Die Kampfe um die Festung Longwy August 1914
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 189813 | Verfasst am: 26.10.2010 - 16:35    Titel: Die Kampfe um die Festung Longwy August 1914 Antworten mit Zitat

Ich habe in den Letzten 3 Jahren ofters tours in und um Longwy gehabt.Aus allen Unterlagen die mir vorliegen werde ich mal eine kleine zusammenfassung ins Forum setzen.
Am Abend des 20 Augusts tauchte die 10 Franz inf Div auf der Longwyer Hochebene auf.die Ortschaften an der Grenze zu Belgien GORCY VAUX COSNES und ROMAIN,dort kam es zu den ersten aufeinandertreffen und auch zu kleinen Feuergefechten.die deutschen Truppen die in den Belgiechen Grenzwaldern lagen hatten ihre Stellungen vom Wald FORET DES MONTS uber BOIS HAUT bis zum BOIS DE CHADELLE.Die 2 anderen Franz Inf DIV die fur Longwy vorgesehen waren lagen noch ostlich von Longuyon (12 inf franz)und die 7 franz Kaw bei Spincourt.Auf Franzosicher seite wurden keine besonderen Aufklarungsaktionen gestartet,ausser dass 3 mal Taglich ein Flugzeug von Flughafen von Spincourt eine Rundflug,der aber nicht besonderes Ergaben.DasFranzosiche HQ in Verdun nahm alle einlaufenden berichte als Positiv fur ihre Seite auf und sah es als gunstig an fur die weiterfuhrung der Kampfe am 23 August.Im Ramen dieses Angriffs sollte die 7 Franz Cav von Norden und Suden differdingen Umfassen,der Durchbruch spllte bei Esch Alzette erfolgen,nachzutragen uber die 7 Kav ist noch dass es die einzige division aus Frankreich ist die uber Telegraphieapparate verfugte.
Auf Deutscher Seite entwickelte sich der erste Tag der Schlacht um Longwy ausserst verheissungsvoll.Schon in der Nacht gingen die Ir 121 und Ir 122 (Wurttenbergische Regimenter)zum Angriff uber,und schon um 5 Uhr morgens spielten sich in Mont St Martin heftige Hauswrkampfe ab.Gegen 7 Uhr morgens stand das 121 inf schon 600 Meter vor den FestungstorenUnterdessen ging das 122 inf durch den Grenzwald richtung Hochplateau von Longwy.die franzosen feueten von den Festungswellen herrunter ,das Feuer vermochte aber nicht gegen die Deutschen Truppen die 4 km langen Walder Herunterkammen.Desgleichen konnten auch die Drahthindernisse die von den Franzosen um Longwy aufgestellt wurden von den deutschen spielend uberwunden werden.Zur gleichen zeit wurden zwei Haubitzen Batallione in gut ausgebauten Stellungen um Halanzy in Stellung gebracht.Die erste Morser Granate schlug gegen 13.00 in der Festung von Longwy ein.der Beschuss dauerte bis am Nachmittag des 21 Augustes.
Generalleutnant KAEMPFFER der das kommando inne hatte ,gab Befehl am 22 August Morgens den Angriff auf die VAUBANFESTE .Was der Deutsche general nicht wusste ist dass die Franzosen am Morgen in genau entgegengesetzter Richtung Angreiffen werden ,das heist in richtung Arlon.Von keiner der Zwei Seiten Wurde gross Aufklarung betrieben und so kam es zu diesem Ereignis.
Ende vom ersten Teil.
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