinopel und Aleppo 45 Mann seiner Truppe sich ohne Erlaubnis auf Nimmerwiedersehen
entfernt hatten.

In Damaskus erlebte von Stotzingen dann unverfälschten Orient. Weder der Stabschef noch der Oberkommandierende, Dschemal Pascha, hatten Kenntnis
von der Expedition und sie erklärten auf das bestimmteste, daß niemand gestattet werden könne, daß den Christen verschlossene Gebiet des Hedschas zu
betretten. Von Stotzingen sandte verschlüsselte Telegramme nach Konstantinopel, mußte aber bald erkennen, daß er sich auf einen längeren Aufenthalt in
Damaskus einzurichten haben werde. Er mietete eine kleine Wohnung und engagierte eine Syrerin zur Bedienung. Die üblichen orientalischen Alltags-
probleme blieben nicht aus. Die syrische Dienerin wird von dem Inder Jussuf beleidigt und rennt weg; Neufeld verlobt sich mit einem kurdischen Mädchen,
ungeachtet der zwei rechtmäßigen Eheweiber, die der deutsche Moslem in Ägypten sitzen hat. „Die Dinge zogen sich in die Länge.“ Schließlich kabelt der
Militärattaché aus Konstantinopel, die Expedition solle fortgeführt werden. Enver habe Dschemal Befehl erteilt, die Reise zu fördern. „Auf Dschemal machte
der Befehl, wenn er wirklich erteilt wurde, nicht den geringsten Eindruck.“ Auf Vorstellung des deutschen Konsuls erklärte dich der selbstherrliche Befehls-
haber in Damaskus lediglich bereit, die als äußerst gefährlich beurteilte Seereise über das Rote Meer ab El Waijh über Janbo und Dschidda nach El Lith,
Qunfudha und Hodeida zu gestatten.

Zu einem neuerlichen Probesenden wurde die Funkstation im Damaszener Vorort El Kadim aufgebaut. Ein türkischer Hauptmann, von Hause aus ein
deutscher Gefreiter, war behilflich. Die Verbindung funktionierte. Von Stotzingen erinnert sich, wie merkwürdig beeindruckt er von dem Gedanken ge-
wesen sei, daß im gleichen Augenblick, da die „Gegenfunkstelle auf dem Pariser Eiffelturm“ ein Funksignal sendete, dieses im fernen Damaskus habe
empfangen werden können. Dabei wird es sich wohl um eine Erinnerungstäuschung handeln, denn es erscheint unwahrscheinlich, daß deutscher Funk-
verkehr im Kriegsmonat April 1916 mit dem Eifelturm in Paris geführt wurde.

Orientalische Taktik hatte schließlich auch die Offiziere in Konstantinopel ermüdet und der Militärattaché wies von Stotzingen telegraphisch an, sich den
syrischen Anordnungen möglichst zu fügen. Dschemal Pascha hatte zwar die Seereise gestattet, bot aber keinerlei Hilfe für das Gelingen an. Sorgenvoll
schreibt von Stotzingen: „Eine Strandung zwischen den Korallenriffen, wie sie Kapitän von Mücke zugestoßen war, war leicht möglich.“ Er spielte damit
auf die Abenteuer der „Emden“- Landungsmannschaft im dortigen Gebiet, ungefähr ein Jahr vorher, an.

