Deutsche Geheimwaffen
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte 2. Weltkrieg (1919 - 1945) » Sonstige Waffen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Knut Knudsen
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 10.06.2004
Beiträge: 494
Wohnort: Berlin

BeitragBeitrags-Nr.: 14080 | Verfasst am: 13.06.2004 - 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Idee fallschirmjäger....

waren doch auch ne geniale taktische errungenschaft....

so waren truppen ihm hinterland gebunden....
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sascha.P
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 25.04.2004
Beiträge: 2197
Wohnort: Düsseldorf

BeitragBeitrags-Nr.: 14083 | Verfasst am: 13.06.2004 - 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wo du schon mal von Fallis redest,da war ,wie ich finde,das Fg42 das Ultimative Sturmgewehr.Aber eigentlich waren Fallschirmjäger keine Geheimwaffe.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7804
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 14101 | Verfasst am: 13.06.2004 - 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Bedenke, dass das FG42 eine revolutionäre Waffe war, aber im Einsatz versagte! Zum Schluss liefen damit die Fernmelder und Nachschieber rum, weil die Waffe schnell verschmutzte, mechanisch unzuverlässig und zudem noch recht kompliziert im Aufbau war.

Der Mythos ist meiner Meinung nach durch die Seltenheit (nur 7.500 bis höchstens 12.000 Stück gebaut, je nach Quelle) und die besagte geniale Vielseitigkeit entstanden. Beim Tag der Fallschirmtruppen in Altenstadt habe ich mit einigen Fallschirmjägern gesprochen, die nahen lieber das StG 44 oder die MP 40.

Trotzdem möchte ich das Teil als Deko haben, aber sogar die Nachbauten kosten etwa 1.000 ¤ (1.200 $ neu). Wär was für meine Reenactments.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Sascha.P
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 25.04.2004
Beiträge: 2197
Wohnort: Düsseldorf

BeitragBeitrags-Nr.: 14103 | Verfasst am: 13.06.2004 - 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Versagte?Unzuferlässig?
Hör mal,Das Fg42 wurde aus dem MG42 heraus entwickelt,eben wegen dieser Zuverlässigkeit!!!!!!!!!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jörg-Sebastian
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 03.05.2004
Beiträge: 2741
Wohnort: Betzdorf/ Rheinland-Pfalz

BeitragBeitrags-Nr.: 14107 | Verfasst am: 13.06.2004 - 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

@Hoover
Ich konnte auch nirgens finden dass das FG42 unzuverlässig war. Glaube ich auch nicht, da alle deutschen Handfeuerwaffen bis heute zuverlässig waren und sind! Die US-Amerikanische M-16 ist unzuverlässig aber nicht das FG 42.
Wo hast du den die Quelle her dass 12000 Stück Produktiert wurden? Google mal rum. Auf den Seiten die ich gesehen habe sind die Zahlen von 4000 bis 7000 Stück. Rheinmetall konnte zu diesem Zeitpunkt keine 12000 Stück mehr produzieren. Ich fands ne gelungene Waffe.


MfG

Jörg-Sebatian
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7804
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 14108 | Verfasst am: 13.06.2004 - 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

(Ausrufezeichen stehen für die Erhebung der Stimme.)

Zitat:
Versagte?Unzuferlässig?
Hör mal,Das Fg42 wurde aus dem MG42 heraus entwickelt,eben wegen dieser Zuverlässigkeit!!!!!!!!!


Schrei mich nicht an, ich bin sensibel!

Aber im Ernst: Das FG 42 war ein Gasrucklader mit Drehkopfverschluss, also nichts mit MG 42. Was Du sicherlich meinst ist, dass die Amis aus dem FG 42 und dem MG 42 ihr M60 bauten.

Während der Fertigung wurde auf die Nutzung von vergütetdem Stahl verzichtet und günstigere Blechprägeteile genommen. Beim StG 44 hat es funktioniert, beim FG 42 kam es zu Störungen, vielleicht, weil die Waffe viel feiner gebaut war als das StG.

Und die Waffe war nur bei Verschmutzung störanfällig, aber leider werden Waffen im Krieg schmutzig. Ganz nebenbei waren die 10 und 20 Schuß-Magazine etwas wenig, um es als leMG zu nutzen.