Trotz der wenig ermutigenden Aussichten beschloß von Stotzingen, die Expeditionen zu wagen. Am 2. Mai 1916 fährt die Mission mit dem türkischen
Regiment vom Hedschas-Bahnhof in Damaskus ab. Am Abend des 4. Mai erreichte sie die letzte Station, die noch von Christen betretten werden durfte:
Al Ala. Dort trennte sich die Expedition. Die moslemischen Türken sollten über Medina nach dem fernen Sanaa im Jemen marschieren. Die christliche
Deutschen und ihre Begleitung traten mit Kamelen und berittener Eskorte die Durchquerung der Wüste Richtung Rotes Meer an, um sich dort einzu-
schiffen. Schon in der zweiten Nacht, im Wadi al Ala, wurden sie von Beduinen besucht und dabei bestohlen. Dem Beduinenscheich, von dem die
Kamele gemietet worden waren, wurde daraufhin erklärt, daß der Wert der fehlenden Gegenstände am vereinbarten Lohn abgezogen würde, wenn sie
nicht wieder herbeigeschafft würden. Von Stotzingen ritt voraus und schon während der mittäglichen Hitzepause des nächsten Tages erreichte ihn die
Eskorte mit dem gestohlenen Gut, das sie in einer Hütte gefunden haben wollten. „Wie die Affen hatten sie alles untersucht, das Element der elektrischen
Taschenlampe ausgekratzt, in die Seife gebissen, ein Regenumhang und eine Anzahl Medikamentenfläschchen fehlten. Ich befürchte, daß der Genuß
von Formalin, daß in einem Fläschchen war, ihnen schlecht bekam.“ Die Hitze war so groß, daß man sich die Hände nahezu verbrannte beim Berühren
der Blechkoffer. Kerzen und Schuhcreme schmolzen in den Koffern. „Ich hatte sehr unter dem Durst zu leiden.“ Eine Woche nach dem Aufbruch erreicht
die Gruppe Al Waijh, die Küste des Roten Meeres. Der örtliche türkische Statthalter, der Kaimakan, war früher Redakteur einer Konstantinopler Zeitung.
Zum Entsetzen des Verfassers beobachtete er nachts einen Brunnen, wo ein Gefäß, von dem er zunächst glaubt, daß es ein Eimer ist, zum Wasser-
schöpfen bemützt wird. Aber es war ein Nachtgeschirr, das „stolz an der Kette im Mondschein schwebte“. Nach mühevollen Kamelritten kam die Mission
in Yanbo an. Während eines gemeinsamen Essens beim Kaimakan traf die Nachricht ein, ein deutscher Kapitän von Moeller mit 6 Begleitern sei weiter
im Süden und dort nach Yanbo aufgebrochen. Dessen Ankunft sollte abgewartet werden. Die Pause war wegen des vorausgegangenen strapaziösen
Marsches ganz willkommen, erinnert sich von Stotzingen und scheint damit einer zweiten Erinnerungstäuschung erlegen zu sein. Die Geschichte des
Kapitänleutnants von Moeller spielte nämlich nach den Aufzeichnungen „Der Krieg zur See, 1914 – 1918, Kreuzerkrieg, Band 2“, herausgegeben von
Großadmiral Erich Raeder (Seiten 119 / 120), schon ein Jahr früher. Möglich auch, daß die ein Jahr alte Nachricht immer noch als neu weitergereicht
wurde, was dort schon vorkommt, zumal die unterschiedlichen Jahreszahlen des moslemischen Mondjahres und des christlichen Kalenders zusätzlich
Verwirrung stiften. Wie auch immer, verlassen wir im Moment die Mission von Stotzingen in Yanbo, um wieder das Schicksal von Matrosen in der Wüste
nachzuzeichnen.
(Siehe hierzu; Anmerkung 3)


Anmerkung 1
Die Vorgeschichte und die strategischen Hintergründe im Zusammenhang mit den Vorgängen im Jahr 1916 am Roten Meer werden später noch
Im Kapitel V / 1916, des Threads: 1. WK / Dt. Aktivitäten am Roten Meer / Kämpfe im Jemen, zusammengefaßt:
http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic. ... amp;sid=18a3c2af674942867c1067b0843723db


Anmerkung 2
LITDAN schrieb am 06.08.2012:
Zitat:
. . . Ich hoffe ja immer noch, irgendwo die private Korrespondenz Stotzingens aufzutun - aber die ist WIRKLICH schwierig nachzuvollziehen. . .

Den oberen Textpassagen zufolge gab bzw gibt es zwei unterschiedliche Tagebücher von Stotzingens: Das ursprüngliche, originale Tagebuch
wurde erbeutet und ist im britischen Besitz. Die Zweite, nachträglich von ihm erstellte Aufzeichnung befindet sich nach wie vor bei der Familie.
( – Wie ich LITDAN kenne hat er da auch schon mal vorgefühlt!?! – )


Anmerkung 3
Heute wissen wir, daß die Gruppe unter Kptlt. Erwin von Möllers nicht 8 Wochen nach Kptlt. Hellmuth von Mückes Zug den Hedschaz durchquerte,
sondern erst ein Jahr später, im Jahr 1916. Helmensdorfer unterlag hier dem gleichen Irrtum aufgrund der Angaben „Der Krieg zur See, 1914-1918“
Kptlt. v. Möllers letzte Fahrt . . . von der SMS „Tsingtau“
http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic. ... amp;sid=ecfd8041d562790c2cbf15172ba97dc5





Kapitel 10 – "Auf der Flucht in die Heimat"
Kapitänleutnant von Moeller war Kommandant des Flußkanonenbootes „Tsingtau“ gewesen. Bei Kriegsausbruch hielt er sich als Etappenoffizier in Manila
auf. Mit seinen Begleitern, Leutnant a.D. von Arnim, Vizesteuermann d.R. Deika, Bootsmannsmaat d.R. Schwarting und zwei Seewehrmatrosen unter-
nahm er von Niederländisch-Indien aus den Versuch, in die Heimat durchzubrechen, um Gefangenschaft oder Internierung zu entgehen. Nach abenteuer-
licher 82t-ägiger Fahrt auf dem Schoner „Weddigen“, wie die holländische „Marbroek“ umgetauft wurde, landete die Gruppe Anfang März 1915 in Mukalla,
östlich von Aden. Sie schlug sich – womöglich noch abenteuerlicher als ihre Seereise auf dem Indischen Ozean – mit Hilfe gutgesinnter Araber und türkische
Besatzungsposten auf der Arabischen Halbinsel durch den Jemen und nach Norden weiter.

Die Beduinen werden nicht schlecht gestaunt haben, als schon wieder deutsche Mariner in der gleichen Gegend der Arabischen Wüste auf gleichem Kurs
auftauchen. Etwa 8 Wochen vorher hatten sie ja die Landungsabteilung der „Emden“ unter Kapitänleutnant von Mücke angegriffen und belagert. Bei dem
kleinen Trupp von Moeller machten sie kurzen Prozeß. Die deutschen Seeleute wurden bei Rabeigh, nördlich von Dschidda, grausam ermordet.

Die Landung der Deutschen in Mukalla war für die Südaraber ein außerordentliches Ereignis und beschäftigte die Phantasie der weltabgeschiedenen, doch
mißtrauischen und jeder politischen Intrige aufgeschlossenen Hintersassen von Aden. Das unruhige Hinterland von Aden mit seinen permanenten Stammes-
fehden war für die Engländer, die sich im Zeitalter der Dampfschiffahrt dort festgesetzt hatten, ständiger Anlaß zur Sorge. Die verschiedenen Besitzungen,
Sultanate und Emirate hatten ausgiebige dynastische Streitigkeiten, Blutfehden von einem Tal zum anderen und zwischen den verschiedenen Dorfklans.

Der Iman von Jemen neigte dazu, sein Herrschaftsgebiet über die Stämme in den gottverlassenen Tälern, insbesondere das berühmte Hadhramaut mit
seinen Wolkenkratzerhäusern, und die Küste auszudehnen. Kein Wunder, daß in der streitbaren Gegend jahrelang geglaubt wurde, der Hadhramaut stehe
unter türkischem Protektorat. Da die Türken den Jemen besetzt hielten, verbreitet sich unter den Analphabeten das für sie schreckliche Gerücht, die Türken
würden den Hadhramaut dem jemenitischen Iman als Belohnung für seine Hilfe im Krieg übergeben.