Aber Alles in Allem war die Idee genial (deutsch eben).
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Sven
Supermoderator
Supermoderator


Anmeldedatum: 09.03.2003
Beiträge: 2065
Wohnort: Nienburg/Weser

BeitragBeitrags-Nr.: 14176 | Verfasst am: 14.06.2004 - 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Schrei mich nicht an, ich bin sensibel!


LOL.

Ich muss Hoover zustimmen, soweit ich weiß. Kann mich ja mal überzeugen lassen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Tribun
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 15.04.2004
Beiträge: 209
Wohnort: Wegberg/Mönchengladbach

BeitragBeitrags-Nr.: 14181 | Verfasst am: 14.06.2004 - 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn wir schon dabei sind, hier etwas über das FG 42....meiner Meinung nach eine sehr gute Waffe... vorallem sehr elegant und in der Handhabung besser als das StG 44... man hätte das Magazin des StG 44 mit dem FG 42 kompatibel machen sollen, dann hätten wir die ultimative Waffe gehabt... meiner Meinung nach

FG 42

Im Juni 1941 landeten deutsche Fallschirmjägertruppen auf Kreta um die britische Oberherrschaft in diesem Bereich des Mittelmeers zu brechen und eine halbwegs sichere Seeroute für die deutschen und italienischen Frachter zu schaffen, die lebensnotwendigen Nachschub für die Front in Nordafrika heranschaffen mussten (Unternehmen Merkur). Die Besetzung der kleinen Mittelmeerinsel war äußerst verlustreich und gelang erst nach harten Kämpfen gegen die sich verbissen wehrenden britischen, griechischen und neuseeländischen Truppen.
Als Konsequenz aus den schlechten Erfahrungen, die man mit dem wenig Feuerkraft bietenden Karabiner K98k gemacht hatte, wurde von der Luftwaffe eine neuartige Waffe gefordert, auf Basis der durchschlagskräftigen Patrone 8x57 IS und mit der Möglichkeit zu vollautomatischem Feuer. Das Heer konzentrierte sich dagegen aufgrund anderer taktischer Vorstellungen auf die Kurzpatrone 7,92x33 mm.
Rheinmetall konnte schließlich nach umfangreichen Truppenerprobungen das 7,92 mm Fallschirmjägergewehr 42 (FG 42) vorstellen, eine für die Deutschen wahrlich neuartige Konstruktion, die als eine der ersten Waffen eine geradlinige Schulterstütze verwendete. Mit dieser lässt sich der Rückstoß einer automatischen Waffe um ein Vielfaches besser kontrollieren, ein Merkmal, das sich durchgesetzt hat und heute bei jedem Sturmgewehr zu finden ist. Das Magazin mit zehn oder zwanzig Schuss befand sich auf der linken Seite und war beim Transport der Waffe am Mann oftmals hinderlich, und ließ das FG 42 beim Feuern schlecht ausbalanciert erscheinen. Serienmäßig gab es ein stabiles Zweibein, welches in angeklappter Position das Bajonett verdeckte.
Das FG 42 war ein Gasdrucklader für Einzel- und Dauerfeuer. Interessanterweise funktionierte dieses System bei Einzelfeuer aufschießend und bei Dauerfeuer zuschießend um eine bessere Kühlung zu gewährleisten. Das Dioptervisier konnte auf Entfernungen zwischen 100 und 1.500 m eingerichtet werden, die Verwendung eines optischen Visiers war optional und erlaubte den Einsatz als feuerstarkes Heckenschützengewehr. Zusatzgeräte wie ein Wurfbecher zum Verschuss von Granaten konnten ebenfalls angebracht werden und dienten zur Erweiterung des Einsatzspektrums.
Die von der Luftwaffe geforderten hohen Stückzahlen konnten während des Krieges mit den resultierenden knappen Ressourcen nicht erreicht werden, woran letztendlich auch die komplizierte Fertigung des FG 42 nicht ganz schuldlos war. Änderungen in Details der Waffe wurden in die laufende Produktion eingebracht und machten eine Serienproduktion schließlich möglich. So wurden der Schaft und der Pistolengriff ab der dritten Ausführung ausschließlich aus Holz gefertigt, das Zweibein wurde verstärkt und wanderte weiter in Richtung der Mündung um die Waffe besser beherrschbar zu machen. Der Wert dieser Einsparungen und Umbauten war jedoch nur gering und die Stückzahl blieb daher bis zum Ende des Krieges auf 7.000 Stück begrenzt. Nicht weiter tragisch, da der Einsatz von Luftlandetruppen im weiteren Verlauf des Krieges so gut wie nicht mehr erfolgte und für den Abwehrkampf im Rahmen des Heeres gab es taktisch bessere Alternativen.
Der erste Einsatz des FG 42 fand im September 1943 im Rahmen des Einsatzes "Eiche" statt, als 9 Lastensegler mit der 1. Kompanie des Fallschirmjäger-Lehrbattallions unter Kommando von Oberleutnant Freiherr von Berlepsch und einem SD-Sonderkommando unter Sturmbannführer Skorzeny in einer waghalsigen Aktion den gestürzten italienischen Diktator Mussolini aus dem Berghotel Campo Imperatore befreiten und ihn mit einem Fieseler Storch vorerst ins immer noch von der Wehrmacht besetzte Rom brachten.
Als Vorläufer und "Trendsetter" hat sich das FG 42 einigen Ruhm erworben, Konstruktionsmerkmale dieser Waffe sollen angeblich im M60 zu finden sein und die gerade Schulterstütze ist, wie bereits angesprochen, ein Merkmal aller modernen Sturmgewehre.