Dazu paßte nun genau das merkwürdige Auftauchen der mit den Türken verbündeten Deutschen, die von Java kamen, die angeblich in Mukalla einen U-
Bootstützpunkt errichten sollten, und die dann durch den Hadhramaut nach der jemenitischen Hauptstadt Sanaa zogen. Der berühmteste Engländer jener
Gegend, Harold Ingrams, berichtete, die Befürchtungen der Hadhremis sein nicht grundlos gewesen. Im August 1916 nämlich sei in der Nähe des Suez-
kanals
beim Rückzug der deutsch-türkischen Truppen das notizbuch eines deutschen Leutnants gefunden worden. Darin habe der Offizier, der im März
1916 in Konstantinopel eingetroffen war, um an von Stotzingens Mission teilzunehmen, aufgeschrieben, was ihm als Geheiminformation zur Vorbereitung
auf seinen Auftrag zugänglich gemacht worden war: der von der Herrscherfolge in Mukalla ausgeschlossene Bruder des Sultans, Mohammed bin Ghalib,
sei möglicherweise eine nützliche Kontaktperson, da er den Engländern gegenüber feindlich eingestellt sei. Ingrams, der beste Kenner von Land und
Leuten, glaubt, daß der Hadhramaut eine der Gegenden war, die die Deutschen bei ihrem „Drang nach Osten“ der von Stotzingen-Mission als eine ihrer
Aufgabe gestellt hätten. Der Schöpfer des unter den Stämmen als „Ingrams-peace“ bekannten Friedensschlusses, den Ingrams in Jahrelangen mühe-
vollen Verhandlungen zustande brachte, hat sein Wissen von den Einheimischen, die ihm darüber aber nur unwillig und zögernd berichteten. Ob da noch
das eine oder andere Geheimnis verborgen ist? Mir scheint, daß die Engländer auch hierzu neigten, die Deutschen zu überschätzen. Am Persischen Golf
werden wir noch auf die gleiche Erscheinung stoßen. Zahl und Zusammensetzung des Trupps von Kaleu von Moeller scheinen mir jedenfalls einen
Geheimauftrag auszuschließen. Aber nun zurück zur Mission von Stotzingen, die im Mai 1916 im malerisch-trostlosen Yanbo am Roten Meer sitzt.

("Deutscher U-Bootstützpunkt in Mukalla"; - "Drang nach Osten Richtung Hadramaut" – Lachen
da kann man sich ja nur noch auf eine Insel zurückziehen. . .)





Kapitel 11 – "Die Haie verschmähen das Funkgerät"
Die Deutschen ließen auf sich warten. Gerüchteweise hörte von Stotzingen, daß Kaleu von Moeller an der Küste bei Rabeigh von Beduinen aufgehalten
worden sei. So schickte von Stotzingen einen Boten nach Rabeigh mit einer Mitteilung an von Moeller (der schon ein Jahr vorher dort ermordet wurde.
Möglich, daß durch Sprachschwierigkeiten diese Mystifikation zustandekam) und ein Empfehlungsschreiben, der auf dem weiteren Weg dem Scherifen
Hussein von Mekka in Dschidda zugestellt werden sollte. Während einer Hochzeitsfeierlichkeit Ende Mai tauchte plötzlich ein britisches Kriegsschiff vor
dem Hafen von Yanbo auf. Die Beduinen bildeten eine Art Miliz, die „in großem Durcheinander ausrückte“. Das Schiff zog eine Stunde später wieder aufs
Meer hinaus, und „die Beduinen feierten ihren Sieg mit einer Fantasia“. Die arabischen Stämme waren teils neutral, teils englandfreundlich, teils für die
Türken. Immer aber auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Allmählich, so heißt es in der Niederschrift von Stotzingens, sickerte die Wahrheit über von Moeller
durch: er war mit seinen Begleitern ermordet worden.

Nach wochenlangem Warten erkannte von Stotzingen, das der türkische Kaimakan Auftrag hatte, die Weiterreise der Expedition mit allen Mitteln zu ver-
hindern. In der Wartezeit entwickelte sich eine explosive Stimmung zwischen den Türken, den Arabern und den Deutschen. Von gemeinsamen Essen
war man zu getrennten Mahlzeiten übergegangen, böse Bemerkungen flogen hin und her.

Die Nachrichten von größeren Unruhen im Hedschas und von der Ermordung des deutschen Kapitäns und seiner Begleiter erreichten auch Damaskus.
Dschemal Pascha nahm sie zum willkommenen Anlaß, die ihm unangenehme Weiterreise von Stotzingens zu verhindern. Am 9. Juni 1916 traf beim
Kaimakam in Yanbo die telegraphische Order ein, die Deutschen umgehend nach Al Waijh zurückzuschaffen. Wiederstand erschien unmöglich und von
Stotzingen
willigte, wie er schreibt „schweren Herzens“ ein. Man einigte sich, mit einem Sambuk zurückzufahren. Zurück blieben der erkrankte Inder
Jussuf und ein Diener des Konsulatsbeamten Diehl mit der Ausrüstung und dem Gepäck. Drei Wochen später, als sie reisefähig waren, wurden auch sie
Auf eine Sambuk gesetzt und traten die Seefahrt nach Al Waijh an. Auf See näherte sich jedoch plötzlich ein zweites Boot. Wie sich herausstellte,
steckten beide Besatzungen unter einer Decke. Die beiden Passagiere wurden an Korallenriffen zu Aussteigen gezwungen und sahen sich, fast nackt
und völlig mittellos, an der Küste ausgesetzt. Ein Fischer rettete sie und brachte sie nach Yanbo zurück, wo sie der Kaimakam kühl empfing und nach
Damaskus abschob. Dort trafen sie Ende August ein. Funkgerät und Gepäck der Mission waren in das Rote Meer geworfen worden.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ beschreibt T. E. Lawrence die Beduinentruppe des Emirs Feisal, bei der er als Berater tätig war:
„Hinter den Aschraf folgte das rote Banner des letzten zu einer Truppe geordneten Stammes, der Rifaa unter Audi ibn Suweid, dem pfiffigen alten
Piraten, der die Mission Stotzingen ausgeraubt und ihr Funkgerät samt der indischen Bedienungsmannschaft bei Yanbo ins Meer geworfen hatte.
Die Haie werden vermutlich das Funkgerät verschmäht haben, aber wir hatten mehrere nutzlose Stunden verbracht mit dem Versuch, es wieder
herauszufischen. Audi trug noch einen langen, dicken, pelzbesetzten deutschen Offiziersmantel, eine reichlich unzweckmäßige Bekleidung für dieses
Klima, aber, wie er geltend machte, ein prächtiges Beutestück.“ Dies war wenige Wochen, nachdem von Stotzingen umgekehrt war. Gerade damals
begannen die Beduinenstämme unter Feisal und Abdullah mit dem Aufstand, nachdem ihnen die Engländer, an vorderster Stelle T.E. Lawrence,
das Ziel eines selbständigen Arabien vor Augen geführt hatten. Yanbo und Al Waijh wurde von ihnen eingenommen. Von Stotzingen erreichte nach
vielen Auseinandersetzungen und Beduinenüberfällen am 30. Juni 1916 wieder Damaskus. Er wurde dann dem Unternehmen des Obersten Kress
von Kressenstein
zugeteilt, dessen Ziel es war, den Suezkanal anzugreifen.

Nach dem Kriege wanderte von Stotzingen mit Hilfe seines Bruders, des Benediktiner-Ordensgenerals in Rom, nach Brasilien aus, um dort auf Gütern
des Ordens ein Einsiedlerleben zu führen. Wegen einer Fleischgeschwulst im Bein kehrte er nach Deutschland zurück und starb nach monatelagen
Schmerzenslager in der Universitätsklinik in Freiburg. Der Publizist Edgar Stern-Rubarth beschreibt ihn als „einen der seltsamsten und liebenswürdigsten
Sonderlinge, die ich je gekannt habe, von allumfassender Bildung und fremdsprachlichen Kenntnissen.“ . . . . .

Textquelle:
Kapitel 9, 10 und 11, Seite 59-78, In: »Hartöstlich von Suez, Die feudale Halbinsel«, Erich Helmensdorfer, Verlag R. S. Schulz, Percha 1972.




Ein weiteres Kapitel seines Buches trägt den sehr passenden Titel "Deutsche Spuren im Wüstensand" und wird hier wiedergegeben:
S.M.S. Emden http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?t=5351&sid=eaac8d478ad3f1c7e2d2caaaf35a65e2 )



Ich habe hier übrigens mal nachgefragt wo, von Stotzingen während des Krieges noch eingesetzt worden ist. Die Informationen über ihn
sind im Netz ja mehr als spärlich. Eventuell hat der Eine oder Andere noch nützliche Informationen. Es ist und bleibt halt ein Puzzlespiel.
Major Othmar Freiherr von Stotzingen im Axis History Forum
http://forum.axishistory.com/viewtopic.p ... amp;sid=3912d12a95bd8e53deb9d7f4cd66e36d

.
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