Verrückt Tribun

PS... ja ja ich weiß das es eigentlich nicht hier hin gehört, da wir über Geheimwaffen reden...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7804
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 14202 | Verfasst am: 14.06.2004 - 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Reden, Tribun. Zu wenige und angeblich (nach "Infanteriewaffen gestern" war das Material auch nicht hochwertig.

Man hätte ein vernünftiges Magazin einführen sollen und die Waffe aus bestem Stahl/Blechprägeteilen machen sollen. Dann das StG 44 und das FG 42 als Standartwaffen festlegen sollen. Alle nur StG, die Fallis FG.

Und dann wache ich auf...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Sascha.P
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 25.04.2004
Beiträge: 2197
Wohnort: Düsseldorf

BeitragBeitrags-Nr.: 14216 | Verfasst am: 14.06.2004 - 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Allso,ich würde schon mal gerne ein paar Salven aus ner Fg42 auf denn Schießplatz abgeben. Meine Meinung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7804
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 14217 | Verfasst am: 14.06.2004 - 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe bei Filmaufnahmen mal Blankfire verschossen. Ratterte ganz schön. Fiel nur keiner um...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
flask03
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 05.06.2004
Beiträge: 401
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragBeitrags-Nr.: 14316 | Verfasst am: 15.06.2004 - 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kennt einer eine Seite zu StG 44 und Co?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Richtschuetze
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 12.05.2004
Beiträge: 160
Wohnort: Bonn

BeitragBeitrags-Nr.: 14322 | Verfasst am: 15.06.2004 - 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

@Knut Knudsen wobei die "Fallies"keine deutsche Erfindung waren!Im 1 Weltkrieg wollte schon ein USA General(Pershing?) eine Division von Soldaten mit dem Fallschirm hinter den deutschen Linien absetzen!Aber das Kriegsende verhinderte den Plan!
In den 20 Jahren waren dann die Russen am drücker die hatten 50.000 Man mit Fallschirmen ausgerüstet!Aber nur bei Manövern wurden diese eingesetzt!(wohl mit Erfolg)


Gruss und Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Olli
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 01.03.2004
Beiträge: 1294
Wohnort: Bergisch Gladbach

BeitragBeitrags-Nr.: 14433 | Verfasst am: 16.06.2004 - 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Jepp!! Allerdings haben "wir" sie zum ersten mal mit praktischen Erfolg eingesetzt!!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7804
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 14436 | Verfasst am: 16.06.2004 - 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz genau! Eben Emael, Kreta, Norwegen, bedingt Holland und später Sizilien. Fehlte nur noch Malta und Gibraltar, so ein Mist! Ärgerlich
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte 2. Weltkrieg (1919 - 1945) » Sonstige Waffen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
Seite 4 von 6

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